Personal

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Spendenausschusssitzungen

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Allgemeines

Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

15.02.2017 (abgesagt)

Sommerkonzert: 18.06.2017 in Berlin (Hochschule der Künste)

Impressum

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

08.03.2017

Spenderehrung: 18.10.2017 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

19.04.2017

Adventskonzert GI: 04.12.2017 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

17.05.2017

Musikfest der Bundeswehr 2017: siehe Info

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Satzung Aktueller Flyer

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Personal vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

 

PTBS/Schulden (16/2016)

Frau Oberfähnrich F. ist ledig und lebt in einer Mietwohnung. Die Soldatin wurde im Frühjahr 2003 Opfer einer Vergewaltigung unter deren traumatischen Folgen sie noch heute massiv zu leiden hat. Das Krankheitsbild der Soldatin ist inzwischen von einer PTBS-Erkrankung bestimmt, das inzwischen auch eine Suchtkomponente beinhaltet. Das Suchtverhalten im Rahmen ihrer Erkrankung hat sich konkret in der Entwicklung einer Spielabhängigkeit gezeigt, die in den letzten Monaten zu einer relativ deutlichen wirtschaftlichen Verschuldung (ca. 4.200.- Euro) geführt hat. Aufgrund ihrer Spielschulden und ihrer insgesamt mangelnden Fähigkeit, ihre finanziellen Angelegenheiten eigenverantwortlich zu regeln, hat sich die Soldatin an den Sozialdienst der Bundeswehr gewandt. Dieser hat sehr rasch ein Hilfeersuchen an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr und andere gerichtet. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und der Soldatin eine Kameradschaftshilfe von 3.000.- Euro zukommen lassen.

 

Suizid (11/2016)

Herr Fähnrich H. setzte in der Nacht vom 16. auf den 17.12.2015 seinem Leben selbst ein Ende. Auf Antrag des Dienstvorsetzten hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe von 3.500.- Euro bereitgestellt, um die durch den Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen der Familie zu mildern.

Autismusbegleithund (134/2015)

Frau Stabsunteroffizier T. ist ledig und lebt als alleinerziehende Mutter mit ihrem 10jährigen Sohn in einer Mietwohnung. Der Sohn leidet an frühkindlichem Autismus und einer geistigen Behinderung (GBH 80%). Ärztlicherseits wurde dem Sohn die Anschaffung eines „Autismus-Assistenz“-Hundes empfohlen. Assistenz-Hunde sind speziell ausgebildete Hunde, die Aufgaben erlernen, um ihrem Menschen bei einer Schwerbehinderung im Alltag zu helfen. Frau T. wäre aus eigener Kraft nicht in der Lage gewesen, die benötigte Summe von ca. 15.000 Euro aufzubringen. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat in dieser Situation daher bei den verschiedenen Institutionen des „Netzwerk des Hilfe“ um finanzielle Hilfe nachgesucht. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr hat sich nach interner Beratung mit einem Betrag von 4.000.- Euro an der Beschaffung des Assistenz-Hundes beteiligt.

 

Suizid (38/2014)

Frau Stabsunteroffizier B. war mit einem Hauptfeldwebel verheiratet und hat eine zweijährige Tochter. Der Ehemann hat am 17.02.2014 Suizid begangen. Die Soldatin und ihr Kind sind durch den Freitod in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten, da der Ehemann vor seinem Freitod ohne ihr Wissen noch umfangreiche finanzielle Verpflichtungen eingegangen war.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat daher das Soldatenhilfswerk aus seinem Spendenaufkommen 6.000.- Euro an Frau B. überwiesen, um die finanziellen Schwierigkeiten zu mildern.

 

Räumliche Trennung (133/2013) und (139/2013)

Herr Stabsgefreiter Z. lebt als Alleinverdiener mit seiner Lebensgefährtin in häuslicher Gemeinschaft. Zum Haushalt gehören ein Sohn (9 Jahre) aus einer früheren Beziehung der Lebensgefährtin und ein gemeinsamer Sohn im Alter von drei Jahren. Von Oktober 2010 bis Februar 2011 war Stabsgefreiter Z. im Einsatz, aus dem er mit einer Verwundung am Bein und einer PTBS zurückkam. Während er von der Verwundung am Bein, die sich auch sehr lange hinzog, inzwischen genesen ist, hat er heute noch schwer an den Folgen der PTBS zu tragen. Die Auswirkungen gehen soweit, dass derzeit ein Zusammenleben des Soldaten mit seiner Familie nicht mehr möglich ist. In Gesprächen mit der behandelnden Psychologin wurde eine vorübergehende räumliche Trennung vereinbart. Für die Einrichtung eines neuen Haushaltstandes fehlten Herrn Z. jedoch die finanziellen Mittel.

Das Soldatenhilfswerk hat den Soldaten mit insgesamt 3.000.- Euro unterstützt.

 

Bruder tödlich verletzt (13/2013)

Frau Stabsgefreiter P. hatte sich am letzten Tag eines Auslandseinsatzes eine schwere Verletzung zugezogen.

Nach Rückkehr vom Einsatz hatte sie einen Termin bei einem Facharzt; ihr Bruder fuhr sie. Auf dem Rückweg verunglückten sie, die Soldatin erlitt schwere und ihr Bruder tödliche Verletzungen. Die Soldatin befindet sich zwischenzeitlich aufgrund des Erlebten in psychotherapeutischer Behandlung.

Die Eltern sind zur Übernahme der Bestattungskosten für den Bruder finanziell nicht in der Lage gewesen. Daher hat Frau P. diese Kosten aus ihren Ersparnissen aus dem Auslandseinsatz bestritten.

Aufgrund des niedrigen Dienstgrades von Frau P. hat der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr beim Soldatenhilfswerk um einen Zuschuss zu den Bestattungskosten gebeten. Dieser Bitte konnte mit einer Summe von 3.500.- Euro entsprochen werden.