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Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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Sommerkonzert: xx.yy..2018 in Berlin (Hochschule der Künste)

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13.12.2017

Spenderehrung SHWBw durch GI: 15.11.2018 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

17.01.2018

Adventskonzert GI: 04.12.2017 in Bonn, 03.12.2018 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

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21.02.2018

Musikfest der Bundeswehr 2018: siehe Info

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Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Streitkräftebasis vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

 

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

 

Mukoviszidose (42/2017)

Herr Oberstabsgefreiter A. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (3 Kinder) zusammen. Das dritte Kind ist an Mukoviszidose, einer vererbbaren Stoffwechselerkrankung, erkrankt. Um die gesamte Familie im Umgang mit der Erkrankung zu schulen, wurde durch den behandelnden Arzt eine Rehabilitationsmaßnahme unter Beteiligung der ganzen Familie verordnet. Durch die gesetzliche Krankenversicherung werden jedoch nur die Kosten dieser Maßnahme für einen Elternteil und die Geschwister übernommen. Die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung sieht solche Rehabilitationsmaßnahmen nicht vor. Die Kosten für den Vater müssten somit durch die Familie selbst getragen werden. In dieser Situation hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte, der gesamten Familie die Reha-Maßnahme finanziell zu ermöglichen. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall im Spendenausschuss beraten und der Familie den erbeteten Betrag von 3.200.- Euro bewilligt.

PTBS-Behandlung (16/2017)

Herr Oberstabsgefreiter B. lebt getrennt von seiner Ehefrau, das gemeinsame Kind lebt bei dieser. Seit seinem Einsatz in Afghanistan 2011 leidet Herr B. an PTBS und bis heute ist er noch nicht vollständig wieder genesen. Medizinische und therapeutische Behandlung sind weiterhin notwendig. Im April und Oktober 2016 musste Herr B. aufgrund seines instabilen Gesundheitszustandes für mehrere Wochen zur Behandlung in das Psychotraumazentrum nach Berlin. Für die artgerechte Unterbringung seines Hundes, der ihm ein wichtiger Halt ist, entstanden ihm in dieser Zeit zusätzlich zu seiner bereits bestehenden Verschuldung weitere Kosten in Höhe von 1.060.- Euro. Für die Übernahme dieser Kosten wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat den Antrag beraten und beschlossen, Herrn B. mit einer Kameradschaftshilfe von 1.000.- Euro zu unterstützen.

Tagesmutter (155/2016)

Herr Hauptfeldwebel W. ist Witwer und lebt mit seinen beiden Kindern in einem Eigenheim. Die Ehefrau ist im August 2015 vollkommen unerwartet nach einer Operation an einer Lungenembolie verstorben. Herr W. musste nach dem Tod seiner Frau auch die Finanzen selber regeln, ein Gebiet, das vorher von seiner Frau verwaltet worden war. Er musste allerdings jetzt auch feststellen, dass er auf einem Schuldenberg von 100.000 Euro saß. Innerhalb eines Jahres gelang ihm, die Schuldenlast auf weniger als 20.000.- Euro zu reduzieren. Schwierig gestaltete sich zuletzt die Finanzierung einer Tagesmutter für die beiden Kinder. Der betreuende Sozialdienst richtete daher einen Antrag an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um Übernahme der zu erwartenden Betreuungskosten. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Spendenausschuss beraten und beschlossen, Herrn Hauptfeldwebel W. einen Betrag von 5.000.- Euro zur Verfügung zu stellen.

Wirtschaftliche Notlage (139/2016)

Herr Stabsbootsmann K. ist geschieden und lebt mit dem älteren seiner beiden Kinder in einer Mietwohnung. Herr K. hatte nach seiner Scheidung zunächst versucht, das mit seiner Frau gemeinsam bewohnte Haus zu halten. Letztlich konnte er jedoch die höheren Kosten nicht alleine aufbringen, und er musste das Haus verkaufen. Dann zeigte sich, dass Herr K. auch mit dem Verkauf des Hauses nicht schuldenfrei geworden war und ihm nur ein geringer Betrag zum Leben übrig blieb. Für das jüngere Kind, das 60 km entfernt bei der Mutter lebt, sind für Herrn K. Besuchsfahrten mit dem PKW erforderlich. Da das Auto im Besitz von Herr K. sich für diese Besuchsfahrten als zu alt und nicht mehr reparaturfähig erwies, hat sich in dieser Situation der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Nach Beratung in seinem Spendenausschuss hat das Soldatenhilfswerk dieser Bitte entsprochen und Herrn K. eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.000.- Euro bewilligt.

