Kameradschaftshilfe

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

 

Spendenausschusssitzungen

Andere Termine

Allgemeines

Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

21.06.2017

Sommerkonzert: 18.06.2017 in Berlin (Hochschule der Künste)

Impressum

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

19.07.2017

Spenderehrung: 18.10.2017 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

23.08.2017

Adventskonzert GI: 04.12.2017 in Bonn, 05.12.2018 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

20.09.2017

Musikfest der Bundeswehr 2017: siehe Info

Copyright ® 2015 Soldatenhilfswerk.org

Satzung Spendenaufruf GI 2017 Aktueller Flyer

Spendenplakate

Unser Coin

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

TSK/OrgBer

Fälle KH

Ausgaben

davon Einsatz

BMVg

1

3.000,00 €

 

Heer

26

46.160,40 €

14.460,40 €

Luftwaffe

3

12.000,00 €

0,00 €

Marine

3

7.000,00 €

0,00 €

Streitkräftebasis

13

20.700,00 €

2.000,00 €

ZSanDienst

12

32.406,26 €

2.500,00 €

Personal

3

12.400,00 €

0,00 €

AIN

1

5.000,00 €

0,00 €

Sonstige

0

0,00 €

0,00 €

Summe:

62

138.666,66 €

18.960,40 €

Hinweis: In der Tabelle sind die Ausgabensummen für die getroffenen Entscheidungen im Jahr 2017 (bis 05/2017) berücksichtigt. Die Zahlen können von denen der Buchhaltung abweichen! Zahlen 2016:

siehe Tätigkeitsbericht

 

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte. Weitere kronkrete Beispiele sind auf den Unterseiten beschrieben.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. übergibt Sportgerätesets, 27.03.2017

 

Sporttherapie beginnt da, wo der herkömmliche Rehabilitationsprozess endet. Im Alltag und dem persönlichen Umfeld des Patienten und seinen Angehörigen. Der Lehrgang „Sporttherapie nach Einsatzschädigung“ an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf bildet somit einerseits den Startpunkt zur zielgerichteten Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und andererseits der Überprüfung der Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeit im Zuge einer Langzeitbetreuung.

 

Diese auf lange Dauer ausgerichtete Sporttherapie für einsatzgeschädigte Soldaten unterstützt das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. nun schon mehrere Jahre durch die Bereitstellung eines Sportgerätesets an jeden einzelnen Lehrgangsteilnehmer.

 

Die Übergabe der Sportgerätesets an die Teilnehmer des 13. Sporttherapielehrgangs für einsatzgeschädigte Soldaten/-innen erfolgte am 27. März 2017 zusammen mit StS Brauksiepe und unter Anwesenheit seiner Besuchergruppe bestehend aus MdB's (Frau Gisela Manderla, Mitglied im Verteidigungsausschuss), Vertretern des ZSanDst Bw unter Führung des Inspekteurs, Herrn Generaloberstabsarzt Dr. Michael Tempel und Vertretern des OrgBer SKB unter Führung von Herrn Generalleutnant Peter Bohrer.

 

Das von Soldaten für Soldaten bereitgestellte Trainingsgerät ist ein sichtbarer Beweis gelebter Kameradschaft und ein klares und deutliches Signal an jeden im Einsatz geschädigten Soldaten, dass seine Kameraden unverändert zu ihm halten und ihn uneingeschränkt unterstützen.

Tierthearpien

Mit seinen bisherigen finanziellen Leistungen bei tiergestützten Therapien für PTBS-geschädigte Soldaten in einer Höhe von insgesamt 124.422,77 Euro gehört das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. sicherlich nicht zu den "Klein-Sponsoren".

Informationen zum bisherigen Beitrag des SHWBw zu Tiertherapien für PTBS-geschädigte Soldaten können Sie hier nachlesen.

