Kameradschaftshilfe

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

 

Spendenausschusssitzungen

Andere Termine

Allgemeines

Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

 

Sommerkonzert: xx.yy..2018 in Berlin (Hochschule der Künste)

Impressum

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

13.12.2017

Spenderehrung SHWBw durch GI: 15.11.2018 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

17.01.2018

Adventskonzert GI: 04.12.2017 in Bonn, 03.12.2018 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

21.02.2018

Musikfest der Bundeswehr 2018: siehe Info

Copyright ® 2015 Soldatenhilfswerk.org

Satzung Spendenaufruf GI 2017 Aktueller Flyer

Spendenplakate

Unser Coin

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

TSK/OrgBer

Fälle KH

Ausgaben

davon Einsatz

AIN

2

8.000,00 €

 

BMVg

1

3.000,00 €

 

Heer

53

89.165,40 €

26.735,40 €

Luftwaffe

9

28.000,00 €

6.000,00 €

Marine

10

12.435,99 €

 

Personal

5

15.900,00 €

 

Streitkräftebasis

27

42.158,79 €

8.001,48 €

Sonstige

2

4.366,64 €

4.366,64 €

ZSanDst

21

41.306,26 €

5.400,00 €

Summe:

130

244.333,08 €

50.503,52 €

Hinweis: In der Tabelle sind die Ausgabensummen für die getroffenen Entscheidungen im Jahr 2017 (bis 10/2017) berücksichtigt. Die Zahlen können von denen der Buchhaltung abweichen! Zahlen 2016:

siehe Tätigkeitsbericht

 

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte. Weitere kronkrete Beispiele sind auf den Unterseiten beschrieben.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. übergibt Sportgerätesets, 23.10.2017

 

Sporttherapie beginnt da, wo der herkömmliche Rehabilitationsprozess endet. Im Alltag und dem persönlichen Umfeld des Patienten und seinen Angehörigen. Der Lehrgang „Sporttherapie nach Einsatzschädigung“ an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf bildet somit einerseits den Startpunkt zur zielgerichteten Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und andererseits der Überprüfung der Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeit im Zuge einer Langzeitbetreuung.

 

Diese auf lange Dauer ausgerichtete Sporttherapie für einsatzgeschädigte Soldaten unterstützt das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. nun schon mehrere Jahre durch die Bereitstellung eines Sportgerätesets an jeden einzelnen Lehrgangsteilnehmer.

 

Diesmal erfolgte die Übergabe von Sportgerätesets an dieTeilnehmer des 17. Sporttherapielehrgangs für einsatzgeschädigte Soldaten/-innen am 23. Oktober 2017 durch den Schatzmeister des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V., Herrn Oberstleutnant a.D. Mergner.

 

Im laufenden Jahr wurden hierfür bisher 4.366 Euro bezahlt.

Tierthearpien

Mit seinen bisherigen finanziellen Leistungen bei tiergestützten Therapien für PTBS-geschädigte Soldaten in einer Höhe von insgesamt 124.422,77 Euro gehört das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. sicherlich nicht zu den "Klein-Sponsoren".

Informationen zum bisherigen Beitrag des SHWBw zu Tiertherapien für PTBS-geschädigte Soldaten können Sie hier nachlesen.

Sportunfall (61/2017)

Herr Hauptfeldwebel W. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in einem Eigenheim in H. Der 11-jährige Sohn war bis zu einem schweren Sportunfall (Fußball) ein völlig normaler Junge, gesund, sportlich und in der Schule ohne Probleme.

Bei dem Sportunfall zog er sich eine Milz-Ruptur zu und die Milz musste entfernt werden. Zeitgleich mit dieser Operation traten starke Migräneanfälle auf. Er konnte sich nicht mehr konzentrieren, musste Ruhe einhalten und es traten Komplikationen wie Erbrechen und Bewusstseinsstörungen auf. Es gab Hinweise auf PTBS und Depressionen. Die schwere Erkrankung des Sohnes hat in der Familie nicht nur zu einer hohen psychischen Belastung, sondern auch zu finanziellen Engpässen geführt. Nicht alle Medikamente für den Sohn wurden von der Beihilfe übernommen. Für Besuchsfahrten im Zusammenhang mit einem Klinikaufenthalt entstanden hohe Fahrtkosten, auch notwendig gewordener Nachhilfeunterricht verursachte unvorhergesehene hohe Kosten.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Im Spendenausschuss wurde der Fall ausführlich beraten und entschieden, Herrn HFw W. mit einem Betrag von 5.000.- Euro zu unterstützen.

