Über uns

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Spendenausschusssitzungen

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Allgemeines

Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

19.09.2018

Sommerkonzert: 16.06.2019 in Berlin (rrb Berlin)

Impressum Datenschutz

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

17.10.2018

Spenderehrung SHWBw durch GI: 15.11.2018 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

14.11.2018

Adventskonzert GI: 03.12.2018 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

19.12.2018

Musikfest der Bundeswehr 2018: siehe Info

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Satzung Spendenaufruf GI 2018 Aktueller Flyer

Spendenplakate

Tradition

Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gibt es seit 1957. Es ist damit die älteste soziale Institution in der Geschichte der Bundeswehr. Der Vorsitzende dieses gemeinnützigen Vereins ist traditionsgemäß der Generalinspekteur der Bundeswehr. Seit Gründung konnte mehr als 35.500 Soldatinnen bzw. Soldaten und deren Familien geholfen werden. Das SHWBw unterstützt dann, wenn die Sorgen und Nöte von Soldaten und Soldatinnen und ihren Angehörigen nicht aus eigener Kraft und mit herkömmlichen Verfahren gelindert werden können. Manchmal gibt es für außergewöhnliche Sorgen auch außergewöhnliche Hilfe – diese erhalten Sie vom Soldatenhilfswerk. Gut, dass es das gibt! Tragen auch Sie dazu bei, dass das Soldatenhilfswerk weiterhin effektiv helfen kann und in Not befindlichen Kameraden und Kameradinnen Linderung zuteilwird.

 

Unser Coin

Unser Logo

Die vier verschränkten Hände im Zeichen des Soldatenhilfswerks stehen für die Idee des kameradschaftlichen Zusammenhalts und für die helfende Hand, die dem unverschuldet in Not geratenen gereicht wird.

 

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Erinnerung

Anläßlich des 50-jährigen Bestehens des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr e.V. im Jahr 2007 wurde eine Broschüre erstellt, die einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Vereins bis hin zur Gegenwart aber auch Einblicke in die Verfahrensabläufe widergibt.

Die Broschüre können Sie hier als Datei abrufen:

- Deutsch

- Englisch

- Französisch

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass einige Passagen zwischenzeitlich überholt sind. So wurden z.B. neue Antragsformulare entwickelt, die Sie im Register "Antragsvordrucke" finden.

Wir über uns - Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V.

1957 gegründet, leistet das Soldatenhilfswerk schnelle und unbürokratische Hilfe in Fällen unverschuldeter Not. Unglücke, Unfälle, Krankheiten oder andere Schicksalsschläge sind die „Einsatzgebiete“ des Hilfswerks. Seit einigen Jahren sind zusätzlich Hilfen für im Einsatz zu Schaden oder auch gefallene Soldaten notwendig geworden.

 

Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. versteht sich seit jeher als Selbsthilfeorganisation aller Soldaten in der Bundeswehr. Entstanden ist es nach dem verheerenden Illerunglück am 3. Juni 1957. Fünfzehn Rekruten der damals noch jungen Bundeswehr kamen während einer Übung in den reißenden Fluten des Illerflusses nahe Kempten um.

 

Die spontanen Spenden, die die Kameraden für die betroffenen Angehörigen sammelten, bildeten den Grundstock für den Spendenfonds des Soldatenhilfswerks. Initiator war der damalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General Adolf Heusinger. Den Vorsitz übernahm der damalige Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Strauß.

 

 

Ein tatkräftiges Team

Den Vereinsvorsitz hatte dann traditionsgemäß der Generalinspekteur der Bundeswehr inne. Zurzeit ist der Vorsitzende Herr General Eberhard Zorn. Stellvertreter des Vorsitzenden ist Herr Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps.

 

Ein dreiköpfiges Team bildet den hauptamtlichen Geschäftsführenden Vorstand des Vereins. Dieser wird durch eine kleine Geschäftsstelle unterstützt.

 

Außerdem gehört kraft seines Amtes der Referent „Fürsorge“ der Abteilung Führung beim Bundesministerium der Verteidigung, Herr Oberstleutnant Georg Wolters, dem Vorstand an.

