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Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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Sommerkonzert: 01.07.2018 in Berlin (rrb Berlin)

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11.07.2018

Spenderehrung SHWBw durch GI: 15.11.2018 in Berlin

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Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Streitkräftebasis vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

 

Tod des Vaters (15/2018)

Der Vater des Stabsunteroffiziers L. ist an Krebs erkrankt und verstarb am 16. Januar 2018. Während der langen Krankheitsphase hat der junge Soldat seinen Vater so oft wie möglich besucht und seine Mutter bei der Pflege des Vaters unterstützt. Nach dem Ableben des Vaters kamen auf den Soldaten weitere Aufgaben und natürlich auch entsprechende finanzielle Verpflichtungen zu.

Um eine Milderung dieser finanziellen Belastung zu erreichen hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, Herrn Stabsunteroffizier L. mit einer Kameradschaftshilfe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu helfen.

 

Familienauto (3/2018)

Hauptfeldwebel K. ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter von 4, 7 und 9 Jahren. Zudem hat Hauptfeldwebel K. noch einen Sohn aus einer vorangegangenen Beziehung, für den er Unterhalt zahlt. Der Hauptfeldwebel leidet seit seinem letzten Auslandseinsatz unter einer Belastungsreaktion. Für ihn läuft ein Antrag auf Aufnahme in die Schutzzeit. Ambulante therapeutische Hilfe und stationäre Therapie haben dem Soldaten geholfen, sich zu stabilisieren. Die Ehefrau des Soldaten leidet unter einer rheumatischen Erkrankung. Das mittlere Kind leidet an einer dauerhaften Erkrankung und bedarf der Ergotherapie und spezieller Förderung. Das alte Familienauto war in einem sehr schlechten Zustand und hätte keine TÜV-Plakette erhalten. Die Anschaffung eines neuen Kfz hätte die Familie K. gut 5.000,00 Euro gekostet, die sie selbst nicht hätten aufbringen können.

Im Dezember 2017 wandte sich deshalb der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe für die Beschaffung eines Familienfahrzeuges. Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, Herrn Hauptfeldwebel K. mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 5.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.

 

Tod auf dem Heimweg (161/2017)

Herr Stabsfeldwebel G. war am 30. November 2017 auf dem Heimweg, als er unerwartet eines natürlichen Todes starb. Er hinterließ eine Frau und einen 12-jährigen Sohn.

Der Kompaniechef der Einheit hat uns um eine finanzielle Unterstützung für die Ehefrau gebeten, um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen zu mildern. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, hier mit einer Soforthilfe in Höhe von 4.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen des Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. zu unterstützen.

 

Tod des Lebenspartners (157/2017)

Der Lebensgefährte von Frau Stabsunteroffizier (FA) O. verstarb am 16. November 2017 plötzlich durch einen tragischen Verkehrsunfall. Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk Frau Stabsunteroffizier (FA) O. unbürokratisch mit dem Betrag von 3.500.- Euro unterstützt.

 

Vom Zug überfahren (156/2017)

Herr Oberfeldwebel W. verlor am 8. November 2017 aus bisher ungeklärter Ursache sein Leben, als er - während eines dienstlichen Aufenthalts in Dresden - nachts in seiner Freizeit von einem Zug überfahren wurde. Herr Oberfeldwebel W. hinterlässt eine Frau, ein leibliches Kind sowie ein Stief-Kind.

Der Sozialdienst wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat nach Beratung im Geschäftsführenden Vorstand dem Antrag entsprochen und an die Witwe mit den beiden Kindern 5.500.- Euro ausgezahlt.

 

Finanzielle Notlage (92/2017)

Frau Hauptbootsmann O. ist verheiratet, hat ein Kind, lebt aber getrennt von Ihrem Ehemann. Die Trennung von ihrem Mann ergab sich in der Zeit nach einem zweijährigen Auslandseinsatz von Frau O. in Neapel, als der Ehemann an den Wochenenden immer häufiger von seiner Berufstätigkeit in Hannover nicht mehr nach Hause kam. 2014 kam der Ehemann eines Tages gar nicht mehr nach Hause. In der Folgezeit stellte sich heraus, dass der Ehemann sein Weggehen systematisch und heimlich über zwei Jahre geplant hatte. Damit nicht genug. Der Ehemann hatte während seiner Abwesenheit auch Kredite aufgenommen und Schulden in Höhe von ca. 20.000.- Euro gemacht, die von Frau O. jetzt bezahlt werden mussten. Neben der emotionalen Belastung geriet Frau O. jetzt auch in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Finanzielle Mittel, um notwendige Ausgaben für Ihren Sohn zu bestreiten, Geld für dringende Renovierungsarbeiten im und am Haus oder Geld für Kleidung standen ihr nicht mehr zur Verfügung.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser schwierigen Situation an das Soldatemhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe für Frau O. Das Soldatenhilfswerk hat dieser Bitte entsprochen und nach einer ersten Soforthilfe von 1.000.- Euro weitere 1.000.- Euro für Frau Hauptbootsmann O. zur Verfügung gestellt.

