Luftwaffe

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

06.06.2018

Sommerkonzert: 01.07.2018 in Berlin (rrb Berlin)

Impressum

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

11.07.2018

Spenderehrung SHWBw durch GI: 15.11.2018 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

22.08.2018

Adventskonzert GI: 03.12.2018 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

19.09.2018

Musikfest der Bundeswehr 2018: siehe Info

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Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Luftwaffe vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnten.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

 

Tod während der Reha (8/2018)

Herr Oberfeldwebel L. ist am 31. Oktober 2016 während des Aufenthaltes in einer Rehaklinik unter ungeklärten Umständen verstorben. Er hinterließ eine Frau und zwei Kinder. Der zuständige Sozialdienst hat uns um eine finanzielle Unterstützung für die Ehefrau gebeten, um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen zu mildern.

Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Ehefrau und die beiden Kindern mit einer Soforthilfe in Höhe von 5.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen des Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. zu unterstützen.

 

Besuchsfahrten/Fahrkosten der Eltern (93/2017)

Herr Obergefreiter S. ist ledig und lebt bei seinen Eltern in O. Am 08.02.2017 erlitt er einen schweren Autounfall und wird seit dem 22.02.2017 in einer Klinik mit der Diagnose „Schädel-Hirn-Trauma“ behandelt. Seitdem fahren die Eltern jedes Wochenende in die Klinik. Im Durchschnitt geben sie für Fahrt- und Übernachtungskosten 150.- Euro aus.

Mit der Zeit summierten sich die Reisekosten, während die Einnahmen bei dem Vater von Herrn S., einem selbständigen Schreiner, wegen der reisebedingten Abwesenheiten stetig zurückgingen.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung für die Eltern des Soldaten Seither. Das Soldatenhilfswerk hat nach interner Beratung dem Antrag entsprochen und die Familie mit einem Betrag von 3.500.- Euro unterstützt.

 

Lernschwäche (89/2017)

Frau Stabsunteroffizier K. ist verheiratet und Mutter zweier Söhne im Alter von 8 und 4 Jahren. Bei dem älteren Sohn äußerte die Lehrerin Ende 2016 den Verdacht, dass eine Lernschwäche vorliegen könnte. Auf Initiative der Eltern wurde der Junge am Sozialpädagogischen Zentrum in G. zur Therapie der Rechenschwäche untersucht. Dort wurde ein möglichst baldiger Beginn einer Lerntherapie empfohlen, denn je schneller damit begonnen wird desto höher sind die Erfolgschancen.

Eine Übernahme der Therapiekosten durch die Krankenkassen ist jedoch ausgeschlossen, da Dykalkulie im Sinne der Sozialgesetzgebung keine anerkannte Erkrankung ist. Sowohl die Kosten für die Lerntherapie als auch die erforderlichen Fahrtkosten zur Therapie nach Rostock mussten von der Familie zunächst selbst getragen werden. Eine Übernahme der Therapiekosten bzw. eine finanzielle Unterstützung der Therapie kann unter bestimmten Bedingungen beim Jugendamt beantragt und nach Vorlage eines vorgeschriebenen psychologischen Gutachtens dort dann intensiv geprüft und entschieden werden.

Um die Therapie - wie ärztlich empfohlen - möglichst zügig in Gang zu setzen und die Familie K. bei den Kosten zu entlasten, nahm der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr Verbindung mit dem Soldatenhilfswerk auf. Es wurde eine Kameradschaftshilfe von 1.500.- Euro beantragt, die nach Beratung im Spendenausschuss auch bewilligt wurde.

 

Besuchskosten (59/2017)

Herr Hauptfeldwebel H. lebt mit seiner Lebenspartnerin und den beiden Kindern (4 Jahre bzw. 1 ½ Jahre) in einer Mietwohnung. Der jüngere Sohn ist schwer erkrankt an einer Nervenentzündung und musste über einen Zeitraum von mehreren Wochen zunächst stationär in einer Uniklinik behandelt werden, bevor sich dann die Behandlung in einer Reha-Klinik anschloss. In dem Zeitraum entstanden der Familie hohe Fahrtkosten. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung seiner Lebenspartnerin und für das andere Kind wurden die Fahrtkosten für Herrn H. von der Bundeswehr nicht übernommen.

