Heer

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Spendenausschusssitzungen

Andere Termine

Allgemeines

Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

19.12.2018

Sommerkonzert: 16.06.2019 in Berlin (rrb Berlin)

Impressum Datenschutz

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

16.01.2019

Spenderehrung SHWBw durch GI: 15.11.2018 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

20.02.2019

Adventskonzert GI: 03.12.2018 in Bonn: siehe Info

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

13.03.2019

Musikfest der Bundeswehr 2018: siehe Info

Copyright ® 2015 Soldatenhilfswerk.org

Satzung Spendenaufruf GI 2018 Aktueller Flyer

Spendenplakate

Unser Coin

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Heer vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

Soldat hinterläßt Lebenspartnerin und zwei Kinder (22/2018)

Oberleutnant G. ist geschieden und lebte zusammen mit seiner jetzigen Lebenspartnerin und zwei gemeinsamen Kleinkindern. Unerwartet verstarb der Soldat am 26.02.2018. Die Lebenspartnerin hat keinen Zugriff auf das Bankkonto, von dem laufende Zahlungen abfließen und der Lebensunterhalt bestritten wurde. Sie war noch bis März 2018 in Elternzeit und hat danach keine Einkünfte mehr. Folglich wird sie Sozialhilfe bzw. Leistungen zur Grundsicherung und Wohngeld beantragen müssen.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. und um Unterstützung für die Familie gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Geschäftsführenden Vorstand beraten und beschlossen, die Familie mit einer Kameradschaftshilfe von 4.500.- Euro zu unterstützen.

 

Soldat hinterläßt Lebenspartner (13/2018)

Nachdem Stabsfeldwebel K. bereits seit einiger Zeit krank zu Hause war, verstarb er am 13. Januar 2018 in seiner Wohnung. Er hinterlässt seinen langjährigen Lebenspartner Herrn F. Herr Stabsfeldwebel K. war der alleinige Verdiener in der Partnerschaft und war aufgrund der bestehenden Bedarfsgemeinschaft dazu verpflichtet, seinen Partner zu unterhalten/ versorgen.

Der hinterbliebene Lebenspartner, Herr F. ist gesetzlich verpflichtet („…aufgrund der auf Dauer angelegten nichtehelichen Lebensgemeinschaft…“), für die Bestattung aufzukommen. Da jedoch kein Testament über das Vermögen des verstorbenen Soldaten vorliegt, kann der Lebenspartner ihn nicht beerben und ist nun mittellos. Einen großen Anteil der Beerdigungskosten wurde zwar gemäß ZDv A-2641-4 „Fürsorge in Todesfällen“ übernommen, dennoch bleiben viele Kosten übrig, die nicht abgedeckt sind.

Der zuständige Sozialdienst hat beim Soldatenhilfswerk um eine finanzielle Unterstützung gebeten, um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen für Herrn F. zu mildern. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, Herrn F. eine Soforthilfe in Höhe von 3.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen der Soldaten der Bundeswehr zur Verfügung zu stellen.

 

Frühgeburt von Zwillingen (10/2018)

Herr Oberstabsgefreiter Z. ist verheiratet und lebt mit seiner Ehefrau und einer Tochter in einer Mietwohnung. Frau Z. hat bereits einen Sohn aus einer vorherigen Beziehung. Der Sohn lebt bei seinem Vater. Herr und Frau Z. haben für den Februar 2018 die Geburt ihrer Zwillinge erwartet. Bedauerlicherweise erlitt die werdende Mutter am 15. Dezember 2017 eine Frühgeburt, bei dem eines der Zwillinge tot zur Welt kam. Eine Tochter überlebte als Frühchen in der 32. Schwangerschaftswoche. Obwohl der Gesundheitszustand der Tochter sehr kritisch war, hat sie sich mittlerweile stabilisiert. Sie befand sich auf der „Frühchenstation“ der Kinderklinik (50 km entfernt). Mit dem schmerzlichen und unbegreiflichen Verlust sowie der Sorge um und den Besuchen ihres „Frühchens“ gingen für das Ehepaar auch hohe finanzielle Belastungen einher.

Um wenigstens die finanziellen Belastungen zu mildern, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und für das Ehepaar Z. den Betrag in Höhe von 3.500.- Euro bereitgestellt.

 

Spezialrollstuhl (5/2018)

Herr Oberstabsfeldwebel S. ist verheiratet und wohnt mit seiner Ehefrau und zwei Kindern in einem Eigenheim. Seine Ehefrau ist krankheitsbedingt seit acht Jahren ein Schwerstpflegefall. Um seine Ehefrau im Urlaub und bei gemeinsamen Ausflügen leichter und besser am gemeinsame Familienleben teilhaben zu lassen, hat sich Herr S. im Sommer 2017 einen speziellen Rollstuhl ausgeliehen. Aufgrund seiner Beschaffenheit ermöglicht es dieser Rollstuhl, den behinderten Menschen auch am Strand oder bei Spaziergängen abseits fester Wege und Straßen zu fahren. Die Kostenübernahme für einen Rollstuhl dieser Art gehört nicht zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Neben den sonstigen ständigen Belastungen aufgrund der Krankheit, wäre die Familie mit den Anschaffungskosten dieses Rollstuhls finanziell überfordert.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation für eine Kostenübernahme an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und beschlossen, Familie S. mit einer Kameradschaftshilfe von 2.000,- Euro zu unterstützen.

