Heer

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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14.09.2017 (RegKonf Nord)

Sommerkonzert: xx.yy..2018 in Berlin (Hochschule der Künste)

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25.10.2017

Festakt 60 Jahre SHWBw + Spenderehrung: 18.10.2017 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

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15.11.2017

Adventskonzert GI: 04.12.2017 in Bonn, 03.12.2018 in Bonn

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Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Heer vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

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Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

Motorradunfall (32/2017)

Herr Oberleutnant B. ist am 25.03.2017 an den Folgen eines tödlichen Motorradunfalls verstorben. Er hinterlässt zwei Kinder und eine Freundin, die mit ihm in einem Haushalt wohnten. Ein Mitglied des Soldatenhilfswerks am Standort beantragte nachfolgend beim Soldatenhilfswerk eine Kameradschaftshilfe, um die finanziellen Belastungen des Begräbnisses für die Hinterbliebenen zu mildern. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag umgehend entsprochen und eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.500.- Euro bewilligt.

Suizid (14/2017)

Der freiwillig Wehrdienstleistende Soldat F. beging am 17.09.2016 Suizid. Er war im Zeitraum August 2010 bis Januar 2011 im Auslandseinsatz, bei dem Herr F. auch in Gefechte verwickelt war und dafür die Gefechtsmedaille erhielt. Bei einem der Gefechte ist sein bester Freund gefallen. In dem Zeitraum danach hat Herr F. von sich aus nie psychologische Hilfe in Anspruch genommen oder gesucht, obwohl er sie wahrscheinlich dringend gebraucht hätte.

Da die Mutter keinerlei finanzielle Rücklagen hatte, wandte sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um Unterstützung. Um für die Mutter des Soldaten die finanziellen Belastungen durch den schweren Schicksalsschlag zu mildern, hat der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks den Antrag beraten und beschlossen, hier mit 3.500.- Euro zu unterstützen.

 

Haushaltshilfe (11/2017)

Herr Hauptfeldwebel N. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (1 Kind) in einem Eigen-heim. Seine Ehefrau ist psychisch schwer erkrankt. Mehrere Klinikaufenthalte waren notwendig und eine weitere Berufsausübung für die Ehefrau nicht mehr möglich. Durch den Wegfall des Gehalts der Ehefrau und die dringend notwendige Haushaltshilfe für die Zeit der Klinikaufenthalte ist die Familie neben der psychischen Belastung auch finanziell in Not geraten. Zwar gab es den Abschluss einer BU-Versicherung, diese aber hat ihre Zahlungen eingefroren.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.500.- Euro, um von diesem Betrag die Kosten für die Haushaltshilfe zu bestreiten. Nach interner Beratung hat das Soldatenhilfswerk dem Antrag in voller Höhe entsprochen und den erbetenen Betrag an Herrn N. überwiesen.

Heizungsausfall (162/2016)

Herr Oberstabsgefreiter K. ist verheiratet und Vater eines zweijährigen Sohnes. In der Wohnung der jungen Familie traten seit September/Oktober 2016 massive Störungen des gesamten Heizungssystems auf, die auch trotz mehrfacher Reparaturversuche nicht aufhörten. So sah sich das Ehepaar K. gezwungen, die Wohnung notdürftig mit elektronischen Heizlüftern warm zu halten. Diese unwirtschaftliche Methode, die Wohnung notdürftig zu heizen, verursachte für Familie K. binnen kurzer Zeit sehr hohe Kosten, die nicht ohne weiteres aus eigener Kraft getragen werden konnten. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag umgehend entsprochen und eine Soforthilfe von 1.000.- Euro bewilligt.

 

Unfallkosten (158/2016)

Herr Oberstabsgefreite S. ist verheiratet und war Vater zweier Kinder. Das jüngere Kind verschluckte sich im Oktober 2014 an einem Gegenstand der zu einem Atem- und Herzstillstand führte. Der Junge überlebte den Unfall, blieb aber schwerstbehindert. Nach einer schweren Infektionserkrankung verstarb der Junge dann völlig unerwartet am 22.10.2016.

 

Zur Milderung der Bestattungskosten stellte der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr einen Antrag beim Soldatenhilfswerk. Diesem Antrag wurde seitens des Soldatenhilfswerks umgehend entsprochen und die Familie S. mit einem Betrag von 3.500.- Euro unterstützt.

