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Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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Spendenkonto: Vordruck Dauerauftrag

19.09.2018

Sommerkonzert: 16.06.2019 in Berlin (rrb Berlin)

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IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

17.10.2018

Spenderehrung SHWBw durch GI: 15.11.2018 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC: PBNKDEFF

14.11.2018

Adventskonzert GI: 03.12.2018 in Bonn

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

19.12.2018

Musikfest der Bundeswehr 2018: siehe Info

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Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

 

Wohnungsbrand(17/2018)

Die frühere Wohnung von Frau Hauptfeldwebel B. wurde am 6. Februar 2018 durch einen Brand vollkommen zerstört. Bei dem Versuch die Familie im Obergeschoss zu retten erlitt Frau B. eine Rauchgasvergiftung. Das gesamte Haus ist nicht mehr bewohnbar, sämtliche Unterlagen wurden durch das Feuer vernichtet. Frau Hauptfeldwebel B. wohnt nun mit ihrer Lebensgefährtin in einer Notunterkunft der Stadt, die allerdings recht spartanisch ausgestattet ist.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Soforthilfe für Hauptfeldwebel B. gebeten. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, Frau Hauptfeldwebel B. mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.

 

Tod durch Verkehrsunfall (14/2018)

Herr Bootsmann E. verstarb am 15. Januar 2018 bei einem Verkehrsunfall. Er hinterlässt eine Frau und zwei kleine Kinder.

Der Sozialdienst der Bundeswehr wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung der Familie. Das Soldatenhilfswerk hat nach Beratung im Geschäftsführenden Vorstand dem Antrag entsprochen und an die Witwe mit den beiden Kindern 5.500.- Euro ausgezahlt.

 

Pflegegerechter Umbau (4/2018)

Herr Stabsfeldwebel L. ist verheiratet und wohnt mit seiner Ehefrau, einer Tochter und Zwillingen zusammen. Die Ehefrau des Soldaten ist dauerhaft erkrankt und dadurch in der Betreuung für die drei Kinder sehr eingeschränkt. Die Zwillinge weisen einen Pflegegrad II auf und sind in ihrer Alltagskompetenz ebenfalls eingeschränkt. Sie werden betreut von der örtlichen Kinder- und Jugendpsychiatrie. Unterstützend sind ebenso eine Patenfamilie und die Lebenshilfe am Wohnort der Familie involviert. Bedingt durch die gesundheitliche Gesamtsituation war ein pflegegerechter Umbau des Wohnhauses notwendig.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um Unterstützung der Familie L. gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und beschlossen, Familie L. mit einer Kameradschaftshilfe von 4.000.- Euro zu unterstützen.

Soweit notwendig, wurde eine weitergehende Unterstützung in Höhe von 3.000.- Euro beschlossen.

 

Erkrankung Soldat/Reisekosten Familie (91/2017)

Herr Stabsfeldwebel N. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in einem Eigenheim in Süddeutschland. Bei Herrn N. wurde im März 2017 eine Krebserkrankung diagnostiziert, welche in den darauffolgenden Monaten durch eine Chemotherapie behandelt wurde. Mehrere stationäre Klinikaufenthalte belasteten die gesamte Familie N. sehr.

Nach Abschluss der Therapiemaßnahmen wurde dem Soldaten eine Kur zur Wiederherstellung der Dienstfähigkeit in einer Reha-Klinik im Ostseebad Schönhagen genehmigt. Die Kurklinik wurde bewusst gewählt, da sie eine der wenigen auf onkologische Reha spezialisierten Kliniken ist, die Unterbringungskapazitäten für Angehörige und speziell für Kinder hat. Für die Unterkunft der Familie N. auf dem Klinikgelände wären Kosten von 1.575.- Euro aufzubringen gewesen, eine für Familie N. kaum zu bewältigende Summe, zumal für Frau N. aufgrund der Erkrankung ihres Mannes einer Wiederaufnahme Ihrer Berufstätigkeit nach der Elternzeit außer Frage stand.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat nach interner Beratung dem Antrag entsprochen und Herrn Stabsfeldwebel N. mit 2.000.- Euro finanziell unterstützt.

