Reservisten


Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Ansprechstelle: Tel. 0228-9924 14939   Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Spendenausschusssitzungen

Andere Termine

Allgemeines

Spendenkonto:                   Vordruck Dauerauftrag

25.09.2019

Sommerkonzert: 21.06.2020 in Berlin (rrb Berlin)

Impressum                   Datenschutz

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

16.10.2019

Spenderehrung SHWBw durch GI:  14.11.2019 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC:   PBNKDEFF

13.11.2019 (Berlin)

Adventskonzert GI: 02.12.2019 in Bonn: siehe Info

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

18.12.2019

Musikfest der Bundeswehr 2019: siehe Info

Copyright ® 2015 Soldatenhilfswerk.org

Spendenplakate

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Reservisten vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.



Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.


Kurzdarstellung aktueller Kameradschaftshilfen für Reservisten:

  • Möbel für den Neustart nach Obdachlosigkeit (144/2014)

Herr X ist ledig. Er leidet unter PTBS und ist Hartz IV-Empfänger. Krankheitsbedingt ist der ehemalige Soldat sozial abgeglitten. Durch Drogenkonsum verlor er alle wichtigen sozialen Kontakte und Bezugspersonen. Er verlor auch seine Wohnung, sämtliche Möbel und wurde obdachlos.


Ein alter Schulfreund wurde zufällig auf ihn aufmerksam, nahm ihn vorübergehend bei sich auf und stellte den Kontakt zum Sozialdienst der Bundeswehr her. Um ihm wieder zu einer kleinen Wohnung und einer Grundmöblierung zu verhelfen, wandte sich der Sozialdienst an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung.


Das Soldatenhilfswerk hat den Fall beraten und dem ehemaligen Soldaten eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.000.- Euro zur Verfügung gestellt.


  • Lebensunterhalt/ Wohnungseinrichtung (13/2015)

Herr Feldwebel d.R. X war im Jahr 2012 in Afghanistan im Einsatz. Er hat seit seiner Rückkehr aus Afghanistan mit schwersten Symptomen zu kämpfen, die auf PTBS hindeuten. Er ist sozial abgerutscht und lebt nach einer Zeit als Obdachloser jetzt in einer Ein-Zimmerwohnung als Hartz-IV-Empfänger. Ein Antrag auf Wiedereinstellung in die Bundeswehr läuft, ist aber derzeit noch nicht entschieden.


Um seine Situation etwas zu verbessern und eine Grundaustattung für die kleine Wohnung zu ermöglichen, stellte der zuständige Sozialdienst einen Antrag auf schnelle und unbürokratische Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall im Spendenausschuss beraten und Herrn X eine Kameradschaftshilfe von 5.000.- Euro bewilligt.


  • Finanzielle Notlage (14/2015)

Herr Unteroffizier d.R. X leidet an einer einsatzbedingten PTBS. Mit ausgelöst durch seine Erkrankung wurde er im Frühsommer 2014 arbeitslos und hat bis jetzt keine neue Beschäftigung gefunden. Ein Antrag auf Wiedereinstellung in die Bundeswehr wurde gestellt, allerdings bisher noch nicht entschieden. Aufgrund der Arbeitslosigkeit ist Herr X in Zahlungsrückstand und daraus resultierende Schulden geraten.


In dieser Situation hat sich der begleitende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte, die finanzielle Situation von Herrn X durch eine Kameradschaftshilfe zu erleichtern. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag entsprochen und Herrn X mit einem Betrag von 3.000.- Euro unterstützt.


  • PTBS/Finanzielle Notlage (52/2016)

Herr Stabsunteroffizier der Reserve X war von 1997 bis 2000 Soldat. Herr X ist verheiratet und hat zwei Kinder (7 und 8 Jahre). In seiner Dienstzeit ist er an PTBS erkrankt und hat eine anerkannte einsatzbedingte WDB. In den zurückliegenden Jahren hatte er immer wieder einmal Arbeit, letztlich kam aber seine Erkrankung immer wieder zum Ausbruch, was dann meist dazu führte, dass ihm gekündigt wurde.


Zurzeit läuft ein Antrag auf Wiedereinstellung in ein Dienstverhältnis besonderer Art. Aufgrund der krankheitsbedingten Arbeitslosigkeit von Herrn X ist die finanzielle Lage der Familie naturgemäß ziemlich prekär, zumal die Ehefrau aufgrund ihres Studiums auch nicht viel zum Lebensunterhalt beitragen kann. Als jetzt beide PKw’s der Familie wegen Reparaturbedürftigkeit ausfielen, hat der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr beim Soldatenhilfswerk einen Antrag auf Kameradschaftshilfe gestellt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Spendenausschuss beraten und Herrn X mit einem Betrag in Höhe von 5.000.- Euro geholfen.


