Über uns

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Spendenausschusssitzungen

Andere Termine

Allgemeines

Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

23.08.2017

Sommerkonzert: 18.06.2017 in Berlin (Hochschule der Künste)

Impressum

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

20.09.2017

Spenderehrung: 18.10.2017 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

25.10.2017

Adventskonzert GI: 04.12.2017 in Bonn, 05.12.2018 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

22.11.2017

Musikfest der Bundeswehr 2017: siehe Info

Copyright ® 2015 Soldatenhilfswerk.org

Satzung Spendenaufruf GI 2017 Aktueller Flyer

Spendenplakate

Tradition

Das Soldatenhilfswerk (SHWBw) existiert seit 1957 und ist damit die älteste soziale Institution in der Geschichte der Bundeswehr. Den Vorsitz übernahm traditionsgemäß der Generalinspekteur der Bundeswehr. Seit der Gründung konnte rund 35.000 Soldatinnen bzw. Soldaten und deren Familien geholfen werden. Soldaten und ihren Familien brauchen externe Hilfe, wenn die Sorgen und Nöte nicht mit herkömmlichen Verfahren gelindert werden können. Manchmal gibt es für außergewöhnliche Sorgen auch außergewöhnliche Hilfe – diese erhalten Sie vom SHWBw. Tragen Sie auch dazu bei, dass das SHWBw weiterhin effektiv helfen kann und in Not befindlichen Kameraden und Kameradinnen Linderung zuteil wird.

 

Unser Coin

Unser Logo

Die vier verschränkten Hände im Zeichen des Soldatenhilfswerks stehen für die Idee des kameradschaftlichen Zusammenhalts und für die helfende Hand, die dem unverschuldet in Not geratenen gereicht wird.

 

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Erinnerung

Anläßlich des 50-jährigen Bestehens des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr e.V. im Jahr 2007 wurde eine Broschüre erstellt, die einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Vereins bis hin zur Gegenwart aber auch Einblicke in die Verfahrensabläufe widergibt.

Die Broschüre können Sie hier als Datei abrufen:

- Deutsch

- Englisch

- Französisch

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass einige Passagen zwischenzeitlich überholt sind. So wurden z.B. neue Antragsformulare entwickelt, die Sie im Register "Antragsvordrucke" finden.

Wir über uns - Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V.

1957 gegründet, leistet das Soldatenhilfswerk schnelle und unbürokratische Hilfe in Fällen unverschuldeter Not. Unglücke, Unfälle, Krankheiten oder andere Schicksalsschläge sind die „Einsatzgebiete“ des Hilfswerks. Seit einigen Jahren sind zusätzlich Hilfen für im Einsatz zu Schaden oder auch gefallene Soldaten notwendig geworden.

Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. versteht sich seit jeher als Selbsthilfeorganisation aller Soldaten in der Bundeswehr. Entstanden ist es nach dem verheerenden Illerunglück am 03. Juni 1957. Fünfzehn Rekruten der damals noch jungen Bundeswehr kamen während einer Übung in den reißenden Fluten des Illerflusses nahe Kempten um.

Die spontanen Spenden, die die Kameraden für die betroffenen Angehörigen sammelten, bildeten den Grundstock für den Spendenfonds des Soldatenhilfswerks. Initiator war der damalige Generalinspekteur, General Adolf Heusinger. Den Vorsitz übernahm der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Strauß.

 

Ein tatkräftiges Team

Ein dreiköpfiges Team bildet den hauptamtlichen Geschäftsführenden Vorstand des Vereins. Den Vorsitz hatte traditionsgemäß 54 Jahre lang der Generalinspekteur der Bundeswehr inne. Da dieser seit der Umstrukturierung der Bundeswehr in seiner originären Aufgabe stark gebunden ist, hat General Volker Wieker dieses Amt bei der Mitgliederversammlung am 03. Juli 2012 niedergelegt und fungiert nunmehr als Schirmherr. Herr Generalleutnant Markus Kneip fungiert als Stellvertreter des Schirmherrn für das Soldatenhilfswerk. Vorsitzender ist Herr Generalleutnant Eberhard Zorn. Stellvertreter des Vorsitzenden ist Herr Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps. Außerdem gehört der Referent Fürsorge beim Bundesministerium der Verteidigung FüSK, Herr Oberstleutnant Andreas Krohn dem Vorstand an.