Diabetes-Warnhund für die Tochter (132/2015)

Frau Stabsunteroffizier B. ist verheiratet, lebt aber seit Ende Juli 2015 getrennt von ihrem Ehemann. Seit der Trennung ist sie alleinerziehende Mutter von zwei Mädchen, vier und ein Jahre alt. Da der Ehemann, der erkrankt ist, bislang seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt, ist Frau B. in eine finanzielle Notlage geraten. Bei monatlichen Ausgaben von 1.200,00 Euro steht ihr derzeit nur das Erziehungsgeld in Höhe von rund 700,00 Euro zur Verfügung. Daneben hat sich Frau B. mit der Anschaffung eines Diabetes-Warnhundes für ihre an Diabetes erkrankte ältere Tochter hoch verschuldet.

In dieser Situation hat sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr im Zusammenwirken mit den dienstlichen Vorgesetzten an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Nach Beratung im zuständigen Spendenausschuss hat das Soldatenhilfswerk dieser Bitte entsprochen und Frau Stabsunteroffizier B. einen Betrag von 6.000.- Euro zur Verfügung gestellt.

 

Erkrankung Kind (117/2015)

Frau Stabsunteroffizier W. ist verheiratet und lebt mit ihren Kindern, die fünf und zwei Jahre alt sind, in einer Mietwohnung. Bei dem zweijährigen Sohn stellte sich noch im ersten Lebensjahr eine beidseitige Gehörlosigkeit heraus. Ständige ärztliche Untersuchungen und mehrere Operationen mit eingeschränkter Kostenübernahme waren die Folge. Weitere finanzielle Schwierigkeiten ergaben sich aus dem vorübergehenden Verlust des Arbeitsplatzes des Ehemanns.

In dieser Situation trat der örtliche Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe heran. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag in vollem Umfang entsprochen und nach entsprechender Beratung in seinem Spendenausschuss 1.000.- Euro überwiesen.

 

Liegefahrrad für ReHa-Sport ( 71/2015)

Herr Oberstabsgefreiter N. ist ledig und lebt in einer Mietwohnung. Seit einem schweren Motorradunfall im Oktober 2012 ist er schwerstbehindert und querschnitts-gelähmt. Ihm wurde ein Grad der Schädigung von 100 sowie die Anerkennung eines qualifizierten Dienstunfalls zugesprochen. Herr N. ist jetzt dauerhaft auf den Rollstuhl angewiesen.

Im Rahmen seiner Rehabilitation kam Herr N. mit Liegendhandbikesport in Berührung. Es stellte sich heraus, dass diese Betätigung seiner Genesung körperlich und psychisch förderlich ist und er sogar die Voraussetzungen für hohe sportliche Leistungen auf dem Gebiet des Liegendhandbikesports mit sich bringt. Um die Trainings-Erfolge zu steigern und die Genesung dauerhaft zu sichern, kam es zu der Überlegung der Beschaffung eines eigenen Liegend-handbikes, die sich für den Oberstabsgefreiten jedoch als nicht finanzierbar herausstellte.

 

In dieser Situation trat der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk heran mit der Bitte um Gewährung eines finanziellen Zuschusses zur Finanzierung des Liegendhandbikes.

 

Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss umfassend beraten und letztendlich 10.000.- Euro aus seinem Spendenaufkommen für den Oberstabsgefreiten N. zur Beschaffung des Liegendhandbikes bewilligt.

PTBS/Haushaltshilfe (04/2016)

Herr Hauptfeldwebel B. ist nach mehreren Auslandseinsätzen und den dortigen Erlebnissen seit 2009 an PTBS erkrankt. Er hat sich seitdem zahlreichen stationären und ambulanten Therapien unterzogen. Nach anfänglichen Therapieerfolgen hat sich seit Januar 2015 der Gesundheitszustand von Herrn B. wieder dramatisch verschlechtert. Er verlässt das Haus nicht und seine Lebensgefährtin muss sich allein um den Haushalt und die beiden Kinder (4 und 8 Jahre alt) kümmern. Um die großen Belastungen für die Lebensgefährtin von Herrn B. zu reduzieren, hat sich daraufhin der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte und der Überlegung, für die Familie B. eine Haushaltshilfe zu finanzieren. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat dieser Bitte entsprochen und für Herrn Hauptfeldwebel B. einen Betrag von 500.- Euro bereitgestellt.