Stationäre Behandlung Mutter/Kind (46/2017)

Frau Oberfeldwebel B. ist verheiratet und hat ein schwerbehindertes Kind. Das schwerbehinderte Kind ist auf stationäre Behandlung angewiesen, allerdings benötigt auch die Mutter seit einiger Zeit fachärztliche Behandlung. Das Kind ist nicht in der Lage alleine zu sitzen, es muss ständig von der Mutter getragen und gehalten werden. Das führt dazu, dass für die Fahrten von und zur Klinik immer eine Begleitperson dabei sein muss, in dem Fall die Großmutter. Für die Großmutter musste hierfür ein Zimmer in einer Pension angemietet werden, sodass zusätzliche Kosten entstanden.

Das Soldatenhilfswerk hat den Fall im Geschäftsführenden Vorstand beraten und Frau B. eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro bewilligt.

Delphintherapie für den Sohn (44/2017)

Herr Hauptfeldwebel T. ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) zusammen. Sohn E. ist zu 100 Prozent schwerbehindert und leidet an Mikrozephalie. Seine geistige, emotionale und motorische Entwicklung ist eingeschränkt. Fortbewegen kann er sich nur durch Krabbeln. Zur Förderung der Entwicklung im motorischen und mentalen Bereich hat sich Familie T. zur Durchführung einer Delphintherapie in Curacao für den Sohn entschlossen. Für Familie T. ergeben sich durch die Therapie Kosten in Höhe von ca. 12.000 Euro.

Zur Milderung dieser Kosten für die Familie T. hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Spendenausschuss beraten und beschlossen, diese Delphintherapie mit einem Betrag von 6.800.- Euro zu unterstützen.

Tod des Vaters (18/2017)

Am 29.01.2017 verstarb der Vater des Hauptgefreiter K. Aufgrund fehlender Rücklagen und Ersparnisse der Eltern ergab sich für Herrn K. die Verpflichtung, die Kosten der Beerdigung alleine zu tragen. Da er selbst erst Anfang des Jahres umgezogen war resultierten aus der Übernahme dieser Kosten für Herrn K. finanzielle Probleme. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr machte Herrn K. in dieser Situation auf das Soldatenhilfswerk aufmerksam. Der Antrag an das Soldatenhilfswerk, den Herr K. dann stellte, wurde dort umgehend positiv beschieden und eine Soforthilfe in Höhe von 1.000 Euro bewilligt.

Erkrankung der Soldatin (9/2017)

Frau Hauptfeldwebel M. ist alleinerziehend, hat eine Tochter (13 Jahre) und einen Sohn (15 Jahre). Frau M. ist an einem hochgradig bösartigen Krebstumor mit Metastasen im gesamten Körper erkrankt. Ihre Lebenserwartung liegt nur noch bei wenigen Wochen. Aufgrund der Erkrankung hat sie mehrere Knochenbrüche und ist in ihrer Mobilität eingeschränkt. Innigster Wunsch der Soldatin war es, noch einmal mit ihren Kindern einen Urlaub an der See zu verbringen. Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in diesem Zusammenhang neben dem Bundeswehrsozialwerk auch an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte, diesem letzten Wunsch der Soldatin mit einer Beihilfe zu den Kosten der Reise Rechnung zu tragen. Das Bundeswehrsozialwerk hat der Soldatin zusammen mit Ihren Kindern einen Aufenthalt in einer Einrichtung ermöglicht. Das Soldatenhilfswerk hat die Reisenebenkosten der Familie mit einem Betrag von 1.000 Euro unterstützt.

Verkehrsunfall (2/2017)

Herr Hauptfeldwebel D. verunglückte am 30.12.2016 beim einem Verkehrsunfall tödlich. Sein Auto war von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mehrfach überschlagen. Herr Hauptfeldwebel D. hinterlässt eine Ehefrau und drei Kinder. Eine Kameradin von Herrn D. wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Das Soldatenhilfswerk hat nach Beratung im Geschäftsführenden Vorstand dem Antrag umgehend entsprochen und an die Witwe mit ihren drei Kinder den Betrag von 6.000.- Euro überwiesen.