 

Neben dem Vorstand gibt es derzeit rund 170 ehrenamtlich tätige Soldatinnen und Soldaten als ordentliche Vereinsmitglieder. Die Mitglieder sind an ihren jeweiligen Standorten die Repräsentanten des Vereins in der Fläche. Darüber hinaus entscheiden sie in den regelmäßigen Spendenausschusssitzungen auch über die Vergabe der Kameradschaftshilfen. Sie kommen aus allen Organisationsbereichen und Teilstreitkräften der Bundeswehr und werden meist von ihren Dienstvorgesetzten für das Amt vorgeschlagen. Ihre Wahl findet auf der alljährlichen Mitgliederversammlung des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. statt.

 

 

Geschäftsführender Vorstand

Ein dreiköpfiges Team bildet den hauptamtlichen Geschäftsführenden Vorstand des Vereins. Dieser wird durch eine kleine Geschäftsstelle unterstützt.

 

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet unmittelbar über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über die Vergabe von Kameradschaftshilfen in geringerer Höhe.

Alle anderen Fälle werden für die Entscheidung im Spendenausschuss aufbereitet.

 

Der Geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

 

- Geschäftsführer: Oberstleutnant a. D. Hans-Michael Ketterle, seit März 2013

- Schatzmeister: Oberstleutnant a.D. Karlheinz Mergner, seit April 2017

- Schriftführer: Oberstleutnant a. D. Jörg Weidemann, seit März 2015

 

Spendenausschuss

Der Spendenausschuss ist das Entscheidungsgremium über die Vergabe von Unterstützungsleistungen bei schwierigen und komplexen Fällen. Er tagt im Allgemeinen einmal pro Monat. In dringenden Fällen werden außerordentliche Sitzungen einberufen.

 

Der Spendenausschuss besteht ausschließlich aus Vereinsmitgliedern, die zu diesem Anlass eingeladen werden. Nur sie sind im Ausschuss stimmberechtigt.

 

Eine schlanke Organisation und wenig Bürokratie sind der Garant für schnelle Hilfe!

 

 

Netzwerk der Hilfe

Das Soldatenhilfswerk arbeitet nicht allein. Gemeinsam mit anderen Fürsorge-Einrichtungen der Bundeswehr, ist es im Netzwerk der Hilfe verbunden. Dazu zählen auch beispielsweise das Bundeswehr-Sozialwerk e. V., die Stiftungen des Bundeswehrverbandes und der von Rohdich’sche Legatenfonds. Der Fonds gründet auf der Hinterlassenschaft des preußischen Generals und Kriegsministers Friedrich Wilhelm von Rohdich und unterstützt Kinder aus Soldatenfamilien aber auch bedürftige oder unverschuldet in Not geratene Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr.

 

Daneben unterstützen weitere Einrichtungen und Institutionen – mit denen Kooperationsvereinbarungen getroffen wurden – die Arbeit des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V.

 

 

Kameradschaft braucht Dialog

Damit die Hilfe für in Not geratene Soldaten und Soldatinnen sowie deren Familien geleistet werden kann, müssen Kameraden, Dienstvorgesetzte und die Sozialdienste und Fürsorge-Einrichtungen der Bundeswehr Hand in Hand arbeiten. Die Vorgesetzten und die Sozialarbeiter an den Standorten sind im Allgemeinen die ersten Ansprechpartner für Soldaten in Not. Sie stellen die Anträge auf Kameradschaftshilfe beim Soldatenhilfswerk. Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerkes tritt regelmäßig zusammen und entscheidet über die vorgebrachten Fälle. In dringenden Notlagen kann die Hilfe auch in einer außerordentlichen Sitzung entschieden werden.

 

Die zu vergebenden Mittel in Form von Kameradschaftshilfen werden überwiegend durch Spenden finanziert. Das Spendenaufkommen setzt sich zusammen aus:

 

• der jährlichen Sammelaktion in den Streitkräften

• den persönlichen Spenden von Soldaten und Reservisten

• den Spenden von Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen

 

In den jährlichen Tätigkeitsberichten des Soldatenhilfswerkes werden Spender aber auch die Verwendung der Geldmittel (Kameradschaftshilfen) dargestellt/ aufgelistet.

Gedenkfeier 60 Jahre Illerunglück

 

Gedenkveranstaltung 2016

Am 3. Juni 1957 kamen 15 junge Rekruten des Luftlande Jägerbataillons 19 in Hirschdorf bei Kempten während einer Übung beim Überqueren der Iller in den reißenden Fluten ums Leben. Trotz unverzüglicher Einleitung der Rettungsmaßnahme konnte erst 14 Tage später der letzte Rekrut tot geborgen werden.

