Kameradschaftshilfe

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnten. Weitere kronkrete Beispiele sind auf den Unterseiten beschrieben.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.


Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?


Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

Hinweis:
In dieser Tabelle sind die entschiedenen Kameradschaftshilfen des laufenden Jahren nach TSK bzw. OrgBereichen dargestellt.

Hinweis: In der Tabelle sind die Ausgabensummen für die getroffenen Entscheidungen im Jahr 2020 (bis 12/2020) berücksichtigt. Die Zahlen können von denen der Buchhaltung abweichen!

Anonymisierte Berichte zu Kameradschaftshilfen, die wir für Angehörige der einzelnen Organisationsbereiche geleistet haben finden sie auf den entsprechenden Unterseiten! Rufen Sie z.B. die Unterseiten für den Organisationsbreich CIR oder Heer über den Button oben auf.

Übergabe Sportpakate an Einsatzgeschädigte am 20.01.2021


Die Gruppe Sporttherapie nach Einsatzschädigung der Sportschule der Bundeswehr führt regelmäßig verschiedene Sporttherapie-Maßnahmen für einsatzgeschädigte Soldaten und Soldatinnen an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf durch.
Mit dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. besteht eine Kooperation bezüglich der Unterstützung der Genesung durch Sportpakete. Hierbei handelt es sich um Geräte-Set im Wert von ca. 270,00 Euro, welches die Genesung der Soldatinnen und Soldaten unterstützen soll. Dieses Sportpaket wird 3x im Jahr im Rahmen der Maßnahme "Sporttherapie nach Einsatzschädigung" (Dauer 3 Wochen) an die Teilnehmenden zum Training ausgeliehen und kann nach Erfüllen bestimmter Kriterien in deren Besitz übergehen.


Im Januar 2021 wurde nun wieder eine Sporttherapie-Maßnahme mit reduzierter Anzahl der Teilnehmenden durchgeführt.
Dabei wurde auch eine symbolische Übergabe der Sportpakete druchgeführt. Die Übergabe erfolgte unter Mitwirkung des Leiters der Sportfördergruppe Warendorf, Herrn Oberstabsfeldwebel Mahrhold, der auch der Vertreter des SHWBw an der Sportschule ist.


Sporttherapie beginnt da, wo der herkömmliche Rehabilitationsprozess endet. Im Alltag und dem persönlichen Umfeld des Patienten und seinen Angehörigen. Der Lehrgang „Sporttherapie nach Einsatzschädigung“ an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf bildet somit einerseits den Startpunkt zur zielgerichteten Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und andererseits der Überprüfung der Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeit im Zuge einer Langzeitbetreuung.


Diese auf lange Dauer ausgerichtete Sporttherapie für einsatzgeschädigte Soldaten unterstützt das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. nun schon mehrere Jahre durch die Bereitstellung eines Sportgerätesets an jeden einzelnen Lehrgangsteilnehmer.


Foto: Dietmar Mahrhold

Erneute Unterstützung durch das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. für eine Delphintherapie


Erneut hat das SHWBw im Oktober 2014 eine Delphintherapie für SoldatenInnen mit einer Summe von 27.439,19 Euro (=75 % der  Kosten) unterstützt, die vom Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz organisiert wurde. Die SVS-Stiftung des Deutschen Bundeswehrverbandes übernahm die restlichen 25 %.

Bereits im Jahr 2011 hatte das SHWBw eine erste Delphintherapiemaßnahme des Bundeswehrkrankenhauses in Berlin mit 36.000 Euro (=100 %) und im Sommer 2014 die erste Delphintherapiemaßnahme des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz mit 15.600,40 Euro (=50 %) gefördert.

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr berichtet auf seiner Internetseite ausführlich über diese Maßnahme:

http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/a/sanitaetsdienst/!ut/p/c4/NYuxDoJAEAX_aPfQhrMTaewMDWK3HhfYBPbIsmJi_HiPwjfJNJOHD8wIbTyQcRKa8I5d4NPzDZ-VBNaoG4cIQmFUDqNhuz_6CCFJtN0WxTh7ULKksCS1aS8v1VyAe-xcUVeudP8VX39rLgdf-mN9rRpc5vn8A1Mi3Eg!/

Tierthearpien


Mit seinen bisherigen finanziellen Leistungen bei tiergestützten Therapien für PTBS-geschädigte Soldaten in einer Höhe von insgesamt 124.422,77 Euro gehört das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. sicherlich nicht zu den "Klein-Sponsoren".

Informationen zum bisherigen Beitrag des SHWBw zu Tiertherapien für PTBS-geschädigte Soldaten können Sie hier nachlesen.


Weitere tiergestützte Therapien folgenten in den Jahren 2015 und 2016. Damit erreichten die Ausgaben allein hierfür die beachtliche Summe von 216.649,60 Euro.

Rollstühle für den Behinderten-Basketballsport


Mit einer Summe von 13.000,00 Euro unterstützt das SHWBw die Beschaffung von 12 speziellen Rollstühlen für den Behinderten-Basketballsport an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. Das Projekt wird vom Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten am Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr (FUAV) ermöglicht. Die Gesamtkosten betragen 30.000,00 Euro.

Spendenausschusssitzung beschließt Hilfen über insgesamt 56.183,18 Euro


Neben "normalen" Fällen war beim Spendenausschuss am 21. Januar 2015 wieder eine Delphintherapiemaßnahme für vier Patienten des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz Gegenstand der Beratungen. Die Maßnahme soll im Zeitraum 14.02. bis 28.02.2015 im Curacao Dolphin Therapy Centre in Willemstad durchgeführt. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr trägt diese Therapie mit Kosten in Höhe von 43.383,18 Euro allein. Bild: Der Spendenausschuss bei der Beratung.