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Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.


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15.05.2019

Sommerkonzert: 16.06.2019 in Berlin (rrb Berlin)

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19.06.2019

Spenderehrung SHWBw durch GI:  14.11.2019 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

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17.07.2019

Adventskonzert GI: 02.12.2019 in Bonn: siehe Info

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

14.08.2019

Musikfest der Bundeswehr 2019: siehe Info

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Spendenplakate

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Heer vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.



Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

Kurzdarstellung aktueller Kameradschaftshilfen im Organisationsbereich Heer:

•Liegerad als Therapiegerät (135/2017)

Bei Hauptfeldwebel X wurde im Juni 2012 eine dauerhafte Erkrankung diagnostiziert. Eine Besserung dieser Krankheit ist nicht in Sicht. Ein Oberstarzt vom Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr machte mit Nachdruck deutlich, dass ein Liegefahrrad zur Überwindung der chronischen Schmerzen wesentlich beitragen würde.

Der zuständige Sozialdienst befürwortete ebenfalls die Unterstützung zur Anschaffung eines Liegefahrrades. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. hat dem Antrag entsprochen und Herrn X mit einer Kameradschaftshilfe von 2.000.- Euro unterstützt.


•Tödlicher Verkehrsunfall (159/2017)

Am 10. November 2017 verlor ein Oberstabsgefreiter bei einem tragischen Verkehrsunfall sein Leben.

Um die finanziellen Belastungen dieses schweren Schicksalsschlages für die Mutter des jungen Soldaten abzumildern, hat das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. auf Antrag der Einheit des Soldaten einen Betrag in Höhe von 3.500.- Euro zur Verfügung gestellt.


•Spezialrollstuhl (5/2018)

Herr Oberstabsfeldwebel X ist verheiratet und wohnt mit seiner Ehefrau und zwei Kindern in einem Eigenheim. Seine Ehefrau ist krankheitsbedingt seit acht Jahren ein Schwerstpflegefall. Um seine Ehefrau im Urlaub und bei gemeinsamen Ausflügen leichter und besser am gemeinsamen Familienleben teilhaben zu lassen, hat sich Herr X im Sommer 2017 einen speziellen Rollstuhl ausgeliehen. Aufgrund seiner Beschaffenheit ermöglicht es dieser Rollstuhl, den behinderten Menschen auch am Strand oder bei Spaziergängen abseits fester Wege und Straßen zu fahren. Die Kostenübernahme für einen Rollstuhl dieser Art gehört nicht zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Neben den sonstigen ständigen Belastungen aufgrund der Krankheit, wäre die Familie mit den Anschaffungskosten dieses Rollstuhls finanziell überfordert.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation für eine Kostenübernahme an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und beschlossen, die Familie mit einer Kameradschaftshilfe von 2.000,- Euro zu unterstützen.


•Frühgeburt von Zwillingen (10/2018)

Herr Oberstabsgefreiter X ist verheiratet und lebt mit seiner Ehefrau und einer Tochter in einer Mietwohnung. Die Ehefrau hat bereits einen Sohn aus einer vorherigen Beziehung, der bei seinem Vater lebt. Herr und Frau X haben für den Februar 2018 die Geburt ihrer Zwillinge erwartet. Bedauerlicherweise erlitt die werdende Mutter im Dezember 2017 eine Frühgeburt, bei dem eines der Zwillinge tot zur Welt kam. Eine Tochter überlebte als Frühchen in der 32. Schwangerschaftswoche. Der Gesundheitszustand der Tochter war zunächst sehr kritisch. Später auf der „Frühchenstation“ der Kinderklinik (50 km entfernt) hat sich der Zustand stabilisiert. Mit dem schmerzlichen und unbegreiflichen Verlust sowie der Sorge um und den Besuchen ihres „Frühchens“ gingen für das Ehepaar auch hohe finanzielle Belastungen einher.

Um wenigstens die finanziellen Belastungen zu mildern, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und für das Ehepaar den Betrag in Höhe von 3.500.- Euro bereitgestellt.