Um zumindest finanziell eine gewisse Entlastung für Herrn H. und seine Lebensgefährtin herbeizuführen, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Nach Prüfung des Falles im Spendenausschuss wurde eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro bewilligt.

 

Tod der Mutter (19/2017)

Am 13.01.2017 ist die Mutter des Oberstabsgefreiten R. plötzlich verstorben. Der Vater lebt ebenfalls nicht mehr. Herr R. hat noch eine 18jährige Halbschwester, die schon Mutter eines Säuglings ist und von ALG II lebt. Er musste aus diesem Grund auch alleine für die Kosten der Bestattung aufkommen. Diese finanzielle Belastung war für Herrn R. schwer zu tragen, zumal er auch noch Ratenkredite laufen hat für die Beschaffung von Möbeln und einem Auto.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat dieser Bitte umgehend entsprochen und Herrn R. mit 1.000 Euro unterstützt.

Hochwasserschaden (125/2016)

Herr Hauptfeldwebel D. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in einem Eigenheim. Das Haus der Familie D. wurde in diesem Jahr zweimal von einem Hochwasser heimgesucht. Die nach dem ersten Hochwasser abgeschlossene Elementarschadenversicherung trat nicht ein, da sie sich noch in der vierwöchigen Sperrfrist befand. Fast der komplette Hausrat war vom Hochwasser zerstört und noch nicht durch eine Versicherung abgedeckt. In dieser Situation kontaktierte der zuständige Sozialdienst das Netzwerk der Hilfe, dem auch das Soldatenhilfswerk angehört. Das Soldatenhilfswerk stellte Familie D. nach Beratung des Falls in seinem Spendenausschuss die Summe von 5.000.- Euro zur Verfügung.

 

Tod durch Motorradunfall (99 + 108/2016)

Herr Oberstabsgefreiter S. verunglückte im Juli 2016 tödlich bei einem tragischen und unverschuldeten Motorradunfall. Er hinterlässt seine Lebensgefährtin mit dem gemeinsamen zweieinhalbjährigen Sohn. Um die finanziellen Belastungen durch die Kosten der Beerdigung und das Leid der Familie zu mildern, hat das Soldatenhilfswerk auf Antrag des Vorgesetzten an die Lebenspartnerin eine Soforthilfe von 4.500.- Euro und nach Beratung im Spendenausschuss weitere 4.000.- Euro überwiesen.

Tod der Ehefrau (88/2016)

Die Ehefrau von Herrn Stabsunteroffizier B. verstarb im April 2016 nach schwerer Krebserkrankung. Neben der hohen psychischen und emotionalen Belastung zeigte sich auch die finanzielle Situation für Herrn B. und seine Tochter äußerst angespannt. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr wandte sich daher wegen einer finanziellen Unterstützung an das Soldatenhilfswerk. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat den Antrag beraten und beschlossen, Herrn B. mit dem Betrag von 4.500.- Euro zu unterstützen

Tod der Ehefrau und der Mutter (28 + 33/2016)

Im Februar 2016 verstarb mit 57 Jahren die Mutter des Oberfeldwebels R. Nur kurze Zeit später, verstarb auch die Ehefrau des Soldaten. Sie war vier Jahre zuvor an Darmkrebs erkrankt.

Neben der großen psychischen Belastung ergaben sich für Herrn Oberfeldwebel R. durch die Bestattungskosten auch finanzielle Schwierigkeiten. Um eine Milderung dieser finanziellen Belastung zu erreichen, hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt.

Nach Beratung des Geschäftsführenden Vorstandes hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall den Betrag von insgesamt 5.500.- Euro bereitgestellt.