 

Tödlicher Verkehrsunfall (159/2017)

Am 10. November 2017 verlor Herr Oberstabsgefreiter P. bei einem tragischen Verkehrs-unfall sein Leben.

Um die finanziellen Belastungen dieses schweren Schicksalsschlages für die Mutter des jungen Soldaten abzumildern, hat das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. auf Antrag der Einheit des Soldaten einen Betrag in Höhe von 3.500.- Euro zur Verfügung gestellt.

 

Liegerad als Therapiegerät (135/2017)

Bei Hauptfeldwebel D. wurde im Juni 2012 eine dauerhafte Erkrankung diagnostiziert. Eine Besserung dieser Krankheit ist nicht in Sicht. Ein Oberstarzt vom Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr machte mit Nachdruck deutlich, dass ein Liegefahrrad zur Überwindung der chronischen Schmerzen wesentlich beitragen würde.

Der zuständige Sozialdienst befürwortete ebenfalls die Unterstützung zur Anschaffung eines Liegefahrrades. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. hat dem Antrag entsprochen und Herrn D. mit einer Kameradschaftshilfe von 2.000.- Euro unterstützt.

 

Vibrationsplatte (78/2017)

Herr Stabsfeldwebel W. ist verheiratet und hat mit seiner Ehefrau einen schwerstbehinderten Sohn (6 Jahre). Das Kind leidet an einer seltenen Stoffwechselerkrankung. Aufgrund der Erkrankung und verschiedenen Komplikationen ist der Junge in seiner körperlichen und geistigen Entwicklung weitestgehend rückständig. Der Junge kann weder selbständig stehen oder gehen. Er benötigt ständige ambulante und stationäre medizinische Betreuung sowie physiotherapeutische Behandlung. Bei einer Untersuchung in der Uniklinik Köln zeigte sich eine positive Reaktion auf die im dortigen Behandlungskonzept implementierte Ganzkörpervibrationstherapie mit dem Galileo-System. Dabei handelt es sich um eine Vibrationsplatte, die sich wie eine Wippe bewegt und neuromuskuläre Reflexe auslöst. Ziel ist eine Zunahme der Bewegungsaktivitäten mit zunehmendem Aufbau bzw. Kräftigung der Muskulatur. Familie W. wollte für ihr Kind dieses Gerät beschaffen, musste aber erfahren, dass die Krankenkasse für das 4.400.- Euro teure Gerät keinerlei Kosten übernimmt. Weitere Kosten entstehen für den Transport und die Aufstellung des Gerätes.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation für eine Kostenübernahme an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Spendenausschuss beraten und beschlossen, Familie W. mit einer Kameradschaftshilfe von 5.000.- Euro zu unterstützen.

 

Bergroller als Therapiegerät (69/2017)

Herr Stabsgefreiter R. erlitt im Rahmen einer Gefechtsübung einen schweren Dienstunfall, bei dem an seinem 5-Tonner LKW ein Totalschaden entstand, Herr R. selber trug verschiedene Verletzungen davon, hauptsächlich war sein rechtes Bein beeinträchtigt. Über mehr als zwei Jahre wurde Herr R. im ZSportMedBw in Warendorf behandelt. Einer der behandelnden Ärzte empfahl Herrn R. die Anschaffung eines „Bergrollers“, um die Kniebelastung beim Bergwandern - dem Hobby von Herrn R. - zu reduzieren. Um eine finanzielle Unterstützung beim Kauf des 870.- Euro teuren Geräts zu erlangen, empfahl der behandelnde Arzt die Kontaktaufnahme mit dem Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk wurde über den zuständigen Sozialdienst der Bundeswehr kontaktiert und hat die Anschaffung des „Bergrollers“ mit 400.- Euro bezuschusst.

 

Plötzlicher Kindstod (54/2017)

Stabsunteroffiziers G. ist verheiratet und lebt mit seiner Ehefrau. Schon längere Zeit hegte das Paar einen intensiven Kinderwunsch. Leider musste das Paar in dieser Hinsicht drei sehr gravierende Schicksalsschläge verkraften. Nach zwei Fehlgeburten in der 6. und 9. Schwangerschaftswoche verstarb ein drittes Kind im Jahr 2015 in der 24. Schwangerschaftswoche im Mutterleib. Nach einer weiteren Schwangerschaft gebar Frau G. am 24.03.2017 eine gesunde Tochter und die Freude war groß. Leider kam es nach nur 18 gemeinsamen Tagen bei dem kleinen Mädchen zum plötzlichen Kindstod. Mit dem schmerzlichen und unbegreiflichen Verlust gingen für das Ehepaar mit den unvorhersehbaren Bestattungskosten auch hohe finanzielle Belastungen einher. Um wenigstens die finanziellen Belastungen zu mildern, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und für das Ehepaar G. den Betrag von 3.500.- Euro bereitgestellt.