 

Krankheit der Kinder/Therapiehund (86/2017)

Herr Oberstabsgefreiter B. ist verheiratet. Die beiden Kinder der Familie (Tochter 3 Jahre alt und Sohn 1 Jahr alt) leiden beide an Albinismus und Nystagmus (Regulationsstörung der Augen, die mit intensiven Wutausbrüchen sowie motorischer Unruhe und Reizoffenheit einhergeht) und sind schwerbehindert. Beim Sohn kommt eine kognitive Entwicklungsstörung dazu. Die behandelnden Ärzte der Familie B. haben der Familie empfohlen, dass sich die Familie einen Hund zulegt, der als Therapiehund ausgebildet werden kann. Der Umgang mit Tieren hatte bei der Tochter stets zu einer akuten Verbesserung im Rahmen der Wutausbrüche geführt. Die Anschaffung des Therapiehundes hätte die Familie B. gut 1.000.- Euro gekostet, die sie selbst nicht aufbringen konnte.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich daher für eine Kameradschaftshilfe an das Soldatenhilfswerk gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag entsprochen und der Familie eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.000.- Euro zugesprochen.

 

Erkrankung der Ehefrau/Kinderbetreuungskosten (75/2017)

Die Ehefrau von Herrn Hauptfeldwebel M. ist an Krebs erkrankt. Bei einer Operation konnte der Tumor nicht vollständig entfernt werden konnte. Die Ehefrau musste sich daher einer langwierigen Chemo- und Antikörpertherapie unterziehen. Aufgrund der gravierenden Nebenwirkungen dieser Therapien war die Ehefrau nicht mehr imstande, die anfallende Hausarbeit zu verrichten und die Betreuung der jüngsten Tochter sicherzustellen. Die Familie griff daher auf einen vorzeitigen Kita-Platz zurück, der aber erst ab September 2017 kostenfrei in Anspruch genommen werden konnte. Für die Monate Februar bis August 2017 summierte sich der Eigenanteil der Familie für diesen Kita-Platz auf 1.785,00 Euro.

Zur Finanzierung dieses Eigenanteils wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag entsprochen und eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.800.- Euro für Herrn Hauptfeldwebel M. und seine Familie bewilligt.

 

PTBS, Fahrtkosten, Pferdetherapie (64/2017)

Herr Hauptfeldwebel Z. hat im Jahr 2010 einen Einsatzunfall erlitten. Im Jahr 2015 wurde eine PTBS diagnostiziert. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde Herr Z. im September 2015 in die tiergestützte (pferdegestützte) Therapie aufgenommen. Die anfallenden Therapiekosten wurden durch die Soldaten-und Veteranenstiftung des Bundeswehrverbandes übernommen.

Um an dieser Therapie teilnehmen zu können, entstanden Herrn Z. höhere Fahrtkosten, deren Übernahme sowohl durch den Truppenarzt als auch die Soldaten-und Veteranenstiftung abgelehnt wurde.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdiensts der Bundeswehr erfolgte daher die Übernahme der Fahrtkosten in Höhe von 500.- Euro durch das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

 

Sportunfall (61/2017)

Herr Hauptfeldwebel W. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in einem Eigenheim in H. Der 11-jährige Sohn war bis zu einem schweren Sportunfall (Fußball) ein völlig normaler Junge, gesund, sportlich und in der Schule ohne Probleme.

Bei dem Sportunfall zog er sich eine Milz-Ruptur zu und die Milz musste entfernt werden. Zeitgleich mit dieser Operation traten starke Migräneanfälle auf. Er konnte sich nicht mehr konzentrieren, musste Ruhe einhalten und es traten Komplikationen wie Erbrechen und Bewusstseinsstörungen auf. Es gab Hinweise auf PTBS und Depressionen. Die schwere Erkrankung des Sohnes hat in der Familie nicht nur zu einer hohen psychischen Belastung, sondern auch zu finanziellen Engpässen geführt. Nicht alle Medikamente für den Sohn wurden von der Beihilfe übernommen. Für Besuchsfahrten im Zusammenhang mit einem Klinikaufenthalt entstanden hohe Fahrtkosten, auch notwendig gewordener Nachhilfeunterricht verursachte unvorhergesehene hohe Kosten.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Im Spendenausschuss wurde der Fall ausführlich beraten und entschieden, Herrn HFw W. mit einem Betrag von 5.000.- Euro zu unterstützen.