 

PTBS/Hundetherapie (94/2015)

Herr Stabsunteroffizier D. wurde vor mehr als zwei Jahren Zeuge eines Selbstmordes eines Kameraden. Herr D. konnte dieses Erleben bis heute nicht bewältigen und leidet seitdem an einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung. Um Herrn D. wieder an soziale Kontakte heranzuführen, wurde ärztlicherseits die Anschaffung eines Therapiehundes angeraten.

Da er aus eigener Kraft die finanziellen Mittel für den Kauf des Hundes nicht aufbringen konnte, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall in seinem Spendenausschuss beraten und Herrn Stabsunteroffizier D. den Betrag von 3.000.- Euro zur Anschaffung eines Therapiehundes bereitgestellt.

 

Tod eines Soldaten (74/2015)

Herr Hauptmann L. kam am 23.06.2015 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Er hinterlässt eine Ehefrau, die mit ihrer Tochter aus erster Beziehung und ihrem gemeinsamen Sohn im erst kürzlich gekauften Einfamilienhaus lebt. Zur Milderung der durch den Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen hat das Soldatenhilfswerk die Witwe mit einem Betrag von 3.400.- Euro unterstützt.

Erkrankung Sohn (51/2015)

Herr Feldwebel D. war bei vier Einsätzen in Afghanistan eingesetzt. Er ist an PTBS erkrankt. Die gesundheitliche Situation von Herrn D. ist für die Ehefrau und die beiden Kinder belastend. Bei einem Kind besteht eine Angststörung und klaustrophobische Tendenzen. Eine vom Kinderarzt empfohlene tiergestützte Traumatherapie wird von der Krankenkasse nicht übernommen. Zur Finanzierung dieser Therapie hat sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt.

Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag beraten und 500.- Euro von den erbetenen Therapiekosten übernommen und als Kameradschaftshilfe ausgezahlt.

 

Deckenliftsystem für den behinderten Sohn (125/2014)

Herr Stabsfeldwebel S. ist verheiratet. Seine Ehefrau leidet unter Multipler Sklerose. Zum Haushalt gehören 3 Kinder im Alter von 20, 18 und 14 Jahren. Der jüngste Sohn ist von Geburt an schwerstbehindert. Zum Transport dieses schwerstbehinderten Kindes im Obergeschoss des Wohnhauses wurde ein Deckenliftsystem benötigt. Die Anschaffungskosten dieses Deckenliftsystems beliefen sich auf ca. 11.000.- Euro. Die Kranken- bzw. Pflegeversicherung lehnten die Kostenübernahme für dieses Hilfsmittel mehrfach ab. Aus eigener Kraft konnte die Familie die Kosten für das benötigte Grerät nicht aufbringen.

In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und der Familie einen Zuschuss zu den Anschaffungskosten in Höhe von rund 8.200.- Euro bewilligt

Rollstühle für den Behinderten-Basketballsport

Mit einer Summe von 13.000,00 Euro unterstützt das SHWBw die Beschaffung von 12 speziellen Rollstühlen für den Behinderten-Basketballsport an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. Das Projekt wird vom Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten am Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr (FUAV) ermöglicht. Die Gesamtkosten betragen 30.000,00 Euro.