Bergroller als Therapiegerät (69/2017)

Herr Stabsgefreiter R. erlitt im Rahmen einer Gefechtsübung einen schweren Dienstunfall, bei dem an seinem 5-Tonner LKW ein Totalschaden entstand, Herr R. selber trug verschiedene Verletzungen davon, hauptsächlich war sein rechtes Bein beeinträchtigt. Über mehr als zwei Jahre wurde Herr R. im ZSportMedBw in Warendorf behandelt. Einer der behandelnden Ärzte empfahl Herrn Rieser die Anschaffung eines „Bergrollers“, um die Kniebelastung beim Bergwandern - dem Hobby von Herrn R. - zu reduzieren. Um eine finanzielle Unterstützung beim Kauf des 870.- Euro teuren Geräts zu erlangen, empfahl der behandelnde Arzt die Kontaktaufnahme mit dem Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk wurde über den zuständigen Sozialdienst der Bundeswehr kontaktiert und hat die Anschaffung des „Bergrollers“ mit 400.- Euro bezuschusst.

 

ALS-Erkrankung (53/2017)

Am 14.05.2017 verstarb Herr Hauptfeldwebel G. an den Folgen seiner schweren Erkrankung (ALS). Um die Bestattungskosten zu mildern, hat das Soldatenhilfswerk auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes die Witwe mit einer Kameradschaftshilfe von 4.000.- Euro unterstützt.

Im Jahr 2014 hatte das SHWBw den Soldaten bereits mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 11.000.- Euro zu Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges unterstützt.

 

Suizid (14/2017)

Der freiwillig Wehrdienstleistende Soldat F. beging am 17.09.2016 Suizid. Er war im Zeitraum August 2010 bis Januar 2011 im Auslandseinsatz, bei dem Herr F. auch in Gefechte verwickelt war und dafür die Gefechtsmedaille erhielt. Bei einem der Gefechte ist sein bester Freund gefallen. In dem Zeitraum danach hat Herr F. von sich aus nie psychologische Hilfe in Anspruch genommen oder gesucht, obwohl er sie wahrscheinlich dringend gebraucht hätte.

Da die Mutter keinerlei finanzielle Rücklagen hatte, wandte sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um Unterstützung. Um für die Mutter des Soldaten die finanziellen Belastungen durch den schweren Schicksalsschlag zu mildern, hat der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks den Antrag beraten und beschlossen, hier mit 3.500.- Euro zu unterstützen.

 

Mordanschläge (13/2017)

Herr Oberstabsgefreiter X ist als Partner seiner neuen Freundin (Oktober 2016) gleich zweimal Opfer eines Anschlages auf sein Leben geworden. Zunächst hat der Ex-Partner seiner Freundin aus Trennungsfrust das Auto von Herrn X manipuliert und erheblich beschädigt, dann hat er Herrn X eine lebensbedrohliche Stich- und Schnittverletzung am Hals zugefügt. Den zweiten Anschlag konnte Herr X nur überleben, indem der Täter zum Glück nicht die Halsschlagader durchtrennt hatte. Neben dem körperlichen Schaden hat Herr X auch eine seelische Beeinträchtigung erfahren und befindet sich in therapeutischer Behandlung. Für die verursachten Schäden an seinem Auto musste Herr X bisher selbst aufkommen, ebenso für die notwendigen Anwaltskosten. Um Herrn X bei diesen Kosten zu entlasten, hat der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr einen Antrag auf Kameradschaftshilfe beim Soldatenhilfswerk gestellt. Das Soldatenhilfswerk hat nach interner Beratung diesem Antrag entsprochen und Herrn X mit einem Betrag vom 3.000.- Euro unterstützt.

 

Erkrankung Soldat/Reisekosten Familie (91/2017)

Herr Stabsfeldwebel N. ist erheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in einem Eigenheim in Süddeutschland. Bei Herrn N. wurde im März 2017 eine Krebserkrankung diagnostiziert, welche in den darauffolgenden Monaten durch eine Chemotherapie behandelt wurde. Mehrere stationäre Klinikaufenthalte belasteten die gesamte Familie N. sehr.

