Heer

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Geburt eines Sohnes (03/2015)

Herr Stabsgefreiter E. wurde bei einem Unfall auf dem Truppenübungsplatz in Bergen schwer verletzt. Aufgrund von erheblichen Komplikationen mussten Herrn E. zuletzt beide Beine vollständig amputiert werden. Im Januar 2015 wurde er Vater eines Sohnes, außerdem gibt es noch eine fünfjährige Tochter, die seine Lebensgefährtin mit in die Beziehung gebracht hat. Vor dem Hintergrund seiner insgesamt schwierigen Lebensumstände hat der betreuende Sozialdienst das Soldatenhilfswerk anlässlich der Geburt des Sohnes um eine Kameradschaftshilfe gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag entsprochen und 500.- Euro an Herrn E. überwiesen.

 

Spendenausschusssitzungen

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Allgemeines

Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

19.04.2017

Sommerkonzert: 18.06.2017 in Berlin (Hochschule der Künste)

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IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

24.05.2017

Spenderehrung: 18.10.2017 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

21.06.2017

Adventskonzert GI: 04.12.2017 in Bonn

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Postbank Köln

19.07.2017

Musikfest der Bundeswehr 2017: siehe Info

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Satzung Aktueller Flyer

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Heer vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

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Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

Fahrkosten, ambulante Behandlung (137/2016)

Der Soldat C. ist verheiratet und hat einen im Jahr 2015 geborenen Sohn. Im Juli 2016 wurde beim Sohn ein Augentumor diagnostiziert. Zur stationären und ambulanten Behandlung des Tumors fährt Frau C. seit August in das Uniklinikum. Es entstehen hohe Fahrtkosten, die allerdings nur teilweise von der Krankenkasse übernommen wurden. Um Fahrtkosten für Familie zu mildern, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Dieses hat dem Antrag entsprochen und 500,00 Euro Soforthilfe an Herrn C. überwiesen. Ein Folgeantrag ist möglich.

 

Kopforthese (132/2016)

Herr Oberstabsgefreiter P. ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die Kinder wurden im Jahr 2014 geboren und leiden seitdem an einer Kopfdeformation. Die Kosten für zwei Kopforthesen wurden von der Krankenversicherung nicht vollständig übernommen. Es blieb ein Fehlbetrag von 775,00 Euro + Nebenkosten. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes hat das Soldatenhilfswerk den Fehlbetrag übernommen und an Herrn P. 1.000,00 Euro überwiesen.

Frauenhaus, Finanzielle Notlage (102/2016)

Soldatin P. ist verheiratet und hat drei minderjährige Kinder. Das Verhältnis der Eheleute kann man insgesamt als angespannt bezeichnen. Am einem Wochenende im Sommer 2016 eskalierte die Situation. Der Ehemann wurde gegen Frau P. gewalttätig, sodass Sie mit den Kindern die Flucht in ein nahegelegenes Frauenhaus ergriff. Neben der starken psychischen Belastung durch diese Negativentwicklung ihrer Beziehung ergaben sich für Frau P. zusätzlich noch finanzielle Schwierigkeiten. Der gewalttätige Ehemann hatte immer noch Zugriff auf das gemeinsame Konto, das bis zur Grenze des Dispokredits belastet war. Das Soldatenhilfswerk ist in dieser für Frau P. schwierigen Lage tätig geworden und hat ihr auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes zur Sicherstellung Ihres Lebensunterhaltes mit 1.000,00 Euro Soforthilfe unter die Arme gegriffen.

 

Stehtrainer (92/2016)

Der Sohn von Herrn Hauptfeldwebel V. kam mit einer angeborenen Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks auf die Welt. Die Beschaffung eines „Stehtrainer“, eines Geräts, das dem Jungen eine Trainings- und Kommunikationsmöglichkeit auf Augenhöhe ermöglicht, wurde von der Beihilfe nicht vollständig übernommen. Der Fehlbetrag konnte durch eine Unterstützungsleistung des Soldatenhilfswerks in Höhe von 1.000,00 Euro ausgeglichen werden.

Hochwasserschaden (74/2016)

Herr Oberstabsgefreiter R. ist ledig und wohnt mit seinen Eltern im elterlichen Haus. Herr Richter und seine Familie wurden Opfer des zurückliegenden Hochwassers im Landkreis Rottal-Inn. Das gemeinsam bewohnte Haus wurde durch die Wassermassen erheblich beschädigt, das Erdgeschoss ist komplett unbewohnbar, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 50.000 Euro, eine Elementarschadenversicherung hat die Familie nicht abgeschlossen. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk Herrn Oberstabsgefreiten R. mit 3.500,00 Euro unterstützt.