Unfallkosten (150/2016)

Herr C. erlitt im Juni 2015 auf dem Weg zum Dienst einen schweren Verkehrsunfall. Der Unfall hat bei dem Soldaten zum Verlust der Milz und zu einer eingeschränkten Funktion der Bauchspeicheldrüse geführt. Ferner ist er seitdem posttraumatisch belastet. Finanziell ist Herr C. bereits mit 5000.- Euro in Vorkasse getreten und zwar für die Abschleppkosten, die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges und die Gerichtskosten für das Landgericht in Verden. Ob er dieses Geld zurückbekommt, wird erst der Prozess vor dem zuständigen Landgericht Verden im März 2017 erweisen.

In dieser auch finanziell sehr schwierigen Situation ist der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk herangetreten und hat um eine Kameradschaftshilfe von 1.500 bis 2.000 Euro gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag entsprochen und an den Soldaten im November 2016 mit einem Betrag von 2.000.- Euro unterstützt.

 

Fahrkosten, ambulante Behandlung (137/2016)

Der Soldat C. ist verheiratet und hat einen im Jahr 2015 geborenen Sohn. Im Juli 2016 wurde beim Sohn ein Augentumor diagnostiziert. Zur stationären und ambulanten Behandlung des Tumors fährt Frau C. seit August in das Uniklinikum. Es entstehen hohe Fahrtkosten, die allerdings nur teilweise von der Krankenkasse übernommen wurden. Um Fahrtkosten für Familie zu mildern, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Dieses hat dem Antrag entsprochen und 500,00 Euro Soforthilfe an Herrn C. überwiesen. Ein Folgeantrag ist möglich.

 

Kopforthese (132/2016)

Herr Oberstabsgefreiter P. ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die Kinder wurden im Jahr 2014 geboren und leiden seitdem an einer Kopfdeformation. Die Kosten für zwei Kopforthesen wurden von der Krankenversicherung nicht vollständig übernommen. Es blieb ein Fehlbetrag von 775,00 Euro + Nebenkosten. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes hat das Soldatenhilfswerk den Fehlbetrag übernommen und an Herrn P. 1.000,00 Euro überwiesen.

Frauenhaus, Finanzielle Notlage (102/2016)

Soldatin P. ist verheiratet und hat drei minderjährige Kinder. Das Verhältnis der Eheleute kann man insgesamt als angespannt bezeichnen. Am einem Wochenende im Sommer 2016 eskalierte die Situation. Der Ehemann wurde gegen Frau P. gewalttätig, sodass Sie mit den Kindern die Flucht in ein nahegelegenes Frauenhaus ergriff. Neben der starken psychischen Belastung durch diese Negativentwicklung ihrer Beziehung ergaben sich für Frau P. zusätzlich noch finanzielle Schwierigkeiten. Der gewalttätige Ehemann hatte immer noch Zugriff auf das gemeinsame Konto, das bis zur Grenze des Dispokredits belastet war. Das Soldatenhilfswerk ist in dieser für Frau P. schwierigen Lage tätig geworden und hat ihr auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes zur Sicherstellung Ihres Lebensunterhaltes mit 1.000,00 Euro Soforthilfe unter die Arme gegriffen.

 

Stehtrainer (92/2016)

Der Sohn von Herrn Hauptfeldwebel V. kam mit einer angeborenen Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks auf die Welt. Die Beschaffung eines „Stehtrainer“, eines Geräts, das dem Jungen eine Trainings- und Kommunikationsmöglichkeit auf Augenhöhe ermöglicht, wurde von der Beihilfe nicht vollständig übernommen. Der Fehlbetrag konnte durch eine Unterstützungsleistung des Soldatenhilfswerks in Höhe von 1.000,00 Euro ausgeglichen werden.

Hochwasserschaden (74/2016)

Herr Oberstabsgefreiter R. ist ledig und wohnt mit seinen Eltern im elterlichen Haus. Herr R. und seine Familie wurden Opfer des zurückliegenden Hochwassers im Landkreis Rottal-Inn. Das gemeinsam bewohnte Haus wurde durch die Wassermassen erheblich beschädigt, das Erdgeschoss ist komplett unbewohnbar, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 50.000 Euro, eine Elementarschadenversicherung hat die Familie nicht abgeschlossen. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk Herrn Oberstabsgefreiten R. mit 3.500,00 Euro unterstützt.