Ein Spendenausschuss aus rund 150 ehrenamtlich tätigen Soldatinnen und Soldaten unterstützt das Team in regelmäßigen Sitzungen bei der Entscheidung über Spendenvergaben. Eine schlanke Organisation und wenig Bürokratie sind der Garant für schnelle Hilfe.

 

Geschäftsführender Vorstand

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe. Bei einsatzbedingten Fällen entscheidet der Vorstand. Alle anderen Fälle werden für den Spendenausschuss aufbereitet.

Der Geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

- Geschäftsführer: Oberstleutnant a. D. Hans-Michael Ketterle, seit Juni 2014

- Schatzmeister: Oberstleutnant a.D. Karlheinz Mergner, seit April 2017

- Schriftführer: Oberstleutnant a. D. Jörg Weidemann, seit März 2015

 

Spendenausschuss

Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr ist das Entscheidungsgremium über die Spendenvergabe für schwierige und komplexe Fälle, für die keine Pauschalen greifen. Er tagt im Allgemeinen einmal pro Monat. In dringenden Fällen werden außerordentliche Sitzungen einberufen. Dem Ausschuss gehören derzeit etwa 130 Mitglieder an.

Sie kommen aus allen Organisationsbereichen und Teilstreitkräften der Bundeswehr und werden meist von ihren Dienstvorgesetzten für das Amt vorgeschlagen. Ihre Wahl findet auf der alljährlichen Mitgliederversammlung des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. statt.

 

Netzwerk der Hilfe

Das Soldatenhilfswerk arbeitet nicht allein. Gemeinsam mit anderen Fürsorge-Einrichtungen der Bundeswehr, wie beispielsweise dem Bundeswehr-Sozialwerk e. V., leistet es im Einzelfall konkrete finanzielle Unterstützung. Zum weiteren Unterstützerkreis zählen die Stiftung des Bundeswehrverbandes und der von Rohdich’sche Legatenfonds. Der Fonds gründet auf der Hinterlassenschaft des preußischen Generals und Kriegsministers Friedrich Wilhelm von Rohdich und unterstützt Kinder aus Soldatenfamilien aber auch bedürftige oder unverschuldet in Not geratene Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr.

Daneben unterstützen weitere Einrichtungen und Institutionen – mit denen Kooperationsvereinbarungen getroffen wurden – die Arbeit des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V.

 

Kameradschaft braucht Dialog

Damit die Hilfe für in Not geratene Soldaten und deren Familie zustande kommt, müssen Kameraden, Dienstvorgesetzte und die Sozialdienste und Fürsorge-Einrichtungen der Bundeswehr Hand in Hand arbeiten. Die Vorgesetzten und die Sozialarbeiter an den Standorten sind im Allgemeinen die ersten Ansprechpartner für Soldaten in Not. Sie stellen die Anträge auf Kameradschaftshilfe beim Soldatenhilfswerk. Der Spendenausschuss kommt

regelmäßig zusammen und entscheidet über die vorgebrachten Fälle. In dringenden Notlagen kann die Hilfe auch in einer außerordentlichen Sitzung entschieden werden.

Die Kameradschaftshilfe wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Das Spendenaufkommen setzt sich zusammen aus:

• der jährlichen Sammelaktion in den Streitkräften

• den persönlichen Spenden von Soldaten und Reservisten

• den Spenden von Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen

In den jährlichen Tätigkeitsberichten des Soldatenhilfswerkes werden Spender und Spendenverteilung (sog. Kameradschaftshilfen) dargestellt/ aufgelistet.

Gedenkfeier 60 Jahre Illerunglück

 

Gedenkveranstaltung 2016

Am 3. Juni 1957 kamen 15 junge Rekruten des Luftlande Jägerbataillons 19 in Hirschdorf bei Kempten während einer Übung beim Überqueren der Iller in den reißenden Fluten ums Leben. Trotz unverzüglicher Einleitung der Rettungsmaßnahme konnte erst 14 Tage später der letzte Rekrut tot geborgen werden.

Aus den damals spontan eingesetzten Spenden für die Hinterbliebenen der Opfer des Unglückes entstand über die „Hilfsaktion Iller“ das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. und versteht sich seit dem als Selbsthilfeorganisation aller Soldaten in der Bundeswehr, die gerade in Situationen hilft, in denen staatliche Hilfe nicht oder nicht schnell genug zur Verfügung steht.

