Heer

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

PTBS/Haushaltshilfe (04/2016)

Herr Hauptfeldwebel B. ist nach mehreren Auslandseinsätzen und den dortigen Erlebnissen seit 2009 an PTBS erkrankt. Er hat sich seitdem zahlreichen stationären und ambulanten Therapien unterzogen. Nach anfänglichen Therapieerfolgen hat sich seit Januar 2015 der Gesundheitszustand von Herrn B. wieder dramatisch verschlechtert. Er verlässt das Haus nicht und seine Lebensgefährtin muss sich allein um den Haushalt und die beiden Kinder (4 und 8 Jahre alt) kümmern. Um die großen Belastungen für die Lebensgefährtin von Herrn B. zu reduzieren, hat sich daraufhin der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte und der Überlegung, für die Familie B. eine Haushaltshilfe zu finanzieren. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat dieser Bitte entsprochen und für Herrn Hauptfeldwebel B. einen Betrag von 500.- Euro bereitgestellt.

Spendenausschusssitzungen

Andere Termine

Allgemeines

Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

21.02.2018

Sommerkonzert: 01.07.2018 in Berlin (rrb Berlin)

Impressum

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

21.03.2018

Spenderehrung SHWBw durch GI: 15.11.2018 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

18.04.2018

Adventskonzert GI: 03.12.2018 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

16.05.2018

Musikfest der Bundeswehr 2018: siehe Info

Copyright ® 2015 Soldatenhilfswerk.org

Satzung Spendenaufruf GI 2017 Aktueller Flyer

Spendenplakate

Unser Coin

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Heer vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

Motorradunfall (32/2017)

Herr Oberleutnant B. ist am 25.03.2017 an den Folgen eines tödlichen Motorradunfalls verstorben. Er hinterlässt zwei Kinder und eine Freundin, die mit ihm in einem Haushalt wohnten. Ein Mitglied des Soldatenhilfswerks am Standort beantragte nachfolgend beim Soldatenhilfswerk eine Kameradschaftshilfe, um die finanziellen Belastungen des Begräbnisses für die Hinterbliebenen zu mildern. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag umgehend entsprochen und eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.500.- Euro bewilligt.

Suizid (14/2017)

Der freiwillig Wehrdienstleistende Soldat F. beging am 17.09.2016 Suizid. Er war im Zeitraum August 2010 bis Januar 2011 im Auslandseinsatz, bei dem Herr F. auch in Gefechte verwickelt war und dafür die Gefechtsmedaille erhielt. Bei einem der Gefechte ist sein bester Freund gefallen. In dem Zeitraum danach hat Herr F. von sich aus nie psychologische Hilfe in Anspruch genommen oder gesucht, obwohl er sie wahrscheinlich dringend gebraucht hätte.

Da die Mutter keinerlei finanzielle Rücklagen hatte, wandte sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um Unterstützung. Um für die Mutter des Soldaten die finanziellen Belastungen durch den schweren Schicksalsschlag zu mildern, hat der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks den Antrag beraten und beschlossen, hier mit 3.500.- Euro zu unterstützen.

 

Haushaltshilfe (11/2017)

Herr Hauptfeldwebel N. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (1 Kind) in einem Eigen-heim. Seine Ehefrau ist psychisch schwer erkrankt. Mehrere Klinikaufenthalte waren notwendig und eine weitere Berufsausübung für die Ehefrau nicht mehr möglich. Durch den Wegfall des Gehalts der Ehefrau und die dringend notwendige Haushaltshilfe für die Zeit der Klinikaufenthalte ist die Familie neben der psychischen Belastung auch finanziell in Not geraten. Zwar gab es den Abschluss einer BU-Versicherung, diese aber hat ihre Zahlungen eingefroren.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.500.- Euro, um von diesem Betrag die Kosten für die Haushaltshilfe zu bestreiten. Nach interner Beratung hat das Soldatenhilfswerk dem Antrag in voller Höhe entsprochen und den erbetenen Betrag an Herrn N. überwiesen.

Heizungsausfall (162/2016)

Herr Oberstabsgefreiter K. ist verheiratet und Vater eines zweijährigen Sohnes. In der Wohnung der jungen Familie traten seit September/Oktober 2016 massive Störungen des gesamten Heizungssystems auf, die auch trotz mehrfacher Reparaturversuche nicht aufhörten. So sah sich das Ehepaar K. gezwungen, die Wohnung notdürftig mit elektronischen Heizlüftern warm zu halten. Diese unwirtschaftliche Methode, die Wohnung notdürftig zu heizen, verursachte für Familie K. binnen kurzer Zeit sehr hohe Kosten, die nicht ohne weiteres aus eigener Kraft getragen werden konnten. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag umgehend entsprochen und eine Soforthilfe von 1.000.- Euro bewilligt.