•Soldat hinterläßt Lebenspartner (13/2018)

Nachdem Stabsfeldwebel X bereits seit einiger Zeit krank zu Hause war, verstarb er am 13. Januar 2018 in seiner Wohnung. Er hinterlässt seinen langjährigen Lebenspartner Herrn Y Der Stabsfeldwebel war der alleinige Verdiener in der Partnerschaft und war aufgrund der bestehenden Bedarfsgemeinschaft dazu verpflichtet, seinen Partner zu unterhalten/ versorgen.

Der hinterbliebene Lebenspartner, Herr Y ist gesetzlich verpflichtet („…aufgrund der auf Dauer angelegten nichtehelichen Lebensgemeinschaft…“), für die Bestattung aufzukommen. Da jedoch kein Testament über das Vermögen des verstorbenen Soldaten vorliegt, kann der Lebenspartner ihn nicht beerben und ist nun mittellos. Einen großen Anteil der Beerdigungskosten wurde zwar gemäß ZDv A-2641-4 „Fürsorge in Todesfällen“ übernommen, dennoch bleiben viele Kosten übrig, die nicht abgedeckt sind.

Der zuständige Sozialdienst hat beim Soldatenhilfswerk um eine finanzielle Unterstützung gebeten, um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen für Herrn Y zu mildern. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, Herrn Y eine Soforthilfe in Höhe von 3.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen der Soldaten der Bundeswehr zur Verfügung zu stellen.


•Soldat hinterläßt Lebenspartnerin und zwei Kinder (22/2018)

Oberleutnant X ist geschieden und lebte zusammen mit seiner Lebenspartnerin und zwei gemeinsamen Kleinkindern. Unerwartet verstarb der Soldat am 26.02.2018. Die Lebenspartnerin hat keinen Zugriff auf das Bankkonto, von dem laufende Zahlungen abfließen und der Lebensunterhalt bestritten wurde. Sie war noch bis März 2018 in Elternzeit und hat danach keine Einkünfte mehr. Folglich wird sie Sozialhilfe bzw. Leistungen zur Grundsicherung und Wohngeld beantragen müssen.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um Unterstützung für die Familie gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Geschäftsführenden Vorstand beraten und beschlossen, die Familie mit einer Kameradschaftshilfe von 4.500.- Euro zu unterstützen.


•Schwerbehindert nach Motorradunfall (37/2018)

Im September 2017 verunglückte der ledige Stabsgefreite X Soldat mit seinem Motorrad so schwer, dass er sich bis zum April 2018 in stationärer Behandlung befand. Seitdem befindet er sich in einem speziellen Pflegeheim. Der Soldat hat den vorläufigen Pflegegrad 4. Von einer Höherstufung in Pflegegrad 5 ist aber auszugehen. Der gesundheitliche Zustand machte eine gesetzliche Betreuung notwendig, die durch den Vater übernommen wurde.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation für eine Kostenübernahme der entstandenen Fahrtkosten für die Besuchsfahrten des Vaters an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und beschlossen, den betreuenden Vater mit einer Kameradschaftshilfe von 3.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


•Hausbrand und zwei betroffene Soldaten (38/2018)

Herr Oberstabsgefreiter X wohnte zusammen mit einer Hauptgefreiten in einer Mietwohnung. In der Nacht von Montag, den 17. April zu Dienstag, den 18. April 2018 verursachte ein Wohnungsbrand eine Notsituation für die beiden Soldaten. Die erst im November 2017 bezogene Wohnung befand sich im Dachgeschoß. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Wohnung wurde durch das Feuer, die Löscharbeiten und Teile des Daches, welches einstürzte, völlig zerstört. Nichts vom Inventar war mehr zu benutzen.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Soforthilfe gebeten. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die beiden Soldaten zusammen mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


•Plötzlicher Kindstod (81/2018)

Oberstabsgefreiter X ist seit gut einem Jahr verheiratet und lebt mit seiner Ehefrau in einem Eigenheim. Am 20. Juli 2018 wurde die gemeinsame Tochter geboren. 14 Tage später verstarb dann die Tochter durch den plötzlichen Kindstod.

