Heer


Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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14.10.2020

Sommerkonzert: 21.06.2020 in Berlin (rrb Berlin): abgesagt

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18.11.2020

Spenderehrung SHWBw durch GI:  19.11.2020 in Berlin: abgesagt

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16.12.2020

Adventskonzert GI: 30.11.2020 in Bonn: siehe Info

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Spendenplakate

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Heer vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnten.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.



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Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

Kurzdarstellung aktueller Kameradschaftshilfen im Organisationsbereich Heer:

  • Tödlicher Badeunfall (49/2019)

Hauptgefreiter X, der noch bei seinen Eltern lebte, kam im April 2019 bei einem tragischen Badeunfall ums Leben.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr beraten und entschieden um die Beerdigungskosten abzumildern, die Familie mit einer Soforthilfe in Höhe von 3.500.- Euro zu unterstützen.


  • Elternzeit (56/2019)

Hauptfeldwebel X lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in einer Mietwohnung. Nach der Frühgeburt des zweiten Sohnes war die Beziehungsentwicklung (Eltern/Kind) extrem erschwert und hat den Soldaten und seine Frau chronisch erschöpft.


Auf Empfehlung des Truppenarztes und des Sozialdienstes hat der Soldat zur Erholung zwei Partnermonate Elternzeit mit Elterngeldanspruch beantragt. Damit entstanden Einkommensverluste, die gerade in dieser Phase wegen Neuanschaffungen sehr schwierig waren.


Für die Familie wurde daher eine finanzielle Unterstützung durch den Sozialdienst der Bundeswehr beantragt. Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, den Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.400.- Euro zu unterstützen.


  • Unfall im Ausland (66/2019)

Obergefreiter X lebt noch bei seinen Eltern. In der Nacht vom 22./23.06.2019 ist der Soldat im Auslandsurlaub schwer verunglückt und liegt seitdem im dortigen Hospital im Koma. Um seine Interessen vor Ort vertreten zu können ist die Mutter des Soldaten dorthin gereist. Für die Flüge und Übernachtung sind hohe Kosten entstanden.


Die Dienststelle des Soldaten hat beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr eine finanzielle Unterstützung für die Familie beantragt, um die entstandenen finanziellen Belastungen zu mildern.

Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. hat den Antrag beraten und entschieden die Familie des Soldaten mit einer Soforthilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen der Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.

 

  • Lebensgefährtin verstorben (69/2019) und 125/2019)

Der Hauptfeldwebel X lebte mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Sohn zusammen. Im Juni 2019 ist die Lebensgefährtin des Soldaten völlig überraschend verstorben.

Der zuständige Sozialdienst beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Unterstützung für den Soldaten gebeten.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. hat den Antrag beraten und entschieden, mit einer Soforthilfe in Höhe von 3.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


Im November 2019 ereignete sich ein weiterer vergleichbarer Fall, bei dem auch die Lebenspartnerin überraschend verstarb. Auch hier konnte mit 3.000.- Euro unterstützt werden.


  • Unfalltod im Ausland (77/2019)

Bereits im November 2018 ist der Oberstabsgefreiter X bei einem Verkehrsunfall in Norwegen verstorben.

Der Kompaniechef hat sich an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Unterstützung für die in Not geratene Ehefrau und das hinterbliebene Kind gebeten, um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen zu mildern.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. hat den Antrag beraten und entschieden, hier mit einer Soforthilfe in Höhe von 4.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen der Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Unfalltod im Inland (79/2019)

Stabsunteroffizier X lebte mit seiner Lebensgefährtin zusammen. Im Juni 2019 ist der Soldat bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt.


Die Einheit des Soldaten hat sich an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Unterstützung für die Lebensgefährtin gebeten.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Lebensgefährtin mit einer Soforthilfe in Höhe von 3.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen der Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Rollstuhlzuggerät (99/2019)

Zusammen mit seiner Ehefrau und einem Kind lebt Hauptfeldwebel X seit September 2019 in einer behindertengerechten Mietwohnung.

Im Sommer 2018 erlitt der Soldat eine Querschnittslähmung und ist seitdem auf einen Aktivrollstuhl angewiesen. Neben diesem Hilfsmittel wurde ihm zusätzlich ein Rollstuhlzuggerät verordnet. Zusammen kann damit eine weitgehend eigenständige Mobilität hergestellt werden. Die Beschaffung dieses ergänzenden Hilfsmittels wird jedoch nicht von der Krankenkasse und der Beihilfe gefördert.


Der zuständige Sozialdienst beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum hat beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. eine finanzielle Unterstützung für den Soldaten beantragt und seine soziale und finanzielle Situation ausführlich dargestellt.


Unser Spendenausschuss hat den Antrag beraten und entschieden, den Soldaten bei der Anschaffung der erforderlichen Rollstuhlausstattung mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von
7.372,84 Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Elternzeit (100/2019)

Stabsgefreiter (w) X ist verheiratet, lebt jedoch mit ihren beiden kleinen Kindern getrennt von ihrem Ehemann in einer Mietwohnung. Da die Soldatin während ihrer Elternzeit nur das Elterngeld erhält befindet sie sich in einer temporären finanziellen Notlage.