Nach Abschluss der Therapiemaßnahmen wurde dem Soldaten eine Kur zur Wiederherstellung der Dienstfähigkeit in einer Reha-Klinik im Ostseebad Schönhagen genehmigt. Die Kurklinik wurde bewusst gewählt, da sie eine der wenigen auf onkologische Reha spezialisierten Kliniken ist, die Unterbringungskapazitäten für Angehörige und speziell für Kinder hat. Für die Unterkunft der Familie N. auf dem Klinikgelände wären Kosten von 1.575.- Euro aufzubringen gewesen, eine für Familie N. kaum zu bewältigende Summe, zumal für Frau N. aufgrund der Erkrankung ihres Mannes einer Wiederaufnahme Ihrer Berufstätigkeit nach der Elternzeit außer Frage stand.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat nach interner Beratung dem Antrag entsprochen und Herrn Stabsfeldwebel N. mit 2.000.- Euro finanziell unterstützt.

Krankheit der Kinder/Therapiehund (86/2017)

Herr Oberstabsgefreiter B. ist verheiratet. Die beiden Kinder der Familie (Tochter 3 Jahre alt und Sohn 1 Jahr alt) leiden beide an Albinismus und Nystagmus (Regulationsstörung der Augen, die mit intensiven Wutausbrüchen sowie motorischer Unruhe und Reizoffenheit einhergeht) und sind schwerbehindert. Beim Sohn kommt eine kognitive Entwicklungsstörung dazu. Die behandelnden Ärzte der Familie B. haben der Familie empfohlen, dass sich die Familie einen Hund zulegt, der als Therapiehund ausgebildet werden kann. Der Umgang mit Tieren hatte bei der Tochter stets zu einer akuten Verbesserung im Rahmen der Wutausbrüche geführt. Die Anschaffung des Therapiehundes hätte die Familie B. gut 1.000.- Euro gekostet, die sie selbst nicht aufbringen konnte.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich daher für eine Kameradschaftshilfe an das Soldatenhilfswerk gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag entsprochen und der Familie eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.000.- Euro zugesprochen.

Vibrationsplatte (78/2017)

Herr Stabsfeldwebel W. ist verheiratet und hat mit seiner Ehefrau einen schwerstbehinderten Sohn (6 Jahre). Das Kind leidet an einer seltenen Stoffwechselerkrankung. Aufgrund der Erkrankung und verschiedenen Komplikationen ist der Junge in seiner körperlichen und geistigen Entwicklung weitestgehend rückständig. Der Junge kann weder selbständig stehen oder gehen. Er benötigt ständige ambulante und stationäre medizinische Betreuung sowie physiotherapeutische Behandlung. Bei einer Untersuchung in der Uniklinik Köln zeigte sich eine positive Reaktion auf die im dortigen Behandlungskonzept implementierte Ganzkörpervibrationstherapie mit dem Galileo-System. Dabei handelt es sich um eine Vibrationsplatte, die sich wie eine Wippe bewegt und neuromuskuläre Reflexe auslöst. Ziel ist eine Zunahme der Bewegungsaktivitäten mit zunehmendem Aufbau bzw. Kräftigung der Muskulatur. Familie W. wollte für ihr Kind dieses Gerät beschaffen, musste aber erfahren, dass die Krankenkasse für das 4.400.- Euro teure Gerät keinerlei Kosten übernimmt. Weitere Kosten entstehen für den Transport und die Aufstellung des Gerätes.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation für eine Kostenübernahme an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Spendenausschuss beraten und beschlossen, Familie W. mit einer Kameradschaftshilfe von 5.000.- Euro zu unterstützen.

 

Fahrkosten zum Traumazentrum (36/2017)

Frau Hauptgefreiter der Reserve B. war als Soldatin Heer eingesetzt. Die ehemalige Soldatin machte vor einiger Zeit eine Schädigung durch einen ISAF-Einsatz im Jahr 2003 geltend und hatte in diesem Zusammenhang auch einen Termin beim Traumazentrum in Berlin vereinbart. Aufgrund ihrer prekären Finanzlage war ihr die Übernahme der Fahrtkosten nicht möglich, eine Übernahme der Fahrkosten durch den Bund auch ausgeschlossen, da der Termin nicht von einer Dienststelle vereinbart worden war. In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr wegen der Finanzierung der Fahrtkosten an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag umgehend entsprochen und Frau Hauptgefreiter der Reserve B. einen Betrag von 400.- Euro bewilligt.

