Personal


Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Ansprechstelle: Tel. 0228-9924 14939   Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Spendenausschusssitzungen

Andere Termine

Allgemeines

Spendenkonto:                   Vordruck Dauerauftrag

17.07.2019

Sommerkonzert: 16.06.2019 in Berlin (rrb Berlin)

Impressum                   Datenschutz

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

14.08.2019

Spenderehrung SHWBw durch GI:  14.11.2019 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC:   PBNKDEFF

18.09.2019

Adventskonzert GI: 02.12.2019 in Bonn: siehe Info

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

16.10.2019

Musikfest der Bundeswehr 2019: siehe Info

Copyright ® 2015 Soldatenhilfswerk.org

Spendenplakate

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten  aus dem Organisationsbereich Personal vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.



Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.


Kurzdarstellung aktueller Kameradschaftshilfen im Organisationsbereich Personal:

•Suizid (38/2014)

Frau Stabsunteroffizier X war mit einem Hauptfeldwebel verheiratet und hat eine zweijährige Tochter. Der Ehemann hat am 17.02.2014 Suizid begangen. Die Soldatin und ihr Kind sind durch den Freitod in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten, da der Ehemann vor seinem Freitod ohne ihr Wissen noch umfangreiche finanzielle Verpflichtungen eingegangen ist.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat daher das Soldatenhilfswerk aus seinem Spendenaufkommen 6.000.- Euro an die Soldatin überwiesen, um die finanziellen Schwierigkeiten zu mildern.


•Autismusbegleithund (134/2015)

Frau Stabsunteroffizier X ist ledig und lebt als alleinerziehende Mutter mit ihrem 10jährigen Sohn in einer Mietwohnung. Der Sohn leidet an frühkindlichem Autismus und einer geistigen Behinderung (GBH 80%). Ärztlicherseits wurde dem Sohn die Anschaffung eines „Autismus-Assistenz“-Hundes empfohlen. Assistenz-Hunde sind speziell ausgebildete Hunde, die Aufgaben erlernen, um ihrem Menschen bei einer Schwerbehinderung im Alltag zu helfen. Frau X wäre aus eigener Kraft nicht in der Lage gewesen, die benötigte Summe von ca. 15.000.- Euro aufzubringen.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat in dieser Situation daher bei den verschiedenen Institutionen des „Netzwerk des Hilfe“ um finanzielle Hilfe nachgesucht. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr hat sich nach interner Beratung mit einem Betrag von 4.000.- Euro an der Beschaffung des Assistenz-Hundes beteiligt.


•Suizid (11/2016)

Ein Fähnrich setzte in der Nacht vom 16. auf den 17.12.2015 seinem Leben selbst ein Ende. Auf Antrag des Disziplinarvorsetzten hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall eine Kameradschaftshilfe von 3.500.- Euro bereitgestellt, um die durch den Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen der Familie zu mildern.


•Kinderbetreuung (10/2017)

Herr Leutnant X lebt in einer Lebenspartnerschaft und ist Vater von Zwillingen im Alter von 1 ½ Jahren. Im Oktober 2016 bekam die eine Tochter die Diagnose Leukämie. Das Kind kam mit lebensbedrohlichen Symptomen in ein Universitätskrankenhaus und musste dort rund um die Uhr betreut werden. Da die Betreuung beider Kinder von der Kindesmutter allein nicht zu bewerkstelligen war, wurde der Entschluss gefasst, dass nach der Mutter auch Herr X in Elternzeit geht und zwar im Zeitraum Februar bis Juni 2017. Für diesen Zeitraum stellte sich jetzt die Frage der Finanzierung des Lebensunterhaltes. Die finanziellen Möglichkeiten der Elternzeit waren - wie sich herausstellte - mit der Inanspruchnahme von Leistungen durch die Lebensgefährtin von Herrn X bereits ausgeschöpft.

Um dem Soldaten und seiner Familie den Lebensunterhalt in dem oben angegebenen Zeitraum dennoch zu ermöglichen, wandte sich der Vorgesetzte mit dem betreuenden Sozialdienst an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Nach Beratung im Spendenausschuss hat das Soldatenhilfswerk diesem Antrag entsprochen und Herrn Leutnant X und seiner Familie eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 8.400.- Euro bewilligt.


•Gehaltspfändung/Wohnungseinrichtung (66 + 76/2017)

Der betroffene Hauptfeldwebel lebt getrennt von seiner Ehefrau in einer Mietwohnung. Die drei gemeinsamen Kinder (21,18, 6 Jahre) leben überwiegend bei der Mutter. Der Soldat und seine Frau sind beide hoch verschuldet. Die Ehefrau war als Friseurmeisterin selbständig tätig. Aus dieser Selbständigkeit sind hohe Verbindlichkeiten entstanden, weil die Ehefrau große Beträge an Steuern und Krankenkassenbeiträgen nicht entrichtet hat. Die Verbindlichkeiten des Ehepaars führten schließlich dazu, dass es bei dem Soldaten zu einer Gehaltspfändung kam und er jetzt vom pfändungsfreien Besoldungsanteil leben muss. Auf Grund der finanziellen Situation ist der Soldat bis heute nicht in der Lage gewesen, sich eine vollständige Wohnungseinrichtung zu leisten. Weder das Kinderzimmer, noch eine Küche stehen zur Verfügung. Auch die Renovierung ist noch nicht vollständig durchgeführt (Tapeten, Fußböden). Die gemeinsamen Möbel hat die Ehefrau des Soldaten fast vollständig übernommen, da die Kinder bei ihr die meiste Zeit verbringen.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat dieser Bitte nach Beratungen entsprochen: Zunächst hat das Soldatenhilfswerk den Soldaten mit einer Soforthilfe von 1.000,00 Euro unterstützt, später ist dann nach Beratung des Falles im Spendenausschuss noch ein Betrag von 2.500,00 Euro dazugekommen.


•Ersteinrichtung Wohnung nach Trennung (64/2018)

Die Soldatin im Dienstgrad Oberfeldwebel befindet sich zurzeit in Elternzeit und wohnt seit der Trennung von ihrem Mann mit ihren beiden Kindern (5 und 3 Jahre) in einer teilmöblierten 1-Zimmer Wohnung. Wegen Eigenbedarf musste die Soldatin bis Oktober 2018 die Wohnung verlassen. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation ist es der Soldatin nicht möglich, eine neue Wohnung anzumieten. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Kameradschaftshilfe für die Soldatin gebeten. Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, hier mit einer zweckgebundenen Kameradschaftshilfe in Höhe von 5.850,00 Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.