Der Ausbildungsstützpunkt Luftlande und Lufttransport aus Altenstadt übernahm 2016 nach Auflösung des Gebirgssanitätsregiment 42 aus Kempten die Verantwortung für die Organisation und Durchführung der Gedenkfeier.

Die Zeremonie des 59. Jahrestages eröffnete der Leiter des Ausbildungsstützpunkt Luftlande und Lufttransport. OTL Schoebel schilderte in seiner Ansprache die unglücklichen Umstände, die damals zum Tod von 15 Soldaten führten und die daraus resultierende Auswirkung für die Gründung des Soldatenhilfswerkes. Mit einem Gebet von Militärpfarrer Steffen Bauhofer gedachten zum Abschluss alle Anwesende den verstorbenen Kameraden vom 3. Juni 1957.

Im Anschluss wurden die Kränze des Ausbildungsstützpunktes Luftlande und Lufttransport stellvertretend für die Bundeswehr, Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr e. V und dem Fallschirmjägerregiment 26 am Denkmal niedergelegt.

 

Gedenkfeier zum "Illerunglück" am 03.06.2013 (Foto: rechts)

Das Gebirgssanitätsregiment 42 „Allgäu“ erinnerte und gedachte in der jährlich stattfindenden gemeinsamen Gedenkfeier am Illerdenkmal in Kempten-Hirschdorf an die fünfzehn Soldaten des Luftlandejägerbataillons 19 aus Kempten, die dort am 03. Juni 1957 auf tragische Weise in den Fluten der Iller ums Leben kamen.

Das Illerunglück war das erste schwere Unglück der damals noch ganz jungen Armee und ist nach wie vor eines der schwersten Unglücke in der Geschichte der Bundeswehr. Das Illerunglück führte am 18. Oktober 1957 zur Gründung einer Selbsthilfeorganisation aller Soldaten, dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. (SHWBw), dessen Grundidee und Leitmotiv „Soldaten helfen Soldaten“ unverändert aktuell und relevant sind.

Die nunmehr seit 56 Jahren stattfindende Iller-Gedenkfeier sowie die rein soldatische Selbsthilfeorganisation des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. haben somit bereits eine sehr lange gemeinsame Tradition. (Bericht mit Foto)

 

Wechsel in der Tradition (2015)

Wie jedes Jahr, wurde auch im Jahr 2015 eine Gedenkveranstaltung am 03. Juni durchgeführt.

Der stellvertretende Regimentskommandeur des Gebirgssanitätsregiments 42 "Allgäu", Herr Oberstleutanant Patrick Wagner, erinnerte in seiner Rede zum Gedenken an die im Jahr 1957 verstorbenen 15 jungen Soldaten.

Da das Gebirgssanitätsregiment 42 "Allgäu" aufgelöst wird, wir die Tradition künftig durch die Luftlande-/Lufttransportschule in Altenstadt (Oberbayern) fortgeführt.

 

Seit der Gründung des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. (in Folge des Illerunglücks) im jahr 1957 wurden insgesamt 27.000.000 Euro gespendet und in über 35.000 Fällen konnten unverschuldet in Not geratene Soldaten und deren Familien unterstützt werden.

 

Oberstleutnant Wagner übergab anläßlich der Veranstaltung an den Geschäftsführer des Soldatenhilfwerks, Herrn Oberstleutnant a.D. Hans-Michael Ketterle zwei Spendendosen mit 400,00 Euro.

 

Pressebericht Illerunglück

 

Pressebericht Spendenübergabe

Gedenkfeier 50 Jahre Illerunglück

Weitere Fotos von der Gedenkveranstaltung in Kempten (2007)

Plakatzusammenstellungen für 50 Jahre Illerunglück (Ortsgeschichtlicher Arbeitskreis Heiligkreuz)

Gedenkveranstaltung 40 Jahre mit Ehemaligen Kameraden (1997)

Link zum Film im Bundesarchiv (07.05.1957):

https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/586280?q=Kempten

Einweihung Ehrenmal Hirschdorf 1957

Trauerfeier Illerunglück 1957

Bergung, Illerunglück 1957