 

PTBS-Behandlung (16/2017)

Herr Oberstabsgefreiter B. lebt getrennt von seiner Ehefrau, das gemeinsame Kind lebt bei dieser. Seit seinem Einsatz in Afghanistan 2011 leidet Herr B. an PTBS und bis heute ist er noch nicht vollständig wieder genesen. Medizinische und therapeutische Behandlung sind weiterhin notwendig. Im April und Oktober 2016 musste Herr B. aufgrund seines instabilen Gesundheitszustandes für mehrere Wochen zur Behandlung in das Psychotraumazentrum nach Berlin. Für die artgerechte Unterbringung seines Hundes, der ihm ein wichtiger Halt ist, entstanden ihm in dieser Zeit zusätzlich zu seiner bereits bestehenden Verschuldung weitere Kosten in Höhe von 1.060.- Euro. Für die Übernahme dieser Kosten wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat den Antrag beraten und beschlossen, Herrn B. mit einer Kameradschaftshilfe von 1.000.- Euro zu unterstützen.

 

Tod durch Unfall (142/2016)

Herr Stabsfeldwebel O. ist im September 2016 außer Dienst plötzlich und unerwartet verstorben. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder im Alter von 11 und 8 Jahren. Auf Antrag des zuständigen Sozialdiensts der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk die Witwe mit einem Betrag von 5.000.- Euro unterstützt.

 

PTBS/Haushaltshilfe (04/2016)

Herr Hauptfeldwebel B. ist nach mehreren Auslandseinsätzen und den dortigen Erlebnissen seit 2009 an PTBS erkrankt. Er hat sich seitdem zahlreichen stationären und ambulanten Therapien unterzogen. Nach anfänglichen Therapieerfolgen hat sich seit Januar 2015 der Gesundheitszustand von Herrn B. wieder dramatisch verschlechtert. Er verlässt das Haus nicht und seine Lebensgefährtin muss sich allein um den Haushalt und die beiden Kinder (4 und 8 Jahre alt) kümmern. Um die großen Belastungen für die Lebensgefährtin von Herrn B. zu reduzieren, hat sich daraufhin der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte und der Überlegung, für die Familie B. eine Haushaltshilfe zu finanzieren. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat dieser Bitte entsprochen und für Herrn Hauptfeldwebel B. einen Betrag von 500.- Euro bereitgestellt.

 

Rollstühle für den Behinderten-Basketballsport

Mit einer Summe von 13.000,00 Euro unterstützt das SHWBw die Beschaffung von 12 speziellen Rollstühlen für den Behinderten-Basketballsport an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. Das Projekt wird vom Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten am Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr (FUAV) ermöglicht. Die Gesamtkosten betragen 30.000,00 Euro.

Spendenausschusssitzung beschließt Hilfen über insgesamt 56.183,18 Euro

Neben "normalen" Fällen war beim Spendenausschuss am 21. Januar 2015 wieder eine Delphintherapiemaßnahme für vier Patienten des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz Gegenstand der Beratungen. Die Maßnahme soll im Zeitraum 14.02. bis 28.02.2015 im Curacao Dolphin Therapy Centre in Willemstad durchgeführt. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr trägt diese Therapie mit Kosten in Höhe von 43.383,18 Euro allein. Bild: Der Spendenausschuss bei der Beratung.

Delphintherapie für den Sohn (44/2017)

Herr Hauptfeldwebel T. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) zusammen. Sohn E. ist zu 100 Prozent schwerbehindert und leidet an Mikrozephalie. Seine geistige, emotionale und motorische Entwicklung ist eingeschränkt. Fortbewegen kann er sich nur durch Krabbeln. Zur Förderung der Entwicklung im motorischen und mentalen Bereich hat sich Familie T. zur Durchführung einer Delphintherapie in Curacao für den Sohn entschlossen. Für Familie T. ergeben sich durch die Therapie Kosten in Höhe von ca. 12.000 Euro.

Zur Milderung dieser Kosten für die Familie T. hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Spendenausschuss beraten und beschlossen, diese Delphintherapie mit einem Betrag von 6.800.- Euro zu unterstützen.