  • Finanzielle Notlage (12/2017)

Herr Hauptgefreiter der Reserve X war von 2007 bis 2010 Soldat. Von Juli bis November 2008 ist er im Auslandseinsatz in Afghanistan gewesen. Dort erlebte er mehrere lebensbedrohliche Ereignisse. Nach seiner Bundeswehrzeit nahm Herr X erstmal eine längere Auszeit. Bereits in dieser Zeit traten erste Symptome einer PTBS auf. Er hatte Flashbacks und intrusive Alpträume.


In den folgenden Jahren verschlimmerte sich die Symptomatik und selbst die Bewältigung von Alltagssituationen bereitete ihm Schwierigkeiten. Seinen Beruf musste er aufgeben. Hinzu gesellte sich schließlich ein Alkoholproblem. Zuletzt verlor er auch die Kontrolle über seine finanzielle Situation und es ergab sich eine Schuldensumme von insgesamt rund 25.000.- Euro. Auch bei der Krankenkasse, bei der sich Herr X freiwillig versichern musste, entstanden zuletzt Schulden in Höhe von 4.060.- Euro.


Insbesondere um diesen Zahlungsrückstand bei der Krankenkasse auszugleichen, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Dem Antrag wurde entsprochen und Herr X mit der Summe von 4.060.- Euro unterstützt. Damit wurde der Zahlungsrückstand ausgeglichen und somit der Krankenversicherungsschutz erhalten.


  • Fahrkosten zum Traumazentrum (36/2017)

Frau Hauptgefreiter der Reserve X war als Soldatin beim Heer eingesetzt. Die ehemalige Soldatin machte vor einiger Zeit eine Schädigung durch einen ISAF-Einsatz im Jahr 2003 geltend und hatte in diesem Zusammenhang auch einen Termin beim Traumazentrum in Berlin vereinbart.


Aufgrund ihrer prekären Finanzlage war ihr die Übernahme der Fahrtkosten nicht möglich, eine Übernahme der Fahrkosten durch den Bund war auch ausgeschlossen, da der Termin nicht von einer Dienststelle vereinbart worden war.


In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr wegen der Finanzierung der Fahrtkosten an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag umgehend entsprochen und für die Frau Hauptgefreite der Reserve einen Betrag von 400.- Euro bewilligt.


  • Erkrankung nach Auslandseinsätzen (26 + 72/2018)

Der geschiedene Oberstleutnant der Reserve X hat drei Kinder. Er war in den Achtziger-Jahren SaZ 2 und wurde als OA entlassen. Später hat er zahlreiche Wehrübungen und dabei auch sieben Auslandseinsätze absolviert. Nach dem letzten Auslandseinsatz stellten sich gesundheitliche Probleme ein. Während eines Klinikaufenthaltes im Jahr 2011 wurde PTBS diagnostiziert. Der Oberstleutnant d.R. war einige Jahre arbeitslos und nicht in der Verfassung eine Beschäftigung aufzunehmen. Dieses wurde durch eine sozialmedizinische Stellungnahme im Jahr 2012 bestätigt. Er wurde von der AWO beraten und bezieht seitdem eine kleine Erwerbsunfähigkeitsrente (EU-Rente), die aber unter dem Niveau des Sozialhilfesatzes liegt.


Der zuständige Sozialdienst hat nun die Betreuung des ehemaligen Soldaten aufgenommen und einen Antrag auf Einstellung in ein „Wehrdienstverhältnis besonderer Art“ gestellt.


Oberstleutnant d.R. X hat Probleme seinen Lebensunterhalt mit der EU-Rente zu bestreiten und befürchtet, wegen Zahlungsrückständen seine Wohnung zu verlieren. Daher hat der Sozialdienst der Bundeswehr beim Soldatenhilfswerk einen Antrag zur finanziellen Unterstützung gestellt. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, ihn zur Entspannung seiner finanziellen Lage mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro zu unterstützen. Nach einem Folgeantrag wurde nochmals eine Unterstützung in Höhe von 500.- Euro gewährt.



  • Traumatisierung nach Verkehrsunfall (45/2019)

Die verheiratete Oberstabsgefreite X ist nach einem schweren Verkehrsunfall traumatisiert, dienstunfähig und hat die Bundeswehr inzwischen verlassen. Ärztlicherseits wurde ihr die Anschaffung eines Therapiehundes empfohlen.

Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr entschieden, hier zweckgebunden zur Ausbildung eines PTBS-Begleithundes die Soldatin mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 5.000,00 Euro zu unterstützen.