Tod durch Unfall (142/2016)

Herr Stabsfeldwebel O. ist im September 2016 außer Dienst plötzlich und unerwartet verstorben. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder im Alter von 11 und 8 Jahren. Auf Antrag des zuständigen Sozialdiensts der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk die Witwe mit einem Betrag von 5.000.- Euro unterstützt.

Kindgeburt/finanzielle Notlage (52/2016)

Frau Hauptgefreite W. hat einen anderen Angehörigen Ihres Bataillons als Lebensgefährten. Aus dieser Verbindung ist im Februar 2016 eine Tochter hervorgegangen. Für die junge Familie ergaben sich durch die ungeplante Schwangerschaft finanzielle Probleme, eine gemeinsame Wohnung wurde angemietet und Mobiliar musste neu beschafft werden.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes der Bundeswehr hat das Soldatenhilfswerk in diesem Fall mit einem Betrag von 1.000.- Euro kurzfristig geholfen.

Wirtschaftliche Notlage nach Trennung (30/2016)

Frau Oberfeldwebel M. lebt getrennt von ihrem Ehemann, mit dem sie einen vierjährigen Sohn hat. Es war in der Ehe zu dauernden Konflikten und Zerwürfnissen gekommen, die vor allem darauf zurückzuführen sind, dass der Ehemann von der Polizei verdächtigt wurde, Diebstähle begangen zu haben. Die Trennung und die schwierigen finanziellen Lebensumstände (Arbeitslosigkeit des Ehemannes) führten dann letztlich auch dazu, dass das gemeinsame erworbene Reihenhaus verloren ging und Insolvenz angemeldet werden musste. Während der Vater (mit dem Kind) zurzeit mietfrei bei seinen Eltern lebt, musste sich Frau Oberfeldwebel M. eine kleine Wohnung nehmen, für die sie allerdings keinerlei Mobiliar hatte, da der Ehemann bei seinem Auszug alle Möbel mitgenommen hat.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt mit der Bitte um eine finanzielle Soforthilfe in Höhe von 1.000.- Euro. Das Soldatenhilfswerk hat diesem Antrag stattgegeben und die gewünschte Summe an Frau Oberfeldwebel M. ausgezahlt.

Tod durch Unfall (119/2015)

Herr Oberstabsgefreiter P. war bis zu seinem Tod am 19.05.2015 - er starb in Folge eines tragischen Verkehrsunfalls – als Soldat in einer Sanitätseinheit eingesetzt. Der Soldat wohnte noch in häuslicher Gemeinschaft mit seinen Eltern.

Zur Minderung der durch den Sterbefall für die Eltern entstehenden Kosten stellte das Soldatenhilfswerk auf Antrag des örtlichen Sozialdienstes den Betrag von 3.500.- Euro zur Verfügung.

 

Todgeburt (111/2015)

Herr Hauptgefreiter B. ist verheiratet. Im Oktober erwarteten Herr B. und seine Ehefrau die Geburt des ersten Kindes. Am 06. August 2015 kam es jedoch aufgrund von plötzlich aufgetretenen Komplikationen zu einer Totgeburt. Das Ehepaar sah sich jetzt hohen psychischen Belastungen ausgesetzt, hinzu traten aber auch finanzielle Besorgnisse wegen der Kosten für die Beerdigung.

Auf Antrag des zuständigen Sozialdienstes hat das Soldatenhilfswerk die vollständigen Kosten in Höhe von 2.500.- Euro übernommen.

Hausbrand (79/2015)

Am 07.07.2015 ist das Wohnhaus von Herrn Oberstabsgefreiter H. abgebrannt. Durch den Brand und die anschließenden Löscharbeiten wurde das Eigenheim sowie alle im Haus befindlichen Möbel und anderen Gegenstände zerstört.

Auf Antrag seines Vorgesetzten wurde Herr H. durch das Soldatenhilfswerk mit einer Soforthilfe von 500.- Euro unterstützt.