 

Mukoviszidose (42/2017)

Herr Oberstabsgefreiter A. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (3 Kinder) zusammen. Das dritte Kind ist an Mukoviszidose, einer vererbbaren Stoffwechselerkrankung, erkrankt. Um die gesamte Familie im Umgang mit der Erkrankung zu schulen, wurde durch den behandelnden Arzt eine Rehabilitationsmaßnahme unter Beteiligung der ganzen Familie verordnet. Durch die gesetzliche Krankenversicherung werden jedoch nur die Kosten dieser Maßnahme für einen Elternteil und die Geschwister übernommen. Die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung sieht solche Rehabilitationsmaßnahmen nicht vor. Die Kosten für den Vater müssten somit durch die Familie selbst getragen werden. In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte, der gesamten Familie die Reha-Maßnahme finanziell zu ermöglichen. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall im Spendenausschuss beraten und der Familie den erbeteten Betrag von 3.200.- Euro bewilligt.

 

PTBS-Erkrankung, Beschaffung von Möbeln (27/2017)

Herr Oberstabsgefreiter W. ist ledig und lebt in einer Mietwohnung. OSG W. hat an sechs Auslandseinsätzen teilgenommen, darunter auch Afghanistan. Im Jahre 2014 war sein letzter Einsatz, seit diesem Zeitpunkt ist er krankgeschrieben, eine PTBS-Erkrankung wurde diagnostiziert, eine Wehrdienstbeschädigung anerkannt. Durch die Erkrankung ist sein privates Glück zerbrochen. Seine Partnerin hat ihn ohne jeglichen Hausrat aus der gemeinsamen Wohnung geworfen und sein Konto wurde leergeräumt. Finanzielle Rücklagen für eigene Möbel hat Herr W. keine, da er gerade im letzten Jahr für sein gebrauchtes Auto über 3.500.- Euro Reparaturkosten bezahlen musste. Öffentliche Verkehrsmittel kann er nicht benutzen. Er benötigt auch bei einfachen täglichen Besorgungen Hilfe.

Vor diesem Hintergrund hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe für Herrn W. gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat im Spendenausschuss den Antrag beraten und hier mit einem Betrag von 3.000.- Euro unterstützt.

Haushaltshilfe (11/2017)

Herr Hauptfeldwebel N. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (1 Kind) in einem Eigen-heim. Seine Ehefrau ist psychisch schwer erkrankt. Mehrere Klinikaufenthalte waren notwendig und eine weitere Berufsausübung für die Ehefrau nicht mehr möglich. Durch den Wegfall des Gehalts der Ehefrau und die dringend notwendige Haushaltshilfe für die Zeit der Klinikaufenthalte ist die Familie neben der psychischen Belastung auch finanziell in Not geraten. Zwar gab es den Abschluss einer BU-Versicherung, diese aber hat ihre Zahlungen eingefroren.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.500.- Euro, um von diesem Betrag die Kosten für die Haushaltshilfe zu bestreiten. Nach interner Beratung hat das Soldatenhilfswerk dem Antrag in voller Höhe entsprochen und den erbetenen Betrag an Herrn N. überwiesen.

Hochwasserschaden (125/2016)

Herr Hauptfeldwebel D. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in einem Eigenheim. Das Haus der Familie D. wurde in diesem Jahr zweimal von einem Hochwasser heimgesucht. Die nach dem ersten Hochwasser abgeschlossene Elementarschadenversicherung trat nicht ein, da sie sich noch in der vierwöchigen Sperrfrist befand. Fast der komplette Hausrat war vom Hochwasser zerstört und noch nicht durch eine Versicherung abgedeckt. In dieser Situation kontaktierte der zuständige Sozialdienst das Netzwerk der Hilfe, dem auch das Soldatenhilfswerk angehört. Das Soldatenhilfswerk stellte Familie D. nach Beratung des Falls im Spendenausschuss die Summe von 5.000.- Euro zur Verfügung.

 

Besuchskosten (07, 08, 21, 22/2016)

Herr Leutnant Z. ist Berufssoldat und lebt mit seiner Lebensgefährtin in einer Mietwohnung. Im Dezember 2014 erlitt er eine schwere Erkrankung, seitdem ist er ein Schwerstpflegefall. Seit Februar 2015 befindet sich Herr Z. zur Intensivpflege in einer Reha-Klinik. Dort wird er, neben seiner Lebensgefährtin, vor allem von seiner Mutter und Schwester, sehr fürsorglich betreut. Durch die ständigen Besuchsfahrten in die Klinik (einfache Entfernung 300 km) sind Mutter und Schwester hohe Fahrtkosten entstanden, die vom Bund nicht erstattet werden.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich daher an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um finanzielle Unterstützung gewandt. In mehreren Teilbeträgen, zunächst als Soforthilfe in Höhe von jeweils 1.000,00 Euro, hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe von insgesamt 7.000.- Euro gezahlt.