 

Unfallkosten (158/2016)

Herr Oberstabsgefreite S. ist verheiratet und war Vater zweier Kinder. Das jüngere Kind verschluckte sich im Oktober 2014 an einem Gegenstand der zu einem Atem- und Herzstillstand führte. Der Junge überlebte den Unfall, blieb aber schwerstbehindert. Nach einer schweren Infektionserkrankung verstarb der Junge dann völlig unerwartet am 22.10.2016.

 

Zur Milderung der Bestattungskosten stellte der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr einen Antrag beim Soldatenhilfswerk. Diesem Antrag wurde seitens des Soldatenhilfswerks umgehend entsprochen und die Familie S. mit einem Betrag von 3.500.- Euro unterstützt.

Unfallkosten (150/2016)

Herr C. erlitt im Juni 2015 auf dem Weg zum Dienst einen schweren Verkehrsunfall. Der Unfall hat bei dem Soldaten zum Verlust der Milz und zu einer eingeschränkten Funktion der Bauchspeicheldrüse geführt. Ferner ist er seitdem posttraumatisch belastet. Finanziell ist Herr C. bereits mit 5000.- Euro in Vorkasse getreten und zwar für die Abschleppkosten, die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges und die Gerichtskosten für das Landgericht in Verden. Ob er dieses Geld zurückbekommt, wird erst der Prozess vor dem zuständigen Landgericht Verden im März 2017 erweisen.

In dieser auch finanziell sehr schwierigen Situation ist der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk herangetreten und hat um eine Kameradschaftshilfe von 1.500 bis 2.000 Euro gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag entsprochen und an den Soldaten im November 2016 mit einem Betrag von 2.000.- Euro unterstützt.

 

Fahrkosten, ambulante Behandlung (137/2016)

Der Soldat C. ist verheiratet und hat einen im Jahr 2015 geborenen Sohn. Im Juli 2016 wurde beim Sohn ein Augentumor diagnostiziert. Zur stationären und ambulanten Behandlung des Tumors fährt Frau C. seit August in das Uniklinikum. Es entstehen hohe Fahrtkosten, die allerdings nur teilweise von der Krankenkasse übernommen wurden. Um Fahrtkosten für Familie zu mildern, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Dieses hat dem Antrag entsprochen und 500,00 Euro Soforthilfe an Herrn C. überwiesen. Ein Folgeantrag ist möglich.

 

Kopforthese (132/2016)

Herr Oberstabsgefreiter P. ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die Kinder wurden im Jahr 2014 geboren und leiden seitdem an einer Kopfdeformation. Die Kosten für zwei Kopforthesen wurden von der Krankenversicherung nicht vollständig übernommen. Es blieb ein Fehlbetrag von 775,00 Euro + Nebenkosten. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes hat das Soldatenhilfswerk den Fehlbetrag übernommen und an Herrn P. 1.000,00 Euro überwiesen.

Frauenhaus, Finanzielle Notlage (102/2016)

Soldatin P. ist verheiratet und hat drei minderjährige Kinder. Das Verhältnis der Eheleute kann man insgesamt als angespannt bezeichnen. Am einem Wochenende im Sommer 2016 eskalierte die Situation. Der Ehemann wurde gegen Frau P. gewalttätig, sodass Sie mit den Kindern die Flucht in ein nahegelegenes Frauenhaus ergriff. Neben der starken psychischen Belastung durch diese Negativentwicklung ihrer Beziehung ergaben sich für Frau P. zusätzlich noch finanzielle Schwierigkeiten. Der gewalttätige Ehemann hatte immer noch Zugriff auf das gemeinsame Konto, das bis zur Grenze des Dispokredits belastet war. Das Soldatenhilfswerk ist in dieser für Frau P. schwierigen Lage tätig geworden und hat ihr auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes zur Sicherstellung Ihres Lebensunterhaltes mit 1.000,00 Euro Soforthilfe unter die Arme gegriffen.

 

Stehtrainer (92/2016)

Der Sohn von Herrn Hauptfeldwebel V. kam mit einer angeborenen Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks auf die Welt. Die Beschaffung eines „Stehtrainer“, eines Geräts, das dem Jungen eine Trainings- und Kommunikationsmöglichkeit auf Augenhöhe ermöglicht, wurde von der Beihilfe nicht vollständig übernommen. Der Fehlbetrag konnte durch eine Unterstützungsleistung des Soldatenhilfswerks in Höhe von 1.000,00 Euro ausgeglichen werden.