 

Elektrorollstuhl ( 39/2016)

Herr Hauptmann M. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (3 Kinder) in einem Eigenheim in Hohn. Herr M. ist an MS erkrankt und hat eine Behinderung von 50% GbB. Nach mehreren MS-Schüben und diversen Behandlungen ist Hauptmann M. nicht mehr als Lfz-Führer verwendbar und wird nun als Luftfahrzeugeinsatzoffizier eingesetzt. Um diesen Dienst ausüben zu können, benötigte Hauptmann M. einen speziellen Rollstuhl, der auf seine Behinderung zugeschnitten ist und über das Gleichgewicht gesteuert werden kann. Die Anschaffung dieses Elektrorollstuhls zum Preis von 19.000 Euro wurde vom Land Schleswig-Holstein mit rund 14.500 Euro bezuschusst, die Restsumme hätte von Hauptmann M. selbst aufgebracht werden müssen. Um Hauptmann M. bei der Finanzierung dieses nicht unerheblichen Eigenbeitrags zu unterstützen, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr für Hauptmann M. an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 4.000,00 Euro. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall in seinem Spendenausschuss beraten und die volle Summe in Höhe von 4.000.- Euro als Kameradschaftshilfe bewilligt.

 

Erkrankung eines Kindes ( 37/2016)

Herr Leutnant H. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (3 Söhne) in einem Eigenheim. Der jüngste Sohn (zwei Jahre alt) hat einen Gendefekt, der mit epileptischen Anfällen einhergeht. Die Familie ist durch die Erkrankung des jüngsten Kindes schwer belastet. Neben der psychischen Belastung ist aufgrund der Errichtung des Eigenheims auch die finanzielle Last sehr groß. So stellte sich die Realisierung des Kaufs eines neuen Autos, dass der Behinderung des Sohnes entsprechend Rechnung trägt, aus eigener Kraft als nicht machbar heraus.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Netzwerk der Hilfe, dem auch das Soldatenhilfswerk angehört, gewandt mit der Bitte um Unterstützung der Finanzierung eines neuen behindertengerechten Autos.

Das Soldatenhilfswerk hat das Hilfeersuchen in seinem Spendenausschuss beraten und der Familie H. eine Kameradschaftshilfe von 10.000.- Euro bewilligt.

 

Tod im Hospiz ( 06/2016)

Herr Hauptmann F. verstarb am 28.12.2015 nach langer und schwerer Krankheit in einem Hospiz in München. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks beschlossen, zur Milderung der mit diesem Schicksalsschlag verbundenen finanziellen Belastungen die Witwe mit einer Kameradschaftshilfe von 3.400.- Euro zu unterstützen.

Erkrankung der Ehefrau (05/2016)

Herr Stabsunteroffizier W. leistet seinen Dienst derzeit heimatnah ab, um die Betreuung der an Leukämie erkrankten Ehefrau und der beiden Kinder (2 und 1 Jahre alt) sicherstellen zu können. Die Leukämie-Erkrankung der Ehefrau und die Diabetes-Erkrankung des Soldaten haben in der jungen Familie zu hohen psychischen und finanziellen Belastungen geführt. Kostenseitig ergaben sich Belastungen durch Zahlungen für ergänzende Kinderbetreuung, für Fahrten zu Ärzten und zum Klinikum in Essen und für Zuzahlungen zu Medikamenten. In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Der Geschäftsführende Vorstand hat dieser Bitte entsprochen und Herrn Stabsunteroffizier W. mit einem Betrag von 1.000.- Euro unterstützt.

 

Erkrankung der Ehefrau/Umzug (72/2015)

Herr Stabsunteroffizier R. lebt mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen Kindern (7/4) in einer Mietwohnung. Das jüngere Kind ist in seiner Entwicklung retardiert und muss einen Lebenshilfekindergarten besuchen. Frau R. arbeitet erst wieder seit einigen Monaten, da sie unter einer massiven Zwangsstörung litt und starke psychische Probleme hatte. Sie leidet insbesondere auch unter den beengten Wohnverhältnissen einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung. Ärztlicherseits wurde ein Umzug in eine neue größere Wohnung angeraten.

Da die Finanzierung des Umzugs in eine größere Wohnung für die Familie aufgrund der prekären Einkommensverhältnisse nicht machtbar war, wandte sich der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Der Antrag auf Kameradschaftshilfe wurde vom Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks beraten und eine finanzielle Unterstützung von 3.000.- Euro beschlossen.