 

Erkrankung der Ehefrau (05/2016)

Herr Stabsunteroffizier W. leistet seinen Dienst derzeit heimatnah ab, um die Betreuung der an Leukämie erkrankten Ehefrau und der beiden Kinder (2 und 1 Jahre alt) sicherstellen zu können. Die Leukämie-Erkrankung der Ehefrau und die Diabetes-Erkrankung des Soldaten haben in der jungen Familie zu hohen psychischen und finanziellen Belastungen geführt. Kostenseitig ergaben sich Belastungen durch Zahlungen für ergänzende Kinderbetreuung, für Fahrten zu Ärzten und zum Klinikum in Essen und für Zuzahlungen zu Medikamenten. In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Der Geschäftsführende Vorstand hat dieser Bitte entsprochen und Herrn Stabsunteroffizier W. mit einem Betrag von 1.000.- Euro unterstützt.

 

Autismusbegleithund (134/2015)

Frau Stabsunteroffizier T. ist ledig und lebt als alleinerziehende Mutter mit ihrem 10jährigen Sohn in einer Mietwohnung. Der Sohn leidet an frühkindlichem Autismus und einer geistigen Behinderung (GBH 80%). Ärztlicherseits wurde dem Sohn die Anschaffung eines „Autismus-Assistenz“-Hundes empfohlen. Assistenz-Hunde sind speziell ausgebildete Hunde, die Aufgaben erlernen, um ihrem Menschen bei einer Schwerbehinderung im Alltag zu helfen. Frau T. wäre aus eigener Kraft nicht in der Lage gewesen, die benötigte Summe von ca. 15.000 Euro aufzubringen. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat in dieser Situation daher bei den verschiedenen Institutionen des „Netzwerk des Hilfe“ um finanzielle Hilfe nachgesucht. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr hat sich nach interner Beratung mit einem Betrag von 4.000.- Euro an der Beschaffung des Assistenz-Hundes beteiligt.

Tod eines Soldaten (74/2015)

Herr Hauptmann L. kam am 23.06.2015 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Er hinterlässt eine Ehefrau, die mit ihrer Tochter aus erster Beziehung und ihrem gemeinsamen Sohn im erst kürzlich gekauften Einfamilienhaus lebt. Zur Milderung der durch den Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen hat das Soldatenhilfswerk die Witwe mit einem Betrag von 3.400.- Euro unterstützt.

Erkrankung Sohn (51/2015)

Herr Feldwebel D. war bei vier Einsätzen in Afghanistan eingesetzt. Er ist an PTBS erkrankt. Die gesundheitliche Situation von Herrn D. ist für die Ehefrau und die beiden Kinder belastend. Bei einem Kind besteht eine Angststörung und klaustrophobische Tendenzen. Eine vom Kinderarzt empfohlene tiergestützte Traumatherapie wird von der Krankenkasse nicht übernommen. Zur Finanzierung dieser Therapie hat sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt.

Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag beraten und 500.- Euro von den erbetenen Therapiekosten übernommen und als Kameradschaftshilfe ausgezahlt.

 

Erneute Unterstützung durch das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. für eine Delphintherapie

Erneut hat das SHWBw im Oktober 2014 eine Delphintherapie für SoldatenInnen mit einer Summe von 27.439,19 Euro (=75 % der Kosten) unterstützt, die vom Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz organisiert wurde. Die SVS-Stiftung des Deutschen Bundeswehrverbandes übernahm die restlichen 25 %.

Bereits im Jahr 2011 hatte das SHWBw eine erste Delphintherapiemaßnahme des Bundeswehrkrankenhauses in Berlin mit 36.000 Euro (=100 %) und im Sommer 2014 die erste Delphintherapiemaßnahme des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz mit 15.600,40 Euro (=50 %) gefördert.

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr berichtet auf seiner Internetseite ausführlich über diese Maßnahme:

http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/a/sanitaetsdienst/!ut/p/c4/NYuxDoJAEAX_aPfQhrMTaewMDWK3HhfYBPbIsmJi_HiPwjfJNJOHD8wIbTyQcRKa8I5d4NPzDZ-VBNaoG4cIQmFUDqNhuz_6CCFJtN0WxTh7ULKksCS1aS8v1VyAe-xcUVeudP8VX39rLgdf-mN9rRpc5vn8A1Mi3Eg!/

Besuchsfahrten/Fahrkosten der Eltern (93/2017)

Herr Obergefreiter S ist ledig und lebt bei seinen Eltern in O. Am 08.02.2017 erlitt er einen schweren Autounfall und wird seit dem 22.02.2017 in einer Klinik mit der Diagnose „Schädel-Hirn-Trauma“ behandelt. Seitdem fahren die Eltern jedes Wochenende in die Klinik. Im Durchschnitt geben sie für Fahrt- und Übernachtungskosten 150.- Euro aus.