Hochwasserschaden (74/2016)

Herr Oberstabsgefreiter R. ist ledig und wohnt mit seinen Eltern im elterlichen Haus. Herr R. und seine Familie wurden Opfer des zurückliegenden Hochwassers im Landkreis Rottal-Inn. Das gemeinsam bewohnte Haus wurde durch die Wassermassen erheblich beschädigt, das Erdgeschoss ist komplett unbewohnbar, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 50.000 Euro, eine Elementarschadenversicherung hat die Familie nicht abgeschlossen. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk Herrn Oberstabsgefreiten R. mit 3.500,00 Euro unterstützt.

Erkrankung der Ehefrau (48 + 73/2016)

Herr Major M. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (ein Kind) in einem Eigenheim. Die Ehe von Herrn M. und seiner Frau ist seit geraumer Zeit eine Wochenend- bzw. vom Einsatz geprägte Beziehung. Aufgrund der zahlreichen Auslandseinsätze ihres Mannes musste Frau M. die meisten Aufgaben und Herausforderungen - Haushalt, Erziehung, Beruf - selbständig und eigenverantwortlich meistern, obwohl sie seit vielen Jahren suchtkrank ist. Während des letzten Auslandseinsatzes von Major M. führte die Suchterkrankung seiner Frau schließlich so weit, dass das Vermögen der Familie M. verspielt wurde. In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung gewandt. Nach Beratung in seinem Spendenausschuss hat das Soldatenhilfswerk der Bitte entsprochen und Herrn Major M. eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 10.000,00 Euro bewilligt. Dieser Zahlung vorausgegangen war eine Soforthilfe in Höhe von 1.000,00 Euro.

Totgeburt (80/2016)

Herr Oberstabsgefreiter N. ist verheiratet und hat einen fünf Jahre alten Sohn. Die Ehefrau war mit einem zweiten Kind schwanger, als sie im März 2016 bei fortgeschrittener Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitt. Aufgrund des erwarteten Nachwuchses und des damit verbundenen und erforderlichen Wohnungswechsels entstanden für die Familie doppelte Mietkosten in Höhe von rund 1200 Euro, hinzu kamen die Kosten für die unvorhergesehene Beerdigung.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.500,00 Euro bewilligt.

 

Totgeburt (60/2016)

Herr Feldwebel C. ist verheiratet. Im April 2016 wurde die Tochter N. nicht lebend in diese Welt geboren.

Um die finanziellen Belastungen durch diesen schweren Schicksalsschlag abzumildern, hat das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes in diesem Fall den Betrag von 1.500,00 Euro zur Verfügung gestellt.

Kita-Kosten (26/2016)

Frau Obergefreite S. hat zwei Kinder (2 und 4 Jahre), lebt aber inzwischen getrennt von ihrem Ehemann. Sie ist mit den Kindern aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und lebt nun in einer eigenen Wohnung. Jetzt ist sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil über den Unterhalt für die Kinder noch nicht entschieden ist und der Ehemann seiner Zusage, die Kitagebühren seit September letzten Jahres zu übernehmen, nicht nachgekommen ist.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat dieser Bitte umgehend entsprochen und für Frau S. den erbetenen Betrag von 1.000.- Euro zur Begleichung der Rückstände bei der Kita zur Verfügung gestellt.

 

Besuchskosten (07, 08, 21, 22/2016)

Herr Leutnant Z. ist Berufssoldat und lebt mit seiner Lebensgefährtin in einer Mietwohnung. Im Dezember 2014 erlitt er eine schwere Erkrankung, seitdem ist er ein Schwerstpflegefall. Seit Februar 2015 befindet sich Herr Z. zur Intensivpflege in einer Reha-Klinik. Dort wird er, neben seiner Lebensgefährtin, vor allem von seiner Mutter und Schwester, sehr fürsorglich betreut. Durch die ständigen Besuchsfahrten in die Klinik (einfache Entfernung 300 km) sind Mutter und Schwester hohe Fahrtkosten entstanden, die vom Bund nicht erstattet werden.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich daher an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um finanzielle Unterstützung gewandt. In mehreren Teilbeträgen, zunächst als Soforthilfe in Höhe von jeweils 1.000,00 Euro, hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe von insgesamt 7.000.- Euro gezahlt.