ZSanDst

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Spendenausschusssitzungen

Andere Termine

Allgemeines

Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

20.02.2019

Sommerkonzert: 16.06.2019 in Berlin (rrb Berlin)

Impressum Datenschutz

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

13.03.2019

Spenderehrung SHWBw durch GI: 14.11.2019 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

17.04.2019

Adventskonzert GI: 02.12.2019 in Bonn: siehe Info

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

15.05.2019

Musikfest der Bundeswehr 2019: siehe Info

Copyright ® 2015 Soldatenhilfswerk.org

Satzung Spendenaufruf GI 2018 Aktueller Flyer

Spendenplakate

Unser Coin

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

 

Kurzdarstellung aktueller Kameradschaftshilfen im Organisationsbereich Tentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr:

•Kindgeburt/finanzielle Notlage (52/2016)

Frau Hauptgefreite X hat einen anderen Angehörigen Ihres Bataillons als Lebensgefährten. Aus dieser Verbindung ist im Februar 2016 eine Tochter hervorgegangen. Für die junge Familie ergaben sich durch die ungeplante Schwangerschaft finanzielle Probleme, eine gemeinsame Wohnung wurde angemietet und Mobiliar musste neu beschafft werden.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall mit einem Betrag von 1.000.- Euro kurzfristig geholfen.

 

•Tod durch Unfall (142/2016)

Herr Stabsfeldwebel X ist im September 2016 außer Dienst plötzlich und unerwartet verstorben. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder im Alter von 11 und 8 Jahren. Auf Antrag des zuständigen Sozialdiensts der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk die Witwe mit einem Betrag von 5.000.- Euro unterstützt.

 

•Verkehrsunfall (2/2017)

Herr Hauptfeldwebel X verunglückte am 30.12.2016 bei einem Verkehrsunfall tödlich. Der Soldat hinterließ seine Ehefrau und drei Kinder.

Eine Kameradin von Herrn X wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat nach Beratung im Geschäftsführenden Vorstand dem Antrag umgehend entsprochen und an die Witwe mit ihren drei Kindern den Betrag von 6.000.- Euro überwiesen.

 

•Erkrankung der Soldatin (9/2017)

Frau Hauptfeldwebel X ist alleinerziehend, hat eine Tochter (13 Jahre) und einen Sohn (15 Jahre). Die Soldatin ist an einem hochgradig bösartigen Krebstumor mit Metastasen im gesamten Körper erkrankt. Ihre Lebenserwartung liegt nur noch bei wenigen Wochen. Aufgrund der Erkrankung hat sie mehrere Knochenbrüche und ist in ihrer Mobilität eingeschränkt. Innigster Wunsch der Soldatin war es, noch einmal mit ihren Kindern einen Urlaub an der See zu verbringen.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in diesem Zusammenhang neben dem Bundeswehrsozialwerk auch an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte, diesem letzten Wunsch der Soldatin mit einer Beihilfe zu den Kosten der Reise Rechnung zu tragen. Das Bundeswehrsozialwerk hat der Soldatin zusammen mit Ihren Kindern einen Aufenthalt in einer ihrer Einrichtungen ermöglicht. Das Soldatenhilfswerk hat die Reisenebenkosten der Familie mit einem Betrag von 1.000.- Euro unterstützt.

 

•Tod des Vaters (18/2017)

Am 29.01.2017 verstarb der Vater des Hauptgefreiten X. Aufgrund fehlender Rücklagen und Ersparnisse der Eltern ergab sich für den jungen Soldaten die Verpflichtung, die Kosten der Beerdigung alleine zu tragen. Da er selbst erst Anfang des Jahres umgezogen war resultierten aus der Übernahme dieser Kosten für ihn finanzielle Probleme.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr machte Herrn X in dieser Situation auf das Soldatenhilfswerk aufmerksam. Der Antrag an das Soldatenhilfswerk, wurde dort umgehend positiv beschieden und eine Soforthilfe in Höhe von 1.000.- Euro bewilligt.