Erkrankung der Ehefrau (48 + 73/2016)

Herr Major M. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (ein Kind) in einem Eigenheim. Die Ehe von Herrn M. und seiner Frau ist seit geraumer Zeit eine Wochenend- bzw. vom Einsatz geprägte Beziehung. Aufgrund der zahlreichen Auslandseinsätze ihres Mannes musste Frau M. die meisten Aufgaben und Herausforderungen - Haushalt, Erziehung, Beruf - selbständig und eigenverantwortlich meistern, obwohl sie seit vielen Jahren suchtkrank ist. Während des letzten Auslandseinsatzes von Major M. führte die Suchterkrankung seiner Frau schließlich so weit, dass das Vermögen der Familie M. verspielt wurde. In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung gewandt. Nach Beratung in seinem Spendenausschuss hat das Soldatenhilfswerk der Bitte entsprochen und Herrn Major M. eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 10.000,00 Euro bewilligt. Dieser Zahlung vorausgegangen war eine Soforthilfe in Höhe von 1.000,00 Euro.

Totgeburt (80/2016)

Herr Oberstabsgefreiter N. ist verheiratet und hat einen fünf Jahre alten Sohn. Die Ehefrau war mit einem zweiten Kind schwanger, als sie im März 2016 bei fortgeschrittener Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitt. Aufgrund des erwarteten Nachwuchses und des damit verbundenen und erforderlichen Wohnungswechsels entstanden für die Familie doppelte Mietkosten in Höhe von rund 1200 Euro, hinzu kamen die Kosten für die unvorhergesehene Beerdigung.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.500,00 Euro bewilligt.

 

Totgeburt (60/2016)

Herr Feldwebel C. ist verheiratet. Im April 2016 wurde die Tochter N. nicht lebend in diese Welt geboren.

Um die finanziellen Belastungen durch diesen schweren Schicksalsschlag abzumildern, hat das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes in diesem Fall den Betrag von 1.500,00 Euro zur Verfügung gestellt.

Kita-Kosten (26/2016)

Frau Obergefreite S. hat zwei Kinder (2 und 4 Jahre), lebt aber inzwischen getrennt von ihrem Ehemann. Sie ist mit den Kindern aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und lebt nun in einer eigenen Wohnung. Jetzt ist sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil über den Unterhalt für die Kinder noch nicht entschieden ist und der Ehemann seiner Zusage, die Kitagebühren seit September letzten Jahres zu übernehmen, nicht nachgekommen ist.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat dieser Bitte umgehend entsprochen und für Frau S. den erbetenen Betrag von 1.000.- Euro zur Begleichung der Rückstände bei der Kita zur Verfügung gestellt.

 

Besuchskosten (07, 08, 21, 22/2016)

Herr Leutnant Z. ist Berufssoldat und lebt mit seiner Lebensgefährtin in einer Mietwohnung. Im Dezember 2014 erlitt er eine schwere Erkrankung, seitdem ist er ein Schwerstpflegefall. Seit Februar 2015 befindet sich Herr Z. zur Intensivpflege in einer Reha-Klinik. Dort wird er, neben seiner Lebensgefährtin, vor allem von seiner Mutter und Schwester, sehr fürsorglich betreut. Durch die ständigen Besuchsfahrten in die Klinik (einfache Entfernung 300 km) sind Mutter und Schwester hohe Fahrtkosten entstanden, die vom Bund nicht erstattet werden.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich daher an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um finanzielle Unterstützung gewandt. In mehreren Teilbeträgen, zunächst als Soforthilfe in Höhe von jeweils 1.000,00 Euro, hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe von insgesamt 7.000.- Euro gezahlt.