Mit der Zeit summierten sich die Reisekosten, während die Einnahmen bei dem Vater von Herrn S., einem selbständigen Schreiner, wegen der reisebedingten Abwesenheiten stetig zurückgingen.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung für die Eltern des Soldaten Seither. Das Soldatenhilfswerk hat nach interner Beratung dem Antrag entsprochen und die Familie mit einem Betrag von 3.500.- Euro unterstützt.

 

Schäden aus Verkehrsunfall (51/2017)

Frau Oberstabsgefreite D. ist als Soldatin in Norddeutschland stationiert. Frau D. befindet sich derzeit nicht in einer akuten Notlage, allerdings hat sie in erheblichem Maße an den wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen eines Unfalls auf dem Weg vom Dienst nach Hause zu tragen. Bei diesem Verkehrsunfall wurde sie auf der Autobahn von einem anderen Fahrzeug bedrängt und geschnitten, sodass sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und verunfallte. Der Täter beging Fahrerflucht und konnte nie ermittelt werden.

Seit dem Unfall leidet Frau D. an Schmerzen im Schulter- und Armbereich, die von Seiten des BAPersBw allerdings nicht als Unfallfolgen anerkannt wurden, sodass eine Wehrdienstbeschädigung bislang nicht anerkannt wurde. Wirtschaftlich gesehen musste Frau D. die Unfallfolgen ebenfalls alleine tragen, da der Unfallverursacher nicht ermittelt werden konnte und das Auto auch nicht vollkaskoversichert war.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat in dieser Situation beim Soldatenhilfswerk (und im Rahmen des Netzwerks der Hilfe auch beim von Rohdich’schen Legatenfonds) einen Antrag auf Kameradschaftshilfe gestellt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Geschäftsführenden Vorstand beraten und entschieden, Frau Oberstabsgefreite D. mit einem Betrag von 1.000.- Euro zu unterstützen.

Kinderbetreuung (10/2017)

Herr Leutnant D. lebt in einer Lebenspartnerschaft und ist Vater von Zwillingen im Alter von 1 ½ Jahren. Im Oktober 2016 bekam die Tochter F. die Diagnose Leukämie. Das Kind kam mit lebensbedrohlichen Symptomen in ein Universitätskrankenhaus und musste dort rund um die Uhr betreut werden. Da die Betreuung beider Kinder von der Kindesmutter allein nicht zu bewerkstelligen war, wurde der Entschluss gefasst, dass nach der Mutter auch Herr D. in Elternzeit geht und zwar im Zeitraum Februar bis Juni 2017. Für diesen Zeitraum stellte sich jetzt die Frage der Finanzierung des Lebensunterhaltes. Die finanziellen Möglichkeiten der Elternzeit waren - wie sich herausstellte - mit der Inanspruchnahme von Leistungen durch die Lebensgefährtin von Herrn D. bereits ausgeschöpft. Um Herrn D. und seiner Familie den Lebensunterhalt in dem oben angegebenen Zeitraum dennoch zu ermöglichen, wandte sich der Vorgesetzte mit dem betreuende Sozialdienst an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Nach Beratung im Spendenausschuss hat das Soldatenhilfswerk diesem Antrag entsprochen und Herrn Leutnant D. und seiner Familie eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 8.400.- Euro bewilligt.

Verkehrsunfall (2/2017)

Herr Hauptfeldwebel D. verunglückte am 30.12.2016 beim einem Verkehrsunfall tödlich. Sein Auto war von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mehrfach überschlagen. Herr Hauptfeldwebel D. hinterlässt eine Ehefrau und drei Kinder. Eine Kameradin von Herrn D. wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat nach Beratung im Geschäftsführenden Vorstand dem Antrag umgehend entsprochen und an die Witwe mit ihren drei Kinder den Betrag von 6.000.- Euro überwiesen.