 

•Alternative Behandlung Gehirntumor (43/2017)

Stabsbootsmann X ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (3 Kinder) zusammen. Ein Kind aus erster Ehe lebt bei der Kindsmutter. Der Soldat verrichtet seinen Dienst zurzeit nach eigenem Ermessen. Der Grund hierfür liegt in einer unheilbaren lebensbedrohlichen Krebserkrankung, welche bei ihm im Mai 2014 diagnostiziert wurde.

Nach kurzer schulmedizinischer Behandlung entschied sich Herr X im April 2015 für eine alternativ-medizinische Therapie. Mit dieser alternativen Behandlungsform geht es dem Soldaten relativ gut, allerdings stellte sich sehr bald die Frage der Finanzierung. Im Rahmen der freien Heilfürsorge gab es bislang keine Kostenzusage, also blieb zunächst nur die Eigenfinanzierung. Dies war irgendwann nicht mehr möglich, da alle Ersparnisse aufgebraucht und Schulden in Höhe von 11.000.- Euro entstanden waren.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an die Marine-Offizier-Hilfe e.V. und an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. Das Soldatenhilfswerk hat den Fall in seinem Spendenausschuss beraten. Dort wurde beschlossen, den Stabsbootsmann mit einem Betrag von 5.000.- Euro finanziell zu unterstützen.

 

•Delphintherapie für den Sohn (44/2017)

Herr Hauptfeldwebel X ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) zusammen. Ein Sohn ist zu 100 Prozent schwerbehindert und leidet an Mikrozephalie. Seine geistige, emotionale und motorische Entwicklung ist eingeschränkt. Fortbewegen kann er sich nur durch Krabbeln. Zur Förderung der Entwicklung im motorischen und mentalen Bereich hat sich die Familie zur Durchführung einer Delphintherapie in Curacao für den Sohn entschlossen. Für die Familie ergaben sich durch die Therapie Kosten in Höhe von ca. 12.000.- Euro.

Zur Milderung dieser Kosten für die Familie hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Spendenausschuss beraten und beschlossen, diese Delphintherapie mit einem Betrag von 6.800.- Euro zu unterstützen.

 

•Stationäre Behandlung Mutter/Kind (46/2017)

Frau Oberfeldwebel X ist verheiratet und hat ein schwerbehindertes Kind. Das schwerbehinderte Kind ist auf stationäre Behandlung angewiesen, allerdings benötigt auch die Mutter seit einiger Zeit fachärztliche Behandlung. Das Kind ist nicht in der Lage alleine zu sitzen, es muss ständig von der Mutter getragen und gehalten werden. Das führt dazu, dass für die Fahrten von und zur Klinik immer eine Begleitperson dabei sein muss, in dem Fall die Großmutter. Für die Großmutter musste hierfür ein Zimmer in einer Pension angemietet werden, sodass zusätzliche Kosten entstanden.

Das Soldatenhilfswerk hat den Fall im Geschäftsführenden Vorstand beraten und hier eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro bewilligt.

 

•Erkrankung Soldat/Reisekosten Familie (91/2017)

Herr Stabsfeldwebel X ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in einem Eigenheim. Bei dem Soldaten wurde im März 2017 eine Krebserkrankung diagnostiziert, welche in den darauffolgenden Monaten durch eine Chemotherapie behandelt wurde. Mehrere stationäre Klinikaufenthalte belasteten die gesamte Familie sehr.

Nach Abschluss der Therapiemaßnahmen wurde dem Soldaten eine Kur zur Wiederherstellung der Dienstfähigkeit in einer Reha-Klinik im Ostseebad Schönhagen genehmigt. Die Kurklinik wurde bewusst gewählt, da sie eine der wenigen auf onkologische Reha spezialisierten Kliniken ist, die auch Unterbringungskapazitäten für Angehörige und speziell für Kinder hat. Für die Unterkunft der Familie auf dem Klinikgelände wären Kosten von 1.575.- Euro aufzubringen gewesen. Eine für die Familie kaum zu bewältigende Summe, zumal für die Ehefrau des Soldaten aufgrund der Erkrankung ihres Mannes eine Wiederaufnahme Ihrer Berufstätigkeit nach der Elternzeit nicht in Frage kommt.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat nach interner Beratung dem Antrag entsprochen und Herrn Stabsfeldwebel X mit 2.000.- Euro finanziell unterstützt.