Spendenausschusssitzung beschließt Hilfen über insgesamt 56.183,18 Euro

Neben "normalen" Fällen war beim Spendenausschuss am 21. Januar 2015 wieder eine Delphintherapiemaßnahme für vier Patienten des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz Gegenstand der Beratungen. Die Maßnahme soll im Zeitraum 14.02. bis 28.02.2015 im Curacao Dolphin Therapy Centre in Willemstad durchgeführt. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr trägt diese Therapie mit Kosten in Höhe von 43.383,18 Euro allein. Bild: Der Spendenausschuss bei der Beratung.

Besuchskosten (07, 08, 21, 22/2016)

Herr Leutnant Z. ist Berufssoldat und lebt mit seiner Lebensgefährtin in einer Mietwohnung. Im Dezember 2014 erlitt er eine schwere Erkrankung, seitdem ist er ein Schwerstpflegefall. Seit Februar 2015 befindet sich Herr Z. zur Intensivpflege in einer Reha-Klinik. Dort wird er, neben seiner Lebensgefährtin, vor allem von seiner Mutter und Schwester, sehr fürsorglich betreut. Durch die ständigen Besuchsfahrten in die Klinik (einfache Entfernung 300 km) sind Mutter und Schwester hohe Fahrtkosten entstanden, die vom Bund nicht erstattet werden.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich daher an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um finanzielle Unterstützung gewandt. In mehreren Teilbeträgen, zunächst als Soforthilfe in Höhe von jeweils 1.000,00 Euro, hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe von insgesamt 7.000.- Euro gezahlt.

 

Erkrankung der Ehefrau (05/2016)

Herr Stabsunteroffizier W. leistet seinen Dienst derzeit heimatnah ab, um die Betreuung der an Leukämie erkrankten Ehefrau und der beiden Kinder (2 und 1 Jahre alt) sicherstellen zu können. Die Leukämie-Erkrankung der Ehefrau und die Diabetes-Erkrankung des Soldaten haben in der jungen Familie zu hohen psychischen und finanziellen Belastungen geführt. Kostenseitig ergaben sich Belastungen durch Zahlungen für ergänzende Kinderbetreuung, für Fahrten zu Ärzten und zum Klinikum in Essen und für Zuzahlungen zu Medikamenten. In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Der Geschäftsführende Vorstand hat dieser Bitte entsprochen und Herrn Stabsunteroffizier W. mit einem Betrag von 1.000.- Euro unterstützt.

 

Autismusbegleithund (134/2015)

Frau Stabsunteroffizier T. ist ledig und lebt als alleinerziehende Mutter mit ihrem 10jährigen Sohn in einer Mietwohnung. Der Sohn leidet an frühkindlichem Autismus und einer geistigen Behinderung (GBH 80%). Ärztlicherseits wurde dem Sohn die Anschaffung eines „Autismus-Assistenz“-Hundes empfohlen. Assistenz-Hunde sind speziell ausgebildete Hunde, die Aufgaben erlernen, um ihrem Menschen bei einer Schwerbehinderung im Alltag zu helfen. Frau T. wäre aus eigener Kraft nicht in der Lage gewesen, die benötigte Summe von ca. 15.000 Euro aufzubringen. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat in dieser Situation daher bei den verschiedenen Institutionen des „Netzwerk des Hilfe“ um finanzielle Hilfe nachgesucht. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr hat sich nach interner Beratung mit einem Betrag von 4.000.- Euro an der Beschaffung des Assistenz-Hundes beteiligt.

 

Besuchsfahrten (Kind) (93/2015)

Herr Stabsgefreiter C. ist verheiratet und lebt mit seiner Frau, seinen zwei Söhnen (1 und 3 Jahre alt) und der Mutter der Ehefrau zusammen in einer Mietwohnung. Der jüngere Sohn ist schwerkrank, er hat einen Herzfehler, eine Lungenfehlbildung sowie eine Kehlkopffehlbildung. Seit seiner Geburt musste der Sohn in der Medizinischen Hochschule Hannover immer wieder weitreichend operiert werden. Mit einer kurzen Unterbrechung von April bis Juni diesen Jahres ist er dort auch stationär aufgenommen. Die Mutter hat den Sohn im Krankenhaus täglich besucht, was in dem Zeitraum seit Juli 2014 Fahrtkosten in Höhe von ca. 10.000,00 Euro verursacht hat.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk den Fall beraten und 5.000.- Euro aus seinem Spendenaufkommen der Familie C. zur Verfügung gestellt.