Aus den damals spontan eingesetzten Spenden für die Hinterbliebenen der Opfer des Unglückes entstand über die „Hilfsaktion Iller“ das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. und versteht sich seit dem als Selbsthilfeorganisation aller Soldaten in der Bundeswehr, die gerade in Situationen hilft, in denen staatliche Hilfe nicht oder nicht schnell genug zur Verfügung steht.

Der Ausbildungsstützpunkt Luftlande und Lufttransport aus Altenstadt übernahm 2016 nach Auflösung des Gebirgssanitätsregiment 42 aus Kempten die Verantwortung für die Organisation und Durchführung der Gedenkfeier.

Die Zeremonie des 59. Jahrestages eröffnete der Leiter des Ausbildungsstützpunkt Luftlande und Lufttransport. OTL Schoebel schilderte in seiner Ansprache die unglücklichen Umstände, die damals zum Tod von 15 Soldaten führten und die daraus resultierende Auswirkung für die Gründung des Soldatenhilfswerkes. Mit einem Gebet von Militärpfarrer Steffen Bauhofer gedachten zum Abschluss alle Anwesende den verstorbenen Kameraden vom 3. Juni 1957.

Im Anschluss wurden die Kränze des Ausbildungsstützpunktes Luftlande und Lufttransport stellvertretend für die Bundeswehr, Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr e. V und dem Fallschirmjägerregiment 26 am Denkmal niedergelegt.

 

Gedenkfeier zum "Illerunglück" am 03.06.2013 (Foto: rechts)

Das Gebirgssanitätsregiment 42 „Allgäu“ erinnerte und gedachte in der jährlich stattfindenden gemeinsamen Gedenkfeier am Illerdenkmal in Kempten-Hirschdorf an die fünfzehn Soldaten des Luftlandejägerbataillons 19 aus Kempten, die dort am 03. Juni 1957 auf tragische Weise in den Fluten der Iller ums Leben kamen.

Das Illerunglück war das erste schwere Unglück der damals noch ganz jungen Armee und ist nach wie vor eines der schwersten Unglücke in der Geschichte der Bundeswehr. Das Illerunglück führte am 18. Oktober 1957 zur Gründung einer Selbsthilfeorganisation aller Soldaten, dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. (SHWBw), dessen Grundidee und Leitmotiv „Soldaten helfen Soldaten“ unverändert aktuell und relevant sind.

Die nunmehr seit 56 Jahren stattfindende Iller-Gedenkfeier sowie die rein soldatische Selbsthilfeorganisation des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. haben somit bereits eine sehr lange gemeinsame Tradition. (Bericht mit Foto)

 

Wechsel in der Tradition (2015)

Wie jedes Jahr, wurde auch im Jahr 2015 eine Gedenkveranstaltung am 03. Juni durchgeführt.

Der stellvertretende Regimentskommandeur des Gebirgssanitätsregiments 42 "Allgäu", Herr Oberstleutanant Patrick Wagner, erinnerte in seiner Rede zum Gedenken an die im Jahr 1957 verstorbenen 15 jungen Soldaten.

Da das Gebirgssanitätsregiment 42 "Allgäu" aufgelöst wird, wir die Tradition künftig durch die Luftlande-/Lufttransportschule in Altenstadt (Oberbayern) fortgeführt.

 

Seit der Gründung des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. (in Folge des Illerunglücks) im jahr 1957 wurden insgesamt 27.000.000 Euro gespendet und in über 35.000 Fällen konnten unverschuldet in Not geratene Soldaten und deren Familien unterstützt werden.

 

Oberstleutnant Wagner übergab anläßlich der Veranstaltung an den Geschäftsführer des Soldatenhilfwerks, Herrn Oberstleutnant a.D. Hans-Michael Ketterle zwei Spendendosen mit 400,00 Euro.

 

Pressebericht Illerunglück

 

Pressebericht Spendenübergabe

Gedenkfeier 50 Jahre Illerunglück

Weitere Fotos von der Gedenkveranstaltung in Kempten (2007)

Plakatzusammenstellungen für 50 Jahre Illerunglück (Ortsgeschichtlicher Arbeitskreis Heiligkreuz)

Gedenkveranstaltung 40 Jahre mit Ehemaligen Kameraden (1997)

Link zum Film im Bundesarchiv (07.05.1957):

https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/586280?q=Kempten

Einweihung Ehrenmal Hirschdorf 1957

Trauerfeier Illerunglück 1957

Bergung, Illerunglück 1957