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Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

21.06.2017

Sommerkonzert: 18.06.2017 in Berlin (Hochschule der Künste)

Impressum

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

19.07.2017

Spenderehrung: 18.10.2017 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

23.08.2017

Adventskonzert GI: 04.12.2017 in Bonn, 05.12.2018 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

20.09.2017

Musikfest der Bundeswehr 2017: siehe Info

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Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten von Reservisten vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

 

Fahrkosten zum Traumazentrum (36/2017)

Frau Hauptgefreiter der Reserve B. war als Soldatin Heer eingesetzt. Die ehemalige Soldatin machte vor einiger Zeit eine Schädigung durch einen ISAF-Einsatz im Jahr 2003 geltend und hatte in diesem Zusammenhang auch einen Termin beim Traumazentrum in Berlin vereinbart. Aufgrund ihrer prekären Finanzlage war ihr die Übernahme der Fahrtkosten nicht möglich, eine Übernahme der Fahrkosten durch den Bund auch ausgeschlossen, da der Termin nicht von einer Dienststelle vereinbart worden war. In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr wegen der Finanzierung der Fahrtkosten an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag umgehend entsprochen und Frau Hauptgefreiter der Reserve B. einen Betrag von 400.- Euro bewilligt.

Finanzielle Notlage (12/2017)

Herr Hauptgefreiter der Reserve P. war von 2007 bis 2010 Soldat. Von Juli bis November 2008 ist Herr P. im Auslandseinsatz in Afghanistan gewesen. Dort erlebte er mehrere lebens-bedrohliche Ereignisse, wie z. B. einen Raketenangriff und RPG-Beschuss. Nach seiner Bundeswehrzeit nahm Herr P. erstmal eine längere Auszeit. Bereits in dieser Zeit traten erste Symptome einer PTBS auf. Er hatte Flashbacks und intrusive Alpträume. In den folgenden Jahren verschlimmerte sich die Symptomatik und selbst die Bewältigung von Alltagssituationen bereitete ihm Schwierigkeiten. Seinen Beruf als Dachdecker musste er aufgeben. Hinzu gesellte sich schließlich ein Alkoholproblem. Zuletzt verlor er auch die Kontrolle über seine finanzielle Situation und es ergab sich eine Schuldensumme von insgesamt rund 25.000 Euro. Auch bei der AOK Rheinland/Hamburg, bei der sich Herr P. freiwillig versichern musste, entstanden zuletzt Schulden in Höhe von 4.060 Euro. Insbesondere um diesen Zahlungsrückstand bei der Krankenkasse auszugleichen, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Nach internen Beratungen wurde dem Antrag entsprochen und Herrn P. mit der Summe von 4.060 Euro unterstützt. Damit wurde der Zahlungsrückstand ausgeglichen und somit der Krankenversicherungsschutz erhalten.

PTBS/Finanzielle Notlage (52/2016)

Herr Stabsunteroffizier der Reserve M. war von 1997 bis 2000 Soldat. Herr M. ist verheiratet und hat zwei Kinder (7 und 8 Jahre). In seiner Dienstzeit ist Herr M. an PTBS erkrankt und hat eine anerkannte einsatzbedingte WDB. In den zurückliegenden Jahren hatte Herr M. immer wieder einmal Arbeit, letztlich kam aber seine Erkrankung immer wieder zum Ausbruch, was dann meist dazu führte, dass ihm gekündigt wurde.

Zurzeit läuft ein Antrag auf Wiedereinstellung in ein Dienstverhältnis besonderer Art. Aufgrund der krankheitsbedingten Arbeitslosigkeit von Herrn M. ist die finanzielle Lage der Familie naturgemäß ziemlich prekär, zumal die Ehefrau aufgrund ihres Studiums auch nicht viel zum Lebensunterhalt beitragen kann. Als jetzt beide PKw’s der Familie wegen Reparaturbedürftigkeit ausfielen, hat der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr beim Soldatenhilfswerk einen Antrag auf Kameradschaftshilfe gestellt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und Herrn M. mit einem Betrag in Höhe von 5.000.- Euro geholfen.

Finanzielle Notlage (14/2015)

Herr Unteroffizier d.R. K. leidet an einer einsatzbedingten PTBS. Mit ausgelöst durch seine Erkrankung wurde er im Frühsommer 2014 arbeitslos und hat krankheitsbedingt bis jetzt auch keine neue Beschäftigung gefunden. Ein Antrag auf Wiedereinstellung in die Bundeswehr wurde gestellt, allerdings bisher noch nicht entschieden. Aufgrund der Arbeitslosigkeit ist Herr K. in Zahlungsrückstand und daraus resultierende Schulden geraten. In dieser Situation hat sich der begleitende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte, die finanzielle Situation von Herrn K. durch eine Kameradschaftshilfe zu erleichtern. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag nach entsprechender Prüfung entsprochen und Herrn K. mit einem Betrag von 3.000.- Euro unterstützt.

 

Lebensunterhalt/ Wohnungseinrichtung (13/2015)

Herr Feldwebel d.R. J. war von Juli bis Dezember 2012 in Afghanistan im Einsatz. Er hat seit seiner Rückkehr aus Afghanistan mit schwersten Symptomen zu kämpfen, die auf PTBS hindeuten. Er ist sozial abgerutscht und lebt nach einer Zeit als Obdachloser jetzt in einer Ein-Zimmerwohnung als Hartz-IV-Empfänger. Ein Antrag auf Wiedereinstellung in die Bundeswehr läuft, ist aber derzeit noch nicht entschieden. Um seine materielle Situation etwas zu verbessern und eine Grundaustattung für die kleine Wohnung zu ermöglichen, stellte der zuständige Sozialdienst einen Antrag bei der „Härtefall-Stiftung“ der Bundeswehr. Da die „Härtefall-Stiftung“ sich außerstande sah, Herrn J. schnell und kurzfristig zu unterstützen, bat Sie das Soldatenhilfswerk um schnelle und unbürokratische Hilfe für den Betroffenen! Das Soldatenhilfswerk hat den Fall in seinem Spendenausschuss beraten und Herrn J. eine Kameradschaftshilfe von 5.000.- Euro bewilligt.

 

Möbel für den Neustart nach Obdachlosigkeit (144/2014)

Herr S. ist ledig. Er leidet unter PTBS und ist Hartz IV-Empfänger. Krankheitsbedingt ist der ehemalige Soldat sozial abgeglitten. Durch Drogenkonsum verlor er alle wichtigen sozialen Kontakte und Bezugspersonen. Er verlor auch seine Wohnung, sämtliche Möbel und wurde obdachlos. Ein alter Schulfreund wurde zufällig auf ihn aufmerksam, nahm ihn vorübergehend bei sich auf und stellte den Kontakt zum Sozialdienst der Bundeswehr her. Um ihm wieder zu einer kleinen Wohnung und einer Grundmöblierung zu verhelfen, wandte sich der Sozialdienst an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung.

Das Soldatenhilfswerk hat den Fall beraten und dem ehemaligen Soldaten eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.000.- Euro zur Verfügung gestellt.