 

Besuchsfahrten beim Kind (82/2015)

Herr Oberstabsgefreiter S ist Vater zweier Kinder. Das jüngere, ein Mädchen, ist 2013 geboren und schwerstbehindert. Mehrfache Krankenhausaufenthalte mit teils komplizierten Operationen waren bereits erforderlich. Die Eltern sind in ihrer Sorge um das schwerstkranke Kind an der Grenze der Belastbartkeit.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk mit einer Soforthilfe von 500.- Euro unterstützt, um die hohen Fahrt- und Unterbringungskosten der Eltern etwas zu mildern.

Geburt eines Kindes (81/2015)

Herr Gefreiter E. ist im April 2015 Vater eines Kindes geworden. Für die Geburt des Kindes erhielt Herr E. eine Rechnung über 3.000.- Euro, da die Krankenversicherung seiner Ehefrau, die noch über die Eltern versichert war, mit der Heirat erloschen war. Die gesetzliche Krankenversicherung erklärte sich zur Übernahme der Rechnung bereit, wenn das Ehepaar die Mitgliedsbeiträge rückwirkend bezahle.

Da Herr E. sich außerstande sah, diesen Betrag aufzubringen, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag umgehend entsprochen und als Soforthilfe 500.- Euro an Herrn Gefreiten E. ausgezahlt

Besuchsfahrten (78/2015)

Herr Oberstabsgefreiter H. ist verheiratet und hat drei Kinder. Am 03.07.2015 brach der Soldat mit einem schweren Vorkammerinfarkt am Arbeitsplatz zusammen. Im Krankenhaus musste er ins künstliche Koma versetzt werden. Durch die notwendige Betreuung im Krankenhaus entstanden der Ehefrau Unterbringungs- und Fahrtkosten, die aus eigener Kraft nicht gezahlt werden konnten. Auf Antrag der Einheit leistete das Soldatenhilfswerk eine Soforthilfe in Höhe von 500.- Euro.

Möbel für den Neustart nach Obdachlosigkeit (144/2014)

Herr S. ist ledig. Er leidet unter PTBS und ist Hartz IV-Empfänger. Krankheitsbedingt ist der ehemalige Soldat sozial abgeglitten. Durch Drogenkonsum verlor er alle wichtigen sozialen Kontakte und Bezugspersonen. Er verlor auch seine Wohnung, sämtliche Möbel und wurde obdachlos. Ein alter Schulfreund wurde zufällig auf ihn aufmerksam, nahm ihn vorübergehend bei sich auf und stellte den Kontakt zum Sozialdienst der Bundeswehr her. Um ihm wieder zu einer kleinen Wohnung und einer Grundmöblierung zu verhelfen, wandte sich der Sozialdienst an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung.

Das Soldatenhilfswerk hat den Fall beraten und dem ehemaligen Soldaten eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.000.- Euro zur Verfügung gestellt.

 

Umbaumaßnahmen (131/2012 und 10 bzw. 36/2013)

Die inzwischen fünfjährige Tochter eines Hauptmanns der Luftwaffe ist schwerstbehindert, kann daher nicht laufen und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Sie besucht regelmäßig einen integrativen Kindergarten, wo sie auch förderliche Therapien erhält.

Um für die Tochter ein barrierefreies Wohnumfeld zu schaffen/ um ihre Bewegungsfreiheit zu erweitern (z.B. im Garten spielen, auf der Straße malen) wurden Umbaumaßnahmen am und zum Wohnhaus geplant. Es entstehen dafür Kosten von insgesamt 15.000.- Euro, die seitens der Krankenkasse nicht erstattet werden.