Erkrankung der Ehefrau (48 + 73/2016)

Herr Major M. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (ein Kind) in einem Eigenheim. Die Ehe von Herrn M. und seiner Frau ist seit geraumer Zeit eine Wochenend- bzw. vom Einsatz geprägte Beziehung. Aufgrund der zahlreichen Auslandseinsätze ihres Mannes musste Frau M. die meisten Aufgaben und Herausforderungen - Haushalt, Erziehung, Beruf - selbständig und eigenverantwortlich meistern, obwohl sie seit vielen Jahren suchtkrank ist. Während des letzten Auslandseinsatzes von Major M. führte die Suchterkrankung seiner Frau schließlich so weit, dass das Vermögen der Familie M. verspielt wurde. In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung gewandt. Nach Beratung in seinem Spendenausschuss hat das Soldatenhilfswerk der Bitte entsprochen und Herrn Major M. eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 10.000,00 Euro bewilligt. Dieser Zahlung vorausgegangen war eine Soforthilfe in Höhe von 1.000,00 Euro.

Totgeburt (80/2016)

Herr Oberstabsgefreiter N. ist verheiratet und hat einen fünf Jahre alten Sohn. Die Ehefrau war mit einem zweiten Kind schwanger, als sie im März 2016 bei fortgeschrittener Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitt. Aufgrund des erwarteten Nachwuchses und des damit verbundenen und erforderlichen Wohnungswechsels entstanden für die Familie doppelte Mietkosten in Höhe von rund 1200 Euro, hinzu kamen die Kosten für die unvorhergesehene Beerdigung.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.500,00 Euro bewilligt.

 

Totgeburt (60/2016)

Herr Feldwebel C. ist verheiratet. Im April 2016 wurde die Tochter N. nicht lebend in diese Welt geboren.

Um die finanziellen Belastungen durch diesen schweren Schicksalsschlag abzumildern, hat das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes in diesem Fall den Betrag von 1.500,00 Euro zur Verfügung gestellt.

Kita-Kosten (26/2016)

Frau Obergefreite S. hat zwei Kinder (2 und 4 Jahre), lebt aber inzwischen getrennt von ihrem Ehemann. Sie ist mit den Kindern aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und lebt nun in einer eigenen Wohnung. Jetzt ist sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil über den Unterhalt für die Kinder noch nicht entschieden ist und der Ehemann seiner Zusage, die Kitagebühren seit September letzten Jahres zu übernehmen, nicht nachgekommen ist.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat dieser Bitte umgehend entsprochen und für Frau S. den erbetenen Betrag von 1.000.- Euro zur Begleichung der Rückstände bei der Kita zur Verfügung gestellt.

 

Besuchskosten (07, 08, 21, 22/2016)

Herr Leutnant Z. ist Berufssoldat und lebt mit seiner Lebensgefährtin in einer Mietwohnung. Im Dezember 2014 erlitt er eine schwere Erkrankung, seitdem ist er ein Schwerstpflegefall. Seit Februar 2015 befindet sich Herr Z. zur Intensivpflege in einer Reha-Klinik. Dort wird er, neben seiner Lebensgefährtin, vor allem von seiner Mutter und Schwester, sehr fürsorglich betreut. Durch die ständigen Besuchsfahrten in die Klinik (einfache Entfernung 300 km) sind Mutter und Schwester hohe Fahrtkosten entstanden, die vom Bund nicht erstattet werden.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich daher an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um finanzielle Unterstützung gewandt. In mehreren Teilbeträgen, zunächst als Soforthilfe in Höhe von jeweils 1.000,00 Euro, hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe von insgesamt 7.000.- Euro gezahlt.

 

PTBS/Haushaltshilfe (04/2016)

Herr Hauptfeldwebel B. ist nach mehreren Auslandseinsätzen und den dortigen Erlebnissen seit 2009 an PTBS erkrankt. Er hat sich seitdem zahlreichen stationären und ambulanten Therapien unterzogen. Nach anfänglichen Therapieerfolgen hat sich seit Januar 2015 der Gesundheitszustand von Herrn B. wieder dramatisch verschlechtert. Er verlässt das Haus nicht und seine Lebensgefährtin muss sich allein um den Haushalt und die beiden Kinder (4 und 8 Jahre alt) kümmern. Um die großen Belastungen für die Lebensgefährtin von Herrn B. zu reduzieren, hat sich daraufhin der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte und der Überlegung, für die Familie B. eine Haushaltshilfe zu finanzieren. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat dieser Bitte entsprochen und für Herrn Hauptfeldwebel B. einen Betrag von 500.- Euro bereitgestellt.