 

•Pflegegerechter Umbau (4/2018)

Herr Stabsfeldwebel X ist verheiratet und wohnt mit seiner Ehefrau, einer Tochter und Zwillingen zusammen. Die Ehefrau des Soldaten ist dauerhaft erkrankt und dadurch in der Betreuung für die drei Kinder sehr eingeschränkt. Die Zwillinge weisen einen Pflegegrad II auf und sind in ihrer Alltagskompetenz ebenfalls eingeschränkt. Sie werden betreut von der örtlichen Kinder- und Jugendpsychiatrie. Unterstützend sind ebenso eine Patenfamilie und die Lebenshilfe am Wohnort der Familie involviert. Bedingt durch die gesundheitliche Gesamtsituation war ein pflegegerechter Umbau des Wohnhauses notwendig.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um Unterstützung der Familie gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und beschlossen, die Familie des Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe von 4.000.- Euro zu unterstützen.

Soweit notwendig, wurde eine weitergehende mögliche Unterstützung in Höhe von 3.000.- Euro beschlossen.

 

•Tod durch Verkehrsunfall (14/2018)

Im Januar 2018 verstarb ein Bootsmann bei einem Verkehrsunfall. Er hinterließ seine Frau und zwei kleine Kinder.

Der Sozialdienst der Bundeswehr wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung der Familie. Das Soldatenhilfswerk hat nach Beratung im Geschäftsführenden Vorstand dem Antrag entsprochen und an die Witwe mit den beiden Kindern 5.500.- Euro ausgezahlt.

 

•Wohnungsbrand(17/2018)

Die frühere Wohnung von Frau Hauptfeldwebel X wurde im Februar 2018 durch einen Brand vollkommen zerstört. Bei dem Versuch die Familie im Obergeschoss zu retten erlitt die Soldatin eine Rauchgasvergiftung. Das gesamte Haus ist nicht mehr bewohnbar, sämtliche Unterlagen wurden durch das Feuer vernichtet. Die Soldatin wohnt nun mit ihrer Lebensgefährtin in einer Notunterkunft der Stadt, die allerdings recht spartanisch ausgestattet ist.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Soforthilfe für die Frau Hauptfeldwebel gebeten. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, Frau Hauptfeldwebel X mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.

 

•Schwere Schickssalsschläge (18/2018)

Bei der Ehefrau des Stabsunteroffiziers X wurde im Sommer 2016 Brustkrebs diagnostiziert. Im Sommer 2017 wurde eine gemeinsame Tochter mit einer schweren Fehlbildung geboren, welche deren dauerhafte Lebensfähigkeit in Frage stellte. Im September 2017 verstarb dann dieses Kind. Kurz vor Weihnachten erfolgte der nächste Schicksalsschlag. Im Dezember 2017 verstarb der Vater des Soldaten mit 48 Jahren nach einem langen Leidensweg.

Um wenigstens die finanziellen Belastungen zu mildern wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser sehr schwierigen persönlichen Situation an das Soldatenhilfswerk. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Familie des Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 4.500,00 Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.

 

•Hausbrand und Tod der Eltern (95 + 96/2018)

Im Juli 2018 verlor eine junge Soldatin bei einem Hausbrand beide Eltern. Der zuständige Sozialdienst wandte sich in dieser sehr schwierigen Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Der Disziplinarvorgesetzte der Soldatin unterstützte den Antrag mit Nachdruck. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. die vorgelegten Anträge beraten und entschieden, die Obergefreite für den Tod der Eltern mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.000,00 Euro sowie für den persönlich erlittenen Brandschaden mit einer weiteren Hilfe in Höhe von 1.000,00 Euro aus dem Spendenaufkommen der Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.

 

•Tod des Vaters (135/2018)

Im Juli 2018 verstarb der Vater von Herr Oberfeldwebel X. Da die Eltern des Soldaten geschieden waren, musste - laut Gesetz - der Sohn für die Beerdigungskosten aufkommen. Der Sozialdienst wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, den Oberfeldwebel mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000,00 Euro aus dem Spendenaufkommen der Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.