Das Bundeswehrsozialwerk und der von Rohdich´sche Legatenfond haben hierzu jeweils 2.000.- Euro zugesagt. Das SHWBw hat 5.000.- Euro überwiesen.

Für einen Treppenlift sind weitere Kosten entstanden. Das SHWBw hat hierbei den überwiegenden Anteil der Kosten getragen (4.796.- Euro). (siehe auch nebenstehendes Foto)

Lesen Sie auch das Dankschreiben der Familie.

 

 

Erneute Unterstützung durch das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. für eine Delphintherapie

Erneut hat das SHWBw im Oktober 2014 eine Delphintherapie für SoldatenInnen mit einer Summe von 27.439,19 Euro (=75 % der Kosten) unterstützt, die vom Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz organisiert wurde. Die SVS-Stiftung des Deutschen Bundeswehrverbandes übernahm die restlichen 25 %.

Bereits im Jahr 2011 hatte das SHWBw eine erste Delphintherapiemaßnahme des Bundeswehrkrankenhauses in Berlin mit 36.000 Euro (=100 %) und im Sommer 2014 die erste Delphintherapiemaßnahme des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz mit 15.600,40 Euro (=50 %) gefördert.

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr berichtet auf seiner Internetseite ausführlich über diese Maßnahme:

http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/a/sanitaetsdienst/!ut/p/c4/NYuxDoJAEAX_aPfQhrMTaewMDWK3HhfYBPbIsmJi_HiPwjfJNJOHD8wIbTyQcRKa8I5d4NPzDZ-VBNaoG4cIQmFUDqNhuz_6CCFJtN0WxTh7ULKksCS1aS8v1VyAe-xcUVeudP8VX39rLgdf-mN9rRpc5vn8A1Mi3Eg!/

Brandschaden (19/2016)

Herr Stabsgefreiter M. ist verheiratet und hat drei Kinder. Am 27.12.2015 brannten in der Nacht aus bisher ungeklärtem Grund während eines Auslandsaufenthalts der Familie das Eigenheim und das Auto ab. Seit der Rückkehr aus dem Urlaub lebt die Familie in einem Wohnwagen auf dem Grundstück der Eltern. Eine Wohnung wird sie erst ab dem 01.04.2016 wieder haben. Die angespannte Lage der Familie verschärfte sich noch durch einen Autounfall der Ehefrau am 25.01.2016, sodass auch der Zweitwagen erst einmal nicht zur Verfügung stand. In dieser Situation, in der die Familie buchstäblich Haus und Hof verloren hat und die Versicherungen sich noch mit der Bewertung der Ereignisse befassen, haben sich die Dienstvorgesetzten von Herrn M. an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um finanzielle Unterstützung gewandt. Als Soforthilfe hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall 1.000.- Euro als Kameradschaftshilfe gewährt und dann nach eingehender Beratung in seinem Spendenausschuss noch einmal 10.000.- Euro für den Stabsgefreiten M. zur Verfügung gestellt.

 

Tod im Hospiz ( 06/2016)

Herr Hauptmann F. verstarb am 28.12.2015 nach langer und schwerer Krankheit in einem Hospiz in München. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks beschlossen, zur Milderung der mit diesem Schicksalsschlag verbundenen finanziellen Belastungen die Witwe mit einer Kameradschaftshilfe von 3.400.- Euro zu unterstützen.

 

Tod der Ehefrau (89/2015)

Am 04. Juli diesen Jahres verstarb die Ehefrau von Herr Stabsfeldwebel S. an einer plötzlichen Blutung im Gehirn. Herr S. kam durch die Beerdigungskosten finanziell in Bedrängnis, da die Lebensversicherung, die seine Frau abgeschlossen hatte, mit einer fehlenden Unterschrift angeblich nicht vollständig aktiviert worden war.