Tod a.D. (12 + 115/2016)

Herr Stabsfeldwebel T. verstarb im April 2016 im Alter von 46 Jahren an den Folgen einer Hautkrebserkrankung. Im Februar hatte das Soldatenhilfswerk auf Antrag der Einheit noch eine Soforthilfe in Höhe von 1.000.- Euro zur Durchführung eines letzten gemeinsamen Urlaubes gewährt. Dieser konnte jedoch wegen der fortschreitenden Verschlechterung des Zustandes des Soldaten nicht mehr angetreten werden. Nach dem Tod des Soldaten unterstützte das Soldatenhilfswerk die Ehefrau mit einem Betrag von 5.000.- Euro um die Belastungen und die Kosten für das Begräbnis zu mildern.

Zuzug des Sohnes (117/2016)

Herr Stabsunteroffizier K. ist geschieden, lebt in Ulm und hat einen 8jährigen Sohn, der aufgrund einer schweren Krankheit der Mutter, jetzt bei ihm lebt. Mit dem Zuzug des Sohnes wurde eine größere Wohnung nötig. Die mit dem Umzug und der Möblierung der neuen Wohnung verbundenen Kosten brachten Herrn K. in eine finanzielle Notlage. Auf Antrag des zuständigen Sozialdiensts der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk Herrn K. daher mit 1.000.- Euro unterstützt.

Tod der Mutter (107/2016)

Herr Stabsunteroffizier K. ist ledig und lebt in einer Mietwohnung. Anfang August nahm sich seine an Demenz erkrankte Mutter das Leben. Herr Stabsunteroffizier K. hatte sich sehr intensiv um seine kranke Mutter gekümmert und der Selbstmord kam für Ihn absolut überraschend; hatte er doch gerade für sich und seine Mutter eine größere Wohnung angemietet. Die höheren Kosten für die jetzt eigentlich zu große Wohnung und die Kosten für das Begräbnis musste Herr K. vollständig selber aufbringen. Eine Finanzierung der Kosten aus dem Nachlass der Mutter kam nicht in Frage, da Herr K. aufgrund der hohen Verschuldung der Mutter das Erbe ablehnen musste. Herr Stabsunteroffizier K. kam so finanziell in Bedrängnis. In dieser Situation hat er sich hilfesuchend an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag auf Kameradschaftshilfe in seinem Spendenausschuss beraten und Herrn Stabsunteroffizier K. im Ergebnis eine Summe von 7.000.- Euro bewilligt.

Tod der Tochter und des Vaters (104/2016)

Herrn Oberstabsfeldwebel W. wurde vom Schicksal schwer getroffen:

Im August 2016 verstarb die älteste seiner drei Töchter mit 25 Jahren. Sie hatte an ihrem Ausbildungsplatz einen Herzstillstand erlitten und sich davon nicht mehr erholt. Einige Tage zuvor war auch der 89-jührige Vater des Soldaten verstorben. Zur Milderung der erforderlichen Aufwendungen und zur Unterstützung der Familie von Herrn W. stellte unser am Dienstort tätiges Mitglied des Soldatenhilfswerks einen Antrag auf Kameradschaftshilfe beim Geschäftsführenden Vorstand. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag umgehend entsprochen und eine Soforthilfe in Höhe von 2.500.- Euro bewilligt.

Sorgerecht für die Schwester (56/2016)

Herr Stabsunteroffizier G. lebt mit seiner Freundin zusammen. Seine Mutter lebte mit ihrem Lebensgefährten und der 15-jährigen Schwester von Herrn G. in Berlin, als Sie im Dezember letzten Jahres an Lungenkrebs starb. Nach dem Tod der Mutter hat sich Herr G. erfolgreich darum bemüht, seine 15-jährige Schwester zu sich zu holen. Es sollte vermieden werden, dass der leibliche Vater - angeblich Alkoholiker und ohne Kontakt zur Familie - sein Sorgerecht geltend macht und die 15-jährige Tochter zu sich holt.

Die Herrichtung eines Zimmers für die Schwester hat für Herrn G. zusätzliche Kosten verursacht, die für ihn nur schwer zu bewältigen waren. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat daher das Soldatenhilfswerk um eine finanzielle Unterstützung als Starthilfe für die alleinige Verantwortungsübernahme seiner Schwester gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag unmittelbar entsprochen und den erbetenen Betrag in Höhe von 1.000.- Euro an Herrn G. ausgezahlt.

Plötzlicher Tod (91/2015)

Herr Hauptmann L. verstarb am 19.02.2015 plötzlich und unerwartet. Der Tochter entstanden im Rahmen der Bestattung Kosten in Höhe von ca. 3.000,00, die sie aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage schwer allein tragen konnte.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall 2.000.- Euro aus seinem Spendenaufkommen zur Verfügung gestellt.

Tod der Ehefrau (89/2015)

Am 04. Juli diesen Jahres verstarb die Ehefrau von Herr Stabsfeldwebel S. an einer plötzlichen Blutung im Gehirn. Herr S. kam durch die Beerdigungskosten finanziell in Bedrängnis, da die Lebensversicherung, die seine Frau abgeschlossen hatte, mit einer fehlenden Unterschrift angeblich nicht vollständig aktiviert worden war.