Häusliche Gewalt (155/2015)

Herr Oberstabsgefreiter H. lebt mit seiner Lebenspartnerin und dem gemeinsamen dreijährigen Sohn in einer Mietwohnung. In der Familie seiner Mutter kam es in der Vergangenheit immer wieder zu häuslicher Gewalt des Stiefvaters gegen die Mutter von Herrn H. Zuletzt hat daher Herr H. seine Mutter und seine Geschwister vorübergehend in seine Mietwohnung in Altenburg aufgenommen. Finanziell wurde es nun sehr schnell sehr eng, denn weder die Mutter noch die Geschwister von Herrn H. verfügen über ein eigenes Einkommen. Staatliche Hilfen für die Mutter und die Geschwister wurden beantragt, waren aber noch nicht verfügbar.

In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat der Bitte entsprochen und die Familie H. mit einem Betrag von 1.000.- Euro unterstützt.

 

Diabetes-Warnhund für die Tochter (132/2015)

Frau Stabsunteroffizier B. ist verheiratet, lebt aber seit Ende Juli 2015 getrennt von ihrem Ehemann. Seit der Trennung ist sie alleinerziehende Mutter von zwei Mädchen, vier und ein Jahre alt. Da der Ehemann, der erkrankt ist, bislang seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt, ist Frau B. in eine finanzielle Notlage geraten. Bei monatlichen Ausgaben von 1.200,00 Euro steht ihr derzeit nur das Erziehungsgeld in Höhe von rund 700,00 Euro zur Verfügung. Daneben hat sich Frau B. mit der Anschaffung eines Diabetes-Warnhundes für ihre an Diabetes erkrankte ältere Tochter hoch verschuldet.

In dieser Situation hat sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr im Zusammenwirken mit den dienstlichen Vorgesetzten an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Nach Beratung im zuständigen Spendenausschuss hat das Soldatenhilfswerk dieser Bitte entsprochen und Frau Stabsunteroffizier B. einen Betrag von 6.000.- Euro zur Verfügung gestellt.

 

Hausbrand (126/2015)

Herr Hauptfeldwebel H. ist verheiratet und hat einen vierjährigen Sohn. Am 31.08.2015 kam es in dem Wohnhaus der Familie zu einem Brand. Durch ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte das Haus an sich gerettet werden, jedoch waren 90% und mehr des gesamten Hausrates durch Brand- und Rußschaden in Mitleidenschaft gezogen und mussten entsorgt werden. Bis zur Sanierung des Hauses musste die Familie in eine Mietwohnung ziehen. Hierdurch kam es für die Familie zu einer finanziellen Mehrbelastung, denn gleichzeitig mussten auch die Raten für die Finanzierung des Hauses weitergezahlt werden.

In dieser Situation wandte sich einer der Vorgesetzten von Herrn Hauptfeldwebel H. an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro. Das Soldatenhilfswerk hat der Bitte umgehend entsprochen und den gewünschten Betrag noch am gleichen Tag an Herrn H. überwiesen.

 

Erkrankung Kind (117/2015)

Frau Stabsunteroffizier W. ist verheiratet und lebt mit ihren Kindern, die fünf und zwei Jahre alt sind, in einer Mietwohnung. Bei dem zweijährigen Sohn stellte sich noch im ersten Lebensjahr eine beidseitige Gehörlosigkeit heraus. Ständige ärztliche Untersuchungen und mehrere Operationen mit eingeschränkter Kostenübernahme waren die Folge. Weitere finanzielle Schwierigkeiten ergaben sich aus dem vorübergehenden Verlust des Arbeitsplatzes des Ehemanns.

In dieser Situation trat der örtliche Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe heran. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag in vollem Umfang entsprochen und nach entsprechender Beratung in seinem Spendenausschuss 1.000.- Euro überwiesen.