Auf Antrag des Vorsitzenden des Personalrats hat das Soldatenhilfswerk Herrn S. mit einem Betrag von 3.700.- Euro finanziell unterstützt.

 

Hausbrand (79/2015)

Am 07.07.2015 ist das Wohnhaus von Herrn Oberstabsgefreiter H. abgebrannt. Durch den Brand und die anschließenden Löscharbeiten wurde das Eigenheim sowie alle im Haus befindlichen Möbel und anderen Gegenstände zerstört.

Auf Antrag seines Vorgesetzten wurde Herr H. durch das Soldatenhilfswerk mit einer Soforthilfe von 500.- Euro unterstützt.

 

Kinderbetreuungskosten (56/2015)

Frau Oberfeldwebel S. lebt in Lebenspartnerschaft mit einem Soldaten, einer gemeinsamen Tochter (2 Jahre) und dem Sohn aus einer ersten Beziehung des Lebenspartners (6 Jahre). Ein Familienrechtsstreit des Lebensgefährten, die Kosten für die Kindertagespflege der Tochter und die gravierende Verhaltensauffälligkeit des älteren Kindes, das einer kostenpflichtigen heilpädagogischen Behandlung zugeführt werden soll, haben zu größeren finanziellen und psychologischen Belastungen in der Familie geführt.

Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks hat dem Antrag des zuständigen Sozialdienstes in Gänze entsprochen und einen Betrag in Höhe von 1.000.- Euro für Frau S. bewilligt.

Hörwahrnehmungstrainer (23/2015)

Herr Oberfeldwebel D. hat einen schwerbehinderten Sohn der vom SHWBw bereits 2013 mit 500,00 Euro unterstützt wurde. Der Sohn benötigt als medizinisches Hilfsmittel unter anderem einen Hörwahrnehmungstrainer. Dieses Gerät wurde am Tag eines für den Sohn notwendig gewordenen Wohnungsumzuges (Nähe zu einer Sprachförderschule) aus dem Kofferraum des PKW der Familie entwendet. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk die Kosten für den Hörwahrnehmungstrainer in Höhe von 323.- Euro erstattet.

Geburt eines Sohnes (03/2015)

Herr Stabsgefreiter E. wurde bei einem Unfall auf dem Truppenübungsplatz in Bergen schwer verletzt. Aufgrund von erheblichen Komplikationen mussten Herrn E. zuletzt beide Beine vollständig amputiert werden. Im Januar 2015 wurde er Vater eines Sohnes, außerdem gibt es noch eine fünfjährige Tochter, die seine Lebensgefährtin mit in die Beziehung gebracht hat. Vor dem Hintergrund seiner insgesamt schwierigen Lebensumstände hat der betreuende Sozialdienst das Soldatenhilfswerk anlässlich der Geburt des Sohnes um eine Kameradschaftshilfe gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag entsprochen und 500.- Euro an Herrn E. überwiesen.

Treppenlift nach Motorradunfall (86/2013)

Der Ehemann einer Soldatin verunglückte, trotz seiner Erfahrung als Fahrlehrer, bei einer Ausfahrt mit dem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Für den notwendigen Einbau eines Treppenliftes gewährte der Spendenausschuss des SHWBw eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 13.400.- Euro.

Zwischenzeitlich hat sich die Familie mit einem Schreiben für die Unterstützung ganz herzlich bedankt.

Auszug aus dem Dankschreiben:

"Ihre Entscheidung ermöglicht es mir, nach meiner Reha in mein gewohntes häusliches Umfeld zurückzukehren und erleichtert mir und meiner Familie enorm den Alltag. Somit sind alle Räume, vor allem das Bad und Schlafzimmer im OG, für mich wieder ohne fremde Hilfe erreichbar und ich kann mich im Haus weitgehend flexibel bewegen."

- Dankschreiben zum Nachlesen