 

Schäden aus Verkehrsunfall (51/2017)

Frau Oberstabsgefreite D. ist als Soldatin in Norddeutschland stationiert. Sie hat in erheblichem Maße an den wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen eines Unfalls auf dem Weg vom Dienst nach Hause zu tragen. Bei diesem Verkehrsunfall wurde sie auf der Autobahn von einem anderen Fahrzeug bedrängt und geschnitten, sodass sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und verunfallte. Der Täter beging Fahrerflucht und konnte nie ermittelt werden.

Seit dem Unfall leidet Frau D. an Schmerzen im Schulter- und Armbereich, die von Seiten des BAPersBw allerdings nicht als Unfallfolgen anerkannt wurden, sodass eine Wehrdienstbeschädigung bislang nicht anerkannt wurde. Wirtschaftlich gesehen musste Frau D. die Unfallfolgen ebenfalls alleine tragen, da der Unfallverursacher nicht ermittelt werden konnte und das Auto auch nicht vollkaskoversichert war.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat in dieser Situation beim Soldatenhilfswerk (und im Rahmen des Netzwerks der Hilfe auch beim von Rohdich’schen Legatenfonds) einen Antrag auf Kameradschaftshilfe gestellt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Geschäftsführenden Vorstand beraten und entschieden, Frau Oberstabsgefreite D. mit einem Betrag von 1.000.- Euro zu unterstützen.

Mukoviszidose (42/2017)

Herr Oberstabsgefreiter A. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (3 Kinder) zusammen. Das dritte Kind ist an Mukoviszidose, einer vererbbaren Stoffwechselerkrankung, erkrankt. Um die gesamte Familie im Umgang mit der Erkrankung zu schulen, wurde durch den behandelnden Arzt eine Rehabilitationsmaßnahme unter Beteiligung der ganzen Familie verordnet. Durch die gesetzliche Krankenversicherung werden jedoch nur die Kosten dieser Maßnahme für einen Elternteil und die Geschwister übernommen. Die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung sieht solche Rehabilitationsmaßnahmen nicht vor. Die Kosten für den Vater müssten somit durch die Familie selbst getragen werden. In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte, der gesamten Familie die Reha-Maßnahme finanziell zu ermöglichen. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall im Spendenausschuss beraten und der Familie den erbeteten Betrag von 3.200.- Euro bewilligt.

PTBS-Behandlung (16/2017)

Herr Oberstabsgefreiter B. lebt getrennt von seiner Ehefrau, das gemeinsame Kind lebt bei dieser. Seit seinem Einsatz in Afghanistan 2011 leidet Herr B. an PTBS und bis heute ist er noch nicht vollständig wieder genesen. Medizinische und therapeutische Behandlung sind weiterhin notwendig. Im April und Oktober 2016 musste Herr B. aufgrund seines instabilen Gesundheitszustandes für mehrere Wochen zur Behandlung in das Psychotraumazentrum nach Berlin. Für die artgerechte Unterbringung seines Hundes, der ihm ein wichtiger Halt ist, entstanden ihm in dieser Zeit zusätzlich zu seiner bereits bestehenden Verschuldung weitere Kosten in Höhe von 1.060.- Euro. Für die Übernahme dieser Kosten wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat den Antrag beraten und beschlossen, Herrn B. mit einer Kameradschaftshilfe von 1.000.- Euro zu unterstützen.

Tagesmutter (155/2016)

Herr Hauptfeldwebel W. ist Witwer und lebt mit seinen beiden Kindern in einem Eigenheim. Die Ehefrau ist im August 2015 vollkommen unerwartet nach einer Operation an einer Lungenembolie verstorben. Herr W. musste nach dem Tod seiner Frau auch die Finanzen selber regeln, ein Gebiet, das vorher von seiner Frau verwaltet worden war. Er musste allerdings jetzt auch feststellen, dass er auf einem Schuldenberg von 100.000 Euro saß. Innerhalb eines Jahres gelang ihm, die Schuldenlast auf weniger als 20.000.- Euro zu reduzieren. Schwierig gestaltete sich zuletzt die Finanzierung einer Tagesmutter für die beiden Kinder. Der betreuende Sozialdienst richtete daher einen Antrag an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um Übernahme der zu erwartenden Betreuungskosten. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Spendenausschuss beraten und beschlossen, Herrn Hauptfeldwebel W. einen Betrag von 5.000.- Euro zur Verfügung zu stellen.