 

PTBS/Haushaltshilfe (04/2016)

Herr Hauptfeldwebel B. ist nach mehreren Auslandseinsätzen und den dortigen Erlebnissen seit 2009 an PTBS erkrankt. Er hat sich seitdem zahlreichen stationären und ambulanten Therapien unterzogen. Nach anfänglichen Therapieerfolgen hat sich seit Januar 2015 der Gesundheitszustand von Herrn B. wieder dramatisch verschlechtert. Er verlässt das Haus nicht und seine Lebensgefährtin muss sich allein um den Haushalt und die beiden Kinder (4 und 8 Jahre alt) kümmern. Um die großen Belastungen für die Lebensgefährtin von Herrn B. zu reduzieren, hat sich daraufhin der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte und der Überlegung, für die Familie B. eine Haushaltshilfe zu finanzieren. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat dieser Bitte entsprochen und für Herrn Hauptfeldwebel B. einen Betrag von 500.- Euro bereitgestellt.

Häusliche Gewalt (155/2015)

Herr Oberstabsgefreiter H. lebt mit seiner Lebenspartnerin und dem gemeinsamen dreijährigen Sohn in einer Mietwohnung. In der Familie seiner Mutter kam es in der Vergangenheit immer wieder zu häuslicher Gewalt des Stiefvaters gegen die Mutter von Herrn H. Zuletzt hat daher Herr H. seine Mutter und seine Geschwister vorübergehend in seine Mietwohnung in Altenburg aufgenommen. Finanziell wurde es nun sehr schnell sehr eng, denn weder die Mutter noch die Geschwister von Herrn H. verfügen über ein eigenes Einkommen. Staatliche Hilfen für die Mutter und die Geschwister wurden beantragt, waren aber noch nicht verfügbar.

In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat der Bitte entsprochen und die Familie H. mit einem Betrag von 1.000.- Euro unterstützt.

 

Diabetes-Warnhund für die Tochter (132/2015)

Frau Stabsunteroffizier B. ist verheiratet, lebt aber seit Ende Juli 2015 getrennt von ihrem Ehemann. Seit der Trennung ist sie alleinerziehende Mutter von zwei Mädchen, vier und ein Jahre alt. Da der Ehemann, der erkrankt ist, bislang seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt, ist Frau B. in eine finanzielle Notlage geraten. Bei monatlichen Ausgaben von 1.200,00 Euro steht ihr derzeit nur das Erziehungsgeld in Höhe von rund 700,00 Euro zur Verfügung. Daneben hat sich Frau B. mit der Anschaffung eines Diabetes-Warnhundes für ihre an Diabetes erkrankte ältere Tochter hoch verschuldet.

In dieser Situation hat sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr im Zusammenwirken mit den dienstlichen Vorgesetzten an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Nach Beratung im zuständigen Spendenausschuss hat das Soldatenhilfswerk dieser Bitte entsprochen und Frau Stabsunteroffizier B. einen Betrag von 6.000.- Euro zur Verfügung gestellt.

 

Hausbrand (126/2015)

Herr Hauptfeldwebel H. ist verheiratet und hat einen vierjährigen Sohn. Am 31.08.2015 kam es in dem Wohnhaus der Familie zu einem Brand. Durch ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte das Haus an sich gerettet werden, jedoch waren 90% und mehr des gesamten Hausrates durch Brand- und Rußschaden in Mitleidenschaft gezogen und mussten entsorgt werden. Bis zur Sanierung des Hauses musste die Familie in eine Mietwohnung ziehen. Hierdurch kam es für die Familie zu einer finanziellen Mehrbelastung, denn gleichzeitig mussten auch die Raten für die Finanzierung des Hauses weitergezahlt werden.

In dieser Situation wandte sich einer der Vorgesetzten von Herrn Hauptfeldwebel H. an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro. Das Soldatenhilfswerk hat der Bitte umgehend entsprochen und den gewünschten Betrag noch am gleichen Tag an Herrn H. überwiesen.

 

Erkrankung Kind (117/2015)

Frau Stabsunteroffizier W. ist verheiratet und lebt mit ihren Kindern, die fünf und zwei Jahre alt sind, in einer Mietwohnung. Bei dem zweijährigen Sohn stellte sich noch im ersten Lebensjahr eine beidseitige Gehörlosigkeit heraus. Ständige ärztliche Untersuchungen und mehrere Operationen mit eingeschränkter Kostenübernahme waren die Folge. Weitere finanzielle Schwierigkeiten ergaben sich aus dem vorübergehenden Verlust des Arbeitsplatzes des Ehemanns.

In dieser Situation trat der örtliche Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe heran. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag in vollem Umfang entsprochen und nach entsprechender Beratung in seinem Spendenausschuss 1.000.- Euro überwiesen.