Auf Antrag des Vorsitzenden des Personalrats hat das Soldatenhilfswerk Herrn S. mit einem Betrag von 3.700.- Euro finanziell unterstützt.

 

Besuchsfahrten beim Kind (82/2015)

Herr Oberstabsgefreiter S ist Vater zweier Kinder. Das jüngere, ein Mädchen, ist 2013 geboren und schwerstbehindert. Mehrfache Krankenhausaufenthalte mit teils komplizierten Operationen waren bereits erforderlich. Die Eltern sind in ihrer Sorge um das schwerstkranke Kind an der Grenze der Belastbartkeit.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk mit einer Soforthilfe von 500.- Euro unterstützt, um die hohen Fahrt- und Unterbringungskosten der Eltern etwas zu mildern.

 

Geburt eines Kindes (81/2015)

Herr Gefreiter E. ist im April 2015 Vater eines Kindes geworden. Für die Geburt des Kindes erhielt Herr E. eine Rechnung über 3.000.- Euro, da die Krankenversicherung seiner Ehefrau, die noch über die Eltern versichert war, mit der Heirat erloschen war. Die gesetzliche Krankenversicherung erklärte sich zur Übernahme der Rechnung bereit, wenn das Ehepaar die Mitgliedsbeiträge rückwirkend bezahle.

Da Herr E. sich außerstande sah, diesen Betrag aufzubringen, wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag umgehend entsprochen und als Soforthilfe 500.- Euro an Herrn Gefreiten E. ausgezahlt.

 

Geburt eines Kindes (80/2015)

Herr Stabsunteroffizier M. ist im Mai 2015 Vater geworden und hat im Juni 2015 erstmalig eine gemeinsame Wohnung mit seiner Lebensgefährtin bezogen. Die junge Mutter ist nicht berufstätig und hat keine eigene Krankenversicherung. Die finanzielle Situation ist sehr angespannt, es fehlen in der Wohnung immer noch Einrichtungsgegenstände und eine Erstausstattung für das Kind.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk in dieser Situation geholfen und 500.- Euro aus seinem Spendenauskommen zur Verfügung gestellt.

 

Finanzielle Notlage (58/2015)

Frau Hauptfeldwebel V. ist geschieden und lebt zusammen mit ihren Kindern (4 und 5 Jahre) in einer Mietwohnung. Nicht zuletzt durch undurchsichtige Geschäfte (An- und Verkauf von Häusern) ihres ehemaligen Mannes, wurde eine Privatinsolvenz für sie notwendig. Eine Versetzung aus dem Standort wurde notwendig, da Frau Hauptfeldwebel V. ihre Sicherheitsstufe verloren hatte und damit für die bisherige Dienststelle nicht mehr einsetzbar war.

Frau V. ist nun zusätzlich in erhebliche finanzielle Bedrängnis geraten, da Ihr Ex-Mann seinen Unterhaltsforderungen gegenüber den Kindern nicht komplett nachkommt. Verbindlichkeiten darf sie sich eigentlich nicht leisten, da sie sich noch in der Wohlverhaltensphase der Privatinsolvenz befindet. Verbindlichkeiten sind entstanden aus Kinderbetreuungskosten, der Krankenversicherung der Kinder, diversen Kinderarztrechnungen und Anwendung von Therapien. Auch die Haushaltskosten können nicht mehr alle gezahlt werden.

Ein Teil der Schulden konnte mit einer Zahlung der Heusinger-Stiftung in Höhe von 4.000,00 Euro beglichen werden.

Der Spendenausschuss des Soldatenhifswerks der Bundeswehr e.V. hat nach einem entsprechenden Antrag des zuständigen Sozialdienstes und intensiven Beratungen für Frau Hauptfeldwebel V. die Summe von 5.000.- Euro bewilligt.

 

Totgeburt eines KIndes (47/2015)

Die Partnerin von Herrn Obermaat A. verlor gegen Ende der Schwangerschaft das gemeinsame Kind. Durch den unerwarteten Tod des noch ungeborenen Kindes entstanden gravierende persönliche und finanzielle Probleme für das Paar. Die Partnerin von Herrn A. benötigte therapeutische Unterstützung. Außerdem sah das Paar sich nicht in der Lage, die Kosten für die Beerdigung aufzubringen.

In dieser Situation hat der zuständige Sozialdienst der Bundeswehr das Soldatenhilfswerk um eine finanzielle Unterstützung gebeten. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks hat den Antrag beraten und Herrn Obermaat A. anläßlich des Todes seines noch ungeborenen Kindes mit einer Kameradschaftshilfe von 3.500.- Euro unterstützt.