Der zuständige Sozialdienst hat beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr eine finanzielle Unterstützung für die Soldatin beantragt.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Soldatin zur Milderung ihrer finanziellen Situation mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Fenstersturz (105/2019)

Stabsunteroffizier X ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern zusammen. Der Soldat ist aus bisher ungeklärten Umständen aus dem Fenster eines Unterkunftsgebäudes gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Der Soldat hatte seiner Frau keine Kontovollmacht ausgestellt. Daher ist sie für sich und ihre beiden Kinder zeitweise auf externe Unterstützung zum Lebensunterhalt angewiesen.

Der Sozialdienst der Bundeswehr hat beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. um eine finanzielle Unterstützung für die Familie gebeten.

Der Geschäftsführende Vorstands des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, hierzu mit einer Soforthilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Fahrt- und Besuchskosten bei der Tochter (109/2019)

Das Kind des verheirateten Oberstabsgefreiten X leidet an einer Stoffwechselerkrankung. Für Fahrten zu Behandlungsterminen und Krankenhausaufenthalte entstehen daher hohe Kosten, die nur teilweise erstattet werden.


Das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum hat beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. um eine finanzielle Unterstützung für die Familie gebeten.


Der Geschäftsführende Vorstands des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, der Familie hierzu mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Wohnungsbrand (110/2019)

Hauptfeldwebel X lebt mit seiner Lebensgefährtin in einer Mietwohnung. Durch einen Wohnraumbrand im Oktober 2019 wurde die gesamte Wohnungseinrichtung zerstört. Die Schadensursache ist noch nicht geklärt.


Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk und bat um eine finanzielle Unterstützung für den Soldaten, um den Schaden, der ihm entstanden ist, zu mildern.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr hat den Antrag beraten und entschieden, den Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Tragischer Verkehrsunfall (117/2019)

Unteroffizier X hatte mit seiner Ehefrau kürzlich ein Haus gekauft. Durch einen tragischen Verkehrsunfall hat der Soldat im November 2019 seine Ehefrau und das ungeborene Kind verloren.


Die Einheit des Soldaten hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Unterstützung für den Soldaten gebeten.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. hat den Antrag beraten und entschieden, den Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 4.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Frühchen verstorben (118/2019)

Der Sohn des Hauptfeldwebels X und seiner Lebensgefährtin wurde in der
22. Schwangerschaftswoche geboren und verstarb nur wenige Stunden nach der Geburt.


Unser Mitglied am Standort hat sich in diesem überaus tragischen Vorfall an das Soldatenhilfswerk gewandt und bat um eine finanzielle Unterstützung für die Familie, um die Kosten die ihnen entstanden sind, zu mildern.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, den Soldaten und seine Lebensgefährtin mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Besuchskosten beim Sohn (120/2019)

Oberstabsgefreiter X ist verheiratet und lebt mit seiner Ehefrau und einem Kind zusammen. Der 2017 geborene Sohn ist schwer erkrankt, musste operiert werden und anschließend zur Reha. In diesem Zusammenhang sind der Familie hohe Kosten für Besuchsfahrten und Übernachtungen entstanden.


Der zuständige Sozialdienst hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Unterstützung für den Soldaten gebeten, um die durch diese Situation entstandenen finanziellen Kosten zu mildern.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. hat den Antrag beraten und entschieden, den Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Besuchskosten (128/2019)

Unteroffizier X ist ledig und wohnt noch bei seinen Eltern. Im September 2019 wurde der Soldat durch einen Verkehrsunfall schwer verletzt und liegt seitdem in einem vom Elternhaus 500 km entfernten Krankenhaus. Seit der Aufnahme in das Krankenhaus versuchen die Eltern ständig zur Betreuung ihres Sohnes vor Ort zu sein. Die Besuchsfahrten sowie die Unterkunft belasten die Familie emotional und finanziell schwer.


Der zuständige Sozialdienst beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Landsberg am Lech hat beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. eine Unterstützung für die Familie beantragt.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, zur Milderung der finanziellen Situation die Familie mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 4.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Tod auf dem Truppenübungsplatz (20/2020)

Hauptfeldwebel X ist nicht verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebte mit der Mutter eines Kindes in häuslicher Gemeinschaft, das andere Kind lebt bei seiner ehemaligen Lebensgefährtin.

Im Februar 2020 verstarb der Soldat auf dem Truppenübungsplatz an einem Herzstillstand.


Die Einheit des Soldaten und der zuständige Sozialdienst beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum haben beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. um eine finanzielle Unterstützung für die Angehörigen im gemeinsamen Haushalt gebeten, um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen der Hinterbliebenen und die damit einhergehenden Veränderungen zu mildern.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, hier mit einer Soforthilfe in Höhe von 4.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen der Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.