 

Lebenshaltungskosten (96/2015)

Frau Oberstabsgefreiter H. ist seit kurzem getrennt lebend von Ihrem Ehemann und lebt mit ihren 2 Kindern (4/1) in einer Mietwohnung. Nach der Trennung sind viele Kosten auf Frau H. übergegangen, während der Ehemann seinen Unterhaltsverpflichtungen bislang nicht nachgekommen ist. Der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um Übernahme einer Überbrückungszahlung. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall in seinem Spendenausschuss beraten und für Frau Oberstabsgefreiter H. den Betrag von 1.000.- Euro zur Verfügung gestellt.

 

PTBS/Hundetherapie (94/2015)

Herr Stabsunteroffizier D. wurde vor mehr als zwei Jahren Zeuge eines Selbstmordes eines Kameraden. Herr D. konnte dieses Erleben bis heute nicht bewältigen und leidet seitdem an einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung. Um Herrn D. wieder an soziale Kontakte heranzuführen, wurde ärztlicherseits die Anschaffung eines Therapiehundes angeraten.

Da er aus eigener Kraft die finanziellen Mittel für den Kauf des Hundes nicht aufbringen konnte, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall in seinem Spendenausschuss beraten und Herrn Stabsunteroffizier D. den Betrag von 3.000.- Euro zur Anschaffung eines Therapiehundes bereitgestellt.

Besuchsfahrten (Kind) (93/2015)

Herr Stabsgefreiter C. ist verheiratet und lebt mit seiner Frau, seinen zwei Söhnen (1 und 3 Jahre alt) und der Mutter der Ehefrau zusammen in einer Mietwohnung. Der jüngere Sohn ist schwerkrank, er hat einen Herzfehler, eine Lungenfehlbildung sowie eine Kehlkopffehlbildung. Seit seiner Geburt musste der Sohn in der Medizinischen Hochschule Hannover immer wieder weitreichend operiert werden. Mit einer kurzen Unterbrechung von April bis Juni diesen Jahres ist er dort auch stationär aufgenommen. Die Mutter hat den Sohn im Krankenhaus täglich besucht, was in dem Zeitraum seit Juli 2014 Fahrtkosten in Höhe von ca. 10.000,00 Euro verursacht hat.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk den Fall beraten und 5.000.- Euro aus seinem Spendenaufkommen der Familie C. zur Verfügung gestellt.

Besuchsfahrten (78/2015)

Herr Oberstabsgefreiter H. ist verheiratet und hat drei Kinder. Am 03.07.2015 brach der Soldat mit einem schweren Vorkammerinfarkt am Arbeitsplatz zusammen. Im Krankenhaus musste er ins künstliche Koma versetzt werden. Durch die notwendige Betreuung im Krankenhaus entstanden der Ehefrau Unterbringungs- und Fahrtkosten, die aus eigener Kraft nicht gezahlt werden konnten. Auf Antrag der Einheit leistete das Soldatenhilfswerk eine Soforthilfe in Höhe von 500.- Euro.

Liegerad für ReHa-Sport (71/2015)

Herr Oberstabsgefreiter N. ist ledig und lebt in einer Mietwohnung. Seit einem schweren Motorradunfall im Oktober 2012 ist Oberstabsgefreiter N. schwerstbehindert und querschnittsgelähmt. Ihm wurde ein Grad der Schädigung von 100 sowie die Anerkennung eines qualifizierten Dienstunfalls zugesprochen. Er ist jetzt dauerhaft auf den Rollstuhl angewiesen.

Im Rahmen seiner Rehabilitation kam Herr N. mit Liegendhandbikesport in Berührung. Es stellte sich heraus, dass diese Betätigung seiner Genesung körperlich und psychisch förderlich ist und er sogar die Voraussetzungen für hohe sportliche Leistungen auf dem Gebiet des Liegendhandbikesports mit sich bringt. Um die Trainings-Erfolge zu steigern und die Genesung dauerhaft zu sichern, kam es zu der Überlegung der Beschaffung eines eigenen Liegendhandbikes, die sich für den Oberstabsgefreiten jedoch als nicht finanzierbar herausstellte.

In dieser Situation trat der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk heran mit der Bitte um Gewährung eines finanziellen Zuschusses zur Finanzierung des Liegendhandbikes.

Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss umfassend beraten und letztendlich 10.000.- Euro aus seinem Spendenaufkommen für den Oberstabsgefreiten N. zur Beschaffung des Liegendhandbikes bewilligt.