 

ALS-Erkrankung (53/2017)

Am 14.05.2017 verstarb Herr Hauptfeldwebel G. an den Folgen seiner schweren Erkrankung (ALS). Um die Bestattungskosten zu mildern, hat das Soldatenhilfswerk auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes die Witwe mit einer Kameradschaftshilfe von 4.000.- Euro unterstützt.

Im Jahr 2014 hatte das SHWBw den Soldaten bereits mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 11.000.- Euro zu Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges unterstützt.

 

Motorradunfall (32/2017)

Herr Oberleutnant B. ist am 25.03.2017 an den Folgen eines tödlichen Motorradunfalls verstorben. Er hinterlässt zwei Kinder und eine Freundin, die mit ihm in einem Haushalt wohnten. Ein Mitglied des Soldatenhilfswerks am Standort beantragte nachfolgend beim Soldatenhilfswerk eine Kameradschaftshilfe, um die finanziellen Belastungen des Begräbnisses für die Hinterbliebenen zu mildern. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag umgehend entsprochen und eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.500.- Euro bewilligt.

Suizid (14/2017)

Der freiwillig Wehrdienstleistende Soldat F. beging am 17.09.2016 Suizid. Er war im Zeitraum August 2010 bis Januar 2011 im Auslandseinsatz, bei dem Herr F. auch in Gefechte verwickelt war und dafür die Gefechtsmedaille erhielt. Bei einem der Gefechte ist sein bester Freund gefallen. In dem Zeitraum danach hat Herr F. von sich aus nie psychologische Hilfe in Anspruch genommen oder gesucht, obwohl er sie wahrscheinlich dringend gebraucht hätte.

Da die Mutter keinerlei finanzielle Rücklagen hatte, wandte sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um Unterstützung. Um für die Mutter des Soldaten die finanziellen Belastungen durch den schweren Schicksalsschlag zu mildern, hat der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks den Antrag beraten und beschlossen, hier mit 3.500.- Euro zu unterstützen.

 

Haushaltshilfe (11/2017)

Herr Hauptfeldwebel N. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (1 Kind) in einem Eigen-heim. Seine Ehefrau ist psychisch schwer erkrankt. Mehrere Klinikaufenthalte waren notwendig und eine weitere Berufsausübung für die Ehefrau nicht mehr möglich. Durch den Wegfall des Gehalts der Ehefrau und die dringend notwendige Haushaltshilfe für die Zeit der Klinikaufenthalte ist die Familie neben der psychischen Belastung auch finanziell in Not geraten. Zwar gab es den Abschluss einer BU-Versicherung, diese aber hat ihre Zahlungen eingefroren.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.500.- Euro, um von diesem Betrag die Kosten für die Haushaltshilfe zu bestreiten. Nach interner Beratung hat das Soldatenhilfswerk dem Antrag in voller Höhe entsprochen und den erbetenen Betrag an Herrn N. überwiesen.

Heizungsausfall (162/2016)

Herr Oberstabsgefreiter K. ist verheiratet und Vater eines zweijährigen Sohnes. In der Wohnung der jungen Familie traten seit September/Oktober 2016 massive Störungen des gesamten Heizungssystems auf, die auch trotz mehrfacher Reparaturversuche nicht aufhörten. So sah sich das Ehepaar K. gezwungen, die Wohnung notdürftig mit elektronischen Heizlüftern warm zu halten. Diese unwirtschaftliche Methode, die Wohnung notdürftig zu heizen, verursachte für Familie K. binnen kurzer Zeit sehr hohe Kosten, die nicht ohne weiteres aus eigener Kraft getragen werden konnten. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag umgehend entsprochen und eine Soforthilfe von 1.000.- Euro bewilligt.

 

Unfallkosten (158/2016)

Herr Oberstabsgefreite S. ist verheiratet und war Vater zweier Kinder. Das jüngere Kind verschluckte sich im Oktober 2014 an einem Gegenstand der zu einem Atem- und Herzstillstand führte. Der Junge überlebte den Unfall, blieb aber schwerstbehindert. Nach einer schweren Infektionserkrankung verstarb der Junge dann völlig unerwartet am 22.10.2016.

 

Zur Milderung der Bestattungskosten stellte der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr einen Antrag beim Soldatenhilfswerk. Diesem Antrag wurde seitens des Soldatenhilfswerks umgehend entsprochen und die Familie S. mit einem Betrag von 3.500.- Euro unterstützt.