 

Tod durch Motorradunfall (99 + 108/2016)

Herr Oberstabsgefreiter S. verunglückte im Juli 2016 tödlich bei einem tragischen und unverschuldeten Motorradunfall. Er hinterlässt seine Lebensgefährtin mit dem gemeinsamen zweieinhalbjährigen Sohn.

Um die finanziellen Belastungen durch die Kosten der Beerdigung und das Leid der Familie zu mildern, hat das Soldatenhilfswerk auf Antrag des Vorgesetzten an die Lebenspartnerin eine Soforthilfe von 4.500.- Euro und nach Beratung im Spendenausschuss weitere 4.000.- Euro überwiesen.

 

Brandschaden (19/2016)

Herr Stabsgefreiter M. ist verheiratet und hat drei Kinder. Am 27.12.2015 brannten in der Nacht aus bisher ungeklärtem Grund während eines Auslandsaufenthalts der Familie das Eigenheim und das Auto ab. Seit der Rückkehr aus dem Urlaub lebt die Familie in einem Wohnwagen auf dem Grundstück der Eltern. Eine Wohnung wird sie erst ab dem 01.04.2016 wieder haben. Die angespannte Lage der Familie verschärfte sich noch durch einen Autounfall der Ehefrau am 25.01.2016, sodass auch der Zweitwagen erst einmal nicht zur Verfügung stand. In dieser Situation, in der die Familie buchstäblich Haus und Hof verloren hat und die Versicherungen sich noch mit der Bewertung der Ereignisse befassen, haben sich die Dienstvorgesetzten von Herrn M. an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um finanzielle Unterstützung gewandt. Als Soforthilfe hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall 1.000.- Euro als Kameradschaftshilfe gewährt und dann nach eingehender Beratung in seinem Spendenausschuss noch einmal 10.000.- Euro für den Stabsgefreiten M. zur Verfügung gestellt.

Suizid (11/2016)

Herr Fähnrich H. setzte in der Nacht vom 16. auf den 17.12.2015 seinem Leben selbst ein Ende. Auf Antrag des Dienstvorsetzten hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe von 3.500.- Euro bereitgestellt, um die durch den Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen der Familie zu mildern.

Tod im Hospiz ( 06/2016)

Herr Hauptmann F. verstarb am 28.12.2015 nach langer und schwerer Krankheit in einem Hospiz in München. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks beschlossen, zur Milderung der mit diesem Schicksalsschlag verbundenen finanziellen Belastungen die Witwe mit einer Kameradschaftshilfe von 3.400.- Euro zu unterstützen.

 

Hausbrand (79/2015)

Am 07.07.2015 ist das Wohnhaus von Herrn Oberstabsgefreiter H. abgebrannt. Durch den Brand und die anschließenden Löscharbeiten wurde das Eigenheim sowie alle im Haus befindlichen Möbel und anderen Gegenstände zerstört.

Auf Antrag seines Vorgesetzten wurde Herr H. durch das Soldatenhilfswerk mit einer Soforthilfe von 500.- Euro unterstützt.

 

Kinderbetreuungskosten (56/2015)

Frau Oberfeldwebel S. lebt in Lebenspartnerschaft mit einem Soldaten, einer gemeinsamen Tochter (2 Jahre) und dem Sohn aus einer ersten Beziehung des Lebenspartners (6 Jahre). Ein Familienrechtsstreit des Lebensgefährten, die Kosten für die Kindertagespflege der Tochter und die gravierende Verhaltensauffälligkeit des älteren Kindes, das einer kostenpflichtigen heilpädagogischen Behandlung zugeführt werden soll, haben zu größeren finanziellen und psychologischen Belastungen in der Familie geführt.

Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks hat dem Antrag des zuständigen Sozialdienstes in Gänze entsprochen und einen Betrag in Höhe von 1.000.- Euro für Frau S. bewilligt.

Hörwahrnehmungstrainer (23/2015)

Herr Oberfeldwebel D. hat einen schwerbehinderten Sohn der vom SHWBw bereits 2013 mit 500,00 Euro unterstützt wurde. Der Sohn benötigt als medizinisches Hilfsmittel unter anderem einen Hörwahrnehmungstrainer. Dieses Gerät wurde am Tag eines für den Sohn notwendig gewordenen Wohnungsumzuges (Nähe zu einer Sprachförderschule) aus dem Kofferraum des PKW der Familie entwendet. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk die Kosten für den Hörwahrnehmungstrainer in Höhe von 323.- Euro erstattet.