 

Erkrankung eines Kindes (70/2015)

Herr Stabsunteroffizier H. wohnt derzeit noch in der Wohnung seiner Lebensgefährtin. Der gemeinsame Sohn L., 2013 geboren, ist schwerstkrank und musste in 162 Tagen 10 mal operiert werden. Die Eltern waren in diesem Zeitraum von November 2014 bis Mai 2015 an der Seite Ihres Kindes in einem Kindergesundheitshaus untergebracht. Weil die Eltern in dieser Zeit ständig um das Leben ihres Kindes bangen mussten, war die psychische Belastung für beide ganz erheblich. Nicht einfacher wurde die Situation dadurch, dass im gleichen Zeitraum auch der zweite Sohn des Paares geboren wurde. Die lange stationäre Aufnahme brachte für das Paar nicht nur gesundheitliche, sondern auch finanzielle Belastungen mit sich.

Das Soldatenhilfswerk hat auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr 5.000.- Euro zur Linderung der entstandenen finanziellen Lasten bereitgestellt.

 

Tod der Ehefrau (61/2015)

Die Ehefrau von Herr Hauptfeldwebel A. verunglückte am 13.06.2015 tödlich mit dem Motorrad. Das Soldatenhilfswerk stellte auf Antrag des Kompaniechefs von Herrn Hauptfeldwebel A. dem Soldaten und seinen drei Kindern einen Betrag von 5.100.- Euro zur Verfügung.

Erkrankung Ehefrau (55/2015)

Herr Stabsunteroffizier K. ist verheiratet und hat zwei Kinder (10 Jahre, 10 Monate). Im Verlauf der zurückliegenden Schwangerschaft hat die Ehefrau eine fortschreitende Muskelschwäche, entwickelt. Sie musste in einer 50 km entfernt liegenden Klinik behandelt werden. Hieraus ergaben sich Fahrtkosten in Höhe von 1.440.- Euro. Weitere hohe Kosten für Familie K. werden durch den notwendigen Umbau von Bad/WC und die Beschaffung eines speziellen Rollstuhls entstehen.

Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks hat auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr beschlossen, Herrn K. mit zunächst 1.500.- Euro zu unterstützen.

 

Suizid (28/2015)

Der ledige Stabsunteroffizier K. nahm sich am 03.03.2015 im Alter von 23 Jahren das Leben (außer Dienst). Die Kosten für die Beisetzung hätten vollständig vom Vater erbracht werden müssen, der noch fünf weitere Kinder hat und von seiner Frau getrennt lebt. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. dem Vater in dieser emotionell und finanziell sehr schwierigen Situation geholfen und mit der Überweisung von 3.500.- Euro einen Teil der Beisetzungskosten zu seiner Entlastung getragen.

Tod eines Kindes (26/2015)

Herr Stabsgefreiter K. lebt mit seiner Lebensgefährtin zusammen. Am 22.01.2015 verstarb plötzlich und unerwartet die gemeinsame Tochter im Alter von 2 Monaten. Neben den starken psychischen Belastungen und dem Schock des plötzlichen Todes kamen mit der Beerdigung für die jungen Eltern auch noch größere finanzielle Belastungen.

Das Soldatenhilfswerk hat den Stabsgefreiten K. mit 3.500.- Euro unterstützt.

 

Kindergartengeld (24/2015)

Herr Stabsunteroffizier L. ist seit seiner Verwundung im Afghanistaneinsatz im Jahr 2011 an PTBS erkrankt und hat eine anerkannte WDB. Im Rahmen des Einsatzweiterverwendungsgesetzes leistet er stundenweise Dienst in seinem Bataillon. Mit der Lebensgefährtin, die als SaZ 4 im letzten Jahr aus der Bundeswehr ausgeschieden ist, hat Herr L. eine kleine Tochter. Die psychosoziale Situation des Paares ist aufgrund der Einsatzschädigung schwierig, und es gibt große finanzielle Engpässe. Seit mehreren Monaten konnte Herr L. mit seiner Lebensgefährtin die Gebühren für den Kindergartenplatz der Tochter nicht mehr aufbringen.

In dieser Situation hat das Soldatenhilfswerk auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes geholfen und umgehend 500.- Euro gezahlt, um den Verbleib der Tochter im Kindergarten zu ermöglichen.