 

Lebenshaltungskosten (96/2015)

Frau Oberstabsgefreiter H. ist seit kurzem getrennt lebend von Ihrem Ehemann und lebt mit ihren 2 Kindern (4/1) in einer Mietwohnung. Nach der Trennung sind viele Kosten auf Frau H. übergegangen, während der Ehemann seinen Unterhaltsverpflichtungen bislang nicht nachgekommen ist. Der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um Übernahme einer Überbrückungszahlung. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall in seinem Spendenausschuss beraten und für Frau Oberstabsgefreiter H. den Betrag von 1.000.- Euro zur Verfügung gestellt.

 

PTBS/Hundetherapie (94/2015)

Herr Stabsunteroffizier D. wurde vor mehr als zwei Jahren Zeuge eines Selbstmordes eines Kameraden. Herr D. konnte dieses Erleben bis heute nicht bewältigen und leidet seitdem an einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung. Um Herrn D. wieder an soziale Kontakte heranzuführen, wurde ärztlicherseits die Anschaffung eines Therapiehundes angeraten.

Da er aus eigener Kraft die finanziellen Mittel für den Kauf des Hundes nicht aufbringen konnte, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall in seinem Spendenausschuss beraten und Herrn Stabsunteroffizier D. den Betrag von 3.000.- Euro zur Anschaffung eines Therapiehundes bereitgestellt.

Besuchsfahrten (Kind) (93/2015)

Herr Stabsgefreiter C. ist verheiratet und lebt mit seiner Frau, seinen zwei Söhnen (1 und 3 Jahre alt) und der Mutter der Ehefrau zusammen in einer Mietwohnung. Der jüngere Sohn ist schwerkrank, er hat einen Herzfehler, eine Lungenfehlbildung sowie eine Kehlkopffehlbildung. Seit seiner Geburt musste der Sohn in der Medizinischen Hochschule Hannover immer wieder weitreichend operiert werden. Mit einer kurzen Unterbrechung von April bis Juni diesen Jahres ist er dort auch stationär aufgenommen. Die Mutter hat den Sohn im Krankenhaus täglich besucht, was in dem Zeitraum seit Juli 2014 Fahrtkosten in Höhe von ca. 10.000,00 Euro verursacht hat.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk den Fall beraten und 5.000.- Euro aus seinem Spendenaufkommen der Familie C. zur Verfügung gestellt.

Besuchsfahrten (78/2015)

Herr Oberstabsgefreiter H. ist verheiratet und hat drei Kinder. Am 03.07.2015 brach der Soldat mit einem schweren Vorkammerinfarkt am Arbeitsplatz zusammen. Im Krankenhaus musste er ins künstliche Koma versetzt werden. Durch die notwendige Betreuung im Krankenhaus entstanden der Ehefrau Unterbringungs- und Fahrtkosten, die aus eigener Kraft nicht gezahlt werden konnten. Auf Antrag der Einheit leistete das Soldatenhilfswerk eine Soforthilfe in Höhe von 500.- Euro.

Liegerad für ReHa-Sport (71/2015)

Herr Oberstabsgefreiter N. ist ledig und lebt in einer Mietwohnung. Seit einem schweren Motorradunfall im Oktober 2012 ist Oberstabsgefreiter N. schwerstbehindert und querschnittsgelähmt. Ihm wurde ein Grad der Schädigung von 100 sowie die Anerkennung eines qualifizierten Dienstunfalls zugesprochen. Er ist jetzt dauerhaft auf den Rollstuhl angewiesen.

Im Rahmen seiner Rehabilitation kam Herr N. mit Liegendhandbikesport in Berührung. Es stellte sich heraus, dass diese Betätigung seiner Genesung körperlich und psychisch förderlich ist und er sogar die Voraussetzungen für hohe sportliche Leistungen auf dem Gebiet des Liegendhandbikesports mit sich bringt. Um die Trainings-Erfolge zu steigern und die Genesung dauerhaft zu sichern, kam es zu der Überlegung der Beschaffung eines eigenen Liegendhandbikes, die sich für den Oberstabsgefreiten jedoch als nicht finanzierbar herausstellte.

In dieser Situation trat der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk heran mit der Bitte um Gewährung eines finanziellen Zuschusses zur Finanzierung des Liegendhandbikes.

Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss umfassend beraten und letztendlich 10.000.- Euro aus seinem Spendenaufkommen für den Oberstabsgefreiten N. zur Beschaffung des Liegendhandbikes bewilligt.