Die Einheit des Soldaten wandte sich an das Soldatenhilfswerk und bat um eine finanzielle Unterstützung zur Begleichung der Beisetzungskosten. Der geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Familie mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


•Behinderung des Sohnes (85/2018)

Oberstabsgefreiter X lebt mit seiner Lebensgefährtin und zwei kleinen Kindern in einer Mietwohnung. Da die Lebensgefährtin bei der Geburt des zweiten Kindes gravierende Schwangerschaftsprobleme hatte, kam der Sohn als zu früh geborenes Kind auf die Welt. Er ist gesundheitlich beeinträchtigt und es entstehen immer wieder Fahrtkosten zu Ärzten sowie Kosten für Anschaffungen für das Kind, die nicht oder nur teilweise erstattet werden.

In dieser Situation wandte sich der zuständige Sozialdienst an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte die Familie finanziell zu unterstützen. Auch der Vorgesetzte des Soldaten unterstützte den Antrag. Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Familie mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


•Soldat unheilbar erkrankt (98/2018)

Obergefreiter X lebte noch bei seinen Eltern. Vor kurzem ist der Soldat unheilbar erkrankt, sodass er sich seitdem in stationärer Behandlung befindet. Aufgrund der Entfernung zum Heimatort, welche sich wegen der Verlegung in eine Fachklinik noch vergrößert hat, ergibt sich für die Eltern des Soldaten eine starke finanzielle Belastung durch die erforderlichen Besuchsfahrten.

Der Sozialdienst hat beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. um eine finanzielle Unterstützung für die Eltern des Soldaten gebeten. Der Disziplinarvorgesetzte des Soldaten unterstützte diesen Antrag ebenfalls. Der geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Eltern des Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 500.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.

 

•Verladehilfe für behindertes Kind (108/2018)

Der verheiratete Stabsfeldwebel X lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in einem Eigenheim. Ein Sohn wurde mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen geboren. Das Kind ist bewegungseingeschränkt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Um den Jungen künftig zusammen mit seinem Rollstuhl in das Familien-Kfz verladen zu können, ist der Einbau einer Verladehilfe notwendig.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Kameradschaftshilfe für die Familie gebeten. Der Kasernenkommandant hat diesen Antrag mit Nachdruck unterstützt.

Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks hat den Antrag beraten und entschieden, Herrn Stabsfeldwebel X mit einer zweckgebundenen Kameradschaftshilfe in Höhe von 5.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


•Hygiene-Umbau der Wohnung (123/2018)

Oberfeldwebel X lebt mit seiner Frau und seinem im Sommer 2018 geborenen Sohn in einer Mietwohnung. Der Sohn des Soldaten ist schwer erkrankt geboren. Bei dem Säugling wurde eine fetale Zwerchfell-Hernie diagnostiziert. Dabei kommt es zu einem unvollständigen Verschluss des Zwerchfells. Aufgrund der Krankheit muss die Wohnung einen möglichst hohen Hygienegrad aufweisen und deshalb hygienegerecht umgebaut werden.

Der zuständige Sozialdienst hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Unterstützung für den Soldaten gebeten. Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Familie des Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 5.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


•Wohnungsauflösung (142/2018)

Oberstabsgefreiter X wurde am 3. November 2018 tot in seinem Zimmer in der elterlichen Wohnung aufgefunden. Die Eltern des ledigen Soldaten müssen jetzt die Kosten für die Auflösung der 600 km entfernten Wohnung des Soldaten und weitere, von der Bundeswehr nicht übernommene Bestattungskosten tragen.

In dieser Situation wandte sich der zuständige Sozialdienst an das Soldatenhilfswerk und bat um eine Kameradschaftshilfe zur Begleichung der Kosten. Dieser Antrag wurde von dem Einheitsführer des verstorbenen Soldaten ebenfalls ausdrücklich unterstützt. Der geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Familie mit einer Soforthilfe in Höhe von 3.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.