Luftwaffe


Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Ansprechstelle: Tel. 0228-9924 14939   Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Spendenausschusssitzungen

Andere Termine

Allgemeines

Spendenkonto:                   Vordruck Dauerauftrag

Die Sitzungen werden bei Bedarf als Video/Audiositzung

Sommerkonzert: 21.06.2020 in Berlin (rrb Berlin)

Impressum                   Datenschutz

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

oder Präsenzveranstaltung durchgeführt. Geplante Termine:

Spenderehrung SHWBw durch GI:  19.11.2020 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC:   PBNKDEFF

08.07.2020

Adventskonzert GI: 30.11.2020 in Bonn: siehe Info

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln                                  Überweisungsvordruck

05.08.2020

Musikfest der Bundeswehr 2020: Absage: siehe Info

Copyright ® 2015 Soldatenhilfswerk.org

Spendenplakate

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten  aus dem Organisationsbereich Luftwaffe vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnten.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.


Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank.  (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.


Kurzdarstellung aktueller Kameradschaftshilfen im Organisationsbereich Luftwaffe:

  • Lernschwäche (89/2017)

Frau Stabsunteroffizier X ist verheiratet und Mutter zweier Söhne im Alter von 8 und 4 Jahren. Bei dem älteren Sohn äußerte die Lehrerin Ende 2016 den Verdacht, dass eine Lernschwäche vorliegen könnte. Auf Initiative der Eltern wurde der Junge am Sozialpädagogischen Zentrum zur Therapie der Rechenschwäche untersucht. Dort wurde ein möglichst baldiger Beginn einer Lerntherapie empfohlen, denn je schneller damit begonnen wird, desto höher sind die Erfolgschancen.


Eine Übernahme der Therapiekosten durch die Krankenkassen ist jedoch ausgeschlossen, da Dyskalkulie im Sinne der Sozialgesetzgebung keine anerkannte Erkrankung ist. Sowohl die Kosten für die Lerntherapie als auch die erforderlichen Fahrtkosten zur Therapie mussten von der Familie zunächst selbst getragen werden. Eine Übernahme der Therapiekosten bzw. eine finanzielle Unterstützung der Therapie kann unter bestimmten Bedingungen beim Jugendamt beantragt und nach Vorlage eines psychologischen Gutachtens dort dann intensiv geprüft und entschieden werden.


Um die Therapie - wie ärztlich empfohlen - möglichst zügig in Gang zu setzen und die Familie bei den Kosten zu entlasten, nahm der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr Verbindung mit dem Soldatenhilfswerk auf. Es wurde eine Kameradschaftshilfe von 1.500.- Euro beantragt, die nach Beratung im Spendenausschuss auch bewilligt wurde.


  • Besuchsfahrten/Fahrkosten der Eltern (93/2017)

Herr Obergefreiter X ist ledig und lebt bei seinen Eltern. Am 08.02.2017 erlitt er einen schweren Autounfall und wird seit dem 22.02.2017 in einer Klinik mit der Diagnose „Schädel-Hirn-Trauma“ behandelt. Seitdem fahren die Eltern jedes Wochenende in die Klinik. Es entstehen Fahrt- und Übernachtungskosten von jeweils ca. 150.- Euro.


Mit der Zeit summierten sich die Reisekosten, während die Einnahmen bei dem Vater von Herrn X, einem selbständigen Schreiner, wegen der reisebedingten Abwesenheiten stetig zurückgingen.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung für die Eltern des Soldaten. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag entsprochen und die Familie mit einem Betrag von 3.500.- Euro unterstützt.


  • Tod während der Reha (8/2018)

Ein Oberfeldwebel ist im Oktober 2017 während des Aufenthaltes in einer Rehaklinik unter ungeklärten Umständen verstorben. Er hinterließ eine Frau und zwei Kinder.


Der zuständige Sozialdienst hat das Soldatenhilfswerk um eine finanzielle Unterstützung für die Ehefrau gebeten, um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen zu mildern.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Ehefrau und die beiden Kinder mit einer Soforthilfe in Höhe von
5.500.- Euro zu unterstützen.


  • Trennung, Schulden, PTBS (33/2018)

Frau Hauptfeldwebel X ist verheiratet, jedoch in Trennung lebend. Sie hat drei Kinder. Ihr (noch) Ehemann hat sie mit den drei Kindern und einem Schuldenberg sitzen lassen. Die Soldatin ist an PTBS erkrankt und befand sich wiederholt in stationärer psychiatrischer Behandlung.


Der Sozialdienst im Bundeswehrkrankenhaus wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V., um die Mutter mit den drei Kindern finanziell zu unterstützen.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr e. V. hat den Antrag entschieden, Frau Hauptfeldwebel X mit einem Betrag in Höhe von 5.000.- Euro zu unterstützen.


  • Hausbrand (56/2018)

Herr Stabsunteroffizier X wohnte mit seiner Freundin in einem Haus, welches sie erst vor drei Jahren gekauft hatten. Ende Mai 2018 brannte das Haus samt Inventar restlos nieder. Als Ursache für den Brand wird ein Blitzschlag vermutet.


Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Soforthilfe gebeten.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag entschieden, den Soldaten mit einer Soforthilfe in Höhe von 1.000.- Euro zu unterstützen.


  • Tod der Tochter (128/2018)

Stabsfeldwebel X lebte mit seiner Ehefrau und einer jugendlichen Tochter zusammen. Im September 2018 ist die Tochter aus dem gemeinsamen Haushalt spurlos verschwunden. Mitte Oktober 2018 überbrachte dann die Polizei der Familie die traurige Nachricht, dass die Tochter auf tragische Weise verstorben ist.


Der Sozialdienst wandte sich an das Soldatenhilfswerk und bat um eine finanzielle Unterstützung, um die entstandenen Kosten zu mildern. Der Disziplinarvorgesetzte unterstützte diesen Antrag mit Nachdruck.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, die Familie mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.000.- Euro zu unterstützen.


  • Herausforderung Drillinge (22/2019)

Stabsunteroffizier X lebt mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern (Drillinge) in einer Mietwohnung. Die Drilllinge sind im Sommer 2016 als extreme Frühgeburten zur Welt gekommen. Alle Kinder waren in einem äußerst kritischen Gesundheitszustand. Das Ehepaar hat nunmehr seit über 2 Jahren mit diesen Herausforderungen zu kämpfen. Insbesondere der sehr kritische gesundheitliche Zustand eines der Kinder belastet sehr. Ohne fremde Hilfe kann diese Familie die physischen und finanziellen Belastungen nicht meistern.


Der Sozialdienst hat daher um eine finanzielle Unterstützung für die temporäre Anstellung einer Tagesmutter gebeten.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. hat entschieden, die Familie hierzu mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 10.000.- Euro zu unterstützen.


  • Erstausstattung Baby (25/2019)

Im April 2019 wurde der gemeinsame Sohn des Oberstabsgefreiten X und seiner Lebensgefährtin geboren. Aufgrund einer Erkrankung und der Arbeitslosigkeit der Lebensgefährtin kann sich der Soldat im Moment keine Erstausstattung für das Kind leisten.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat auf der Grundlage eines vom Sozialdienst der Bundeswehr vorgelegten Antrages entschieden, den Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 500.- Euro zu unterstützen.


  • Delphintherapie (32/2019)

Hauptfeldwebel X ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in einer Mietwohnung. Seit der Geburt des Sohnes vor drei Jahren ist dieser schwerstbehindert (GdB 100). Das Kind erlitt kurz nach der Geburt einen Schlaganfall und einen Herzstillstand. Ärztlicherseits wird eine Delphintherapie für das Kind befürwortet.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr zur Unterstützung bei der Delphintherapie beraten und entschieden, den Soldaten hierzu mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 11.000.- Euro zu unterstützen.


  • Sternenkind (36/2019)

Im April 2019 kam die gemeinsame Tochter von Hauptfeldwebel X und seiner Ehefrau zur Welt und verstarb nach nur vier Stunden Lebenszeit. Durch einen Wasserschaden in der Wohnung war die Familie weiteren Belastungen ausgesetzt.


Der Kommandeur der Dienststelle hat das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. um eine finanzielle Unterstützung für die Familie gebeten, um die Kosten zu mildern, die der Familie entstanden sind.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, hier mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.000.- Euro zu unterstützen.


  • Treppenlift für die Ehefrau (52/2019)

Die Ehefrau von Oberstabsfeldwebel X erkrankte 2011 an MS; der Grad der Behinderung beträgt 80 %. Zur Verbesserung der Lebensqualität der Ehefrau sind umfangreiche Umbauten im Wohnhaus notwendig. Unter anderem ist der Einbau eines Treppenliftes geplant.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat auf Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr entschieden, hierzu mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von

12.000.- Euro zu unterstützen.


  • Lebensgefährlicher Unfall (72/2019)

Herr Hauptgefreiter X ist ledig und lebte bisher im Haushalt seiner Mutter. Kurz vor seinem Unfall hatte der Soldat zusammen mit seiner Lebensgefährtin eine eigene und erste gemeinsame Wohnung bezogen. Der Soldat hatte nun einen schweren und lebensgefährlichen Unfall und wurde zunächst in ein künstliches Koma versetzt. Aufgrund der schweren Verletzungen empfehlen die Ärzte, dass jederzeit eine vertraute Person anwesend sein soll. Daher wechseln sich die Mutter, die Lebenspartnerin und die Schwester des Soldaten bei der Betreuung ab. Für die Besuchsfahrten sind hohe Kosten entstanden, die nicht erstattet wurden.


Der Sozialdienst der Bundeswehr hat beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. um eine finanzielle Unterstützung für die Familie gebeten.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Familie hierzu mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Tod eines Kindes (89/2019)

Im August 2019 kam der Sohn des verheirateten Stabsunteroffiziers X zur Welt und verstarb nur wenige Stunden nach der Geburt.


Auf Antrag des Sozialdienstes hat der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V entschieden die Familie mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Verkehrsunfall (91/2019)

Obergefreiten X lebte noch zusammen mit zwei Geschwistern im Haushalt der Mutter. Im August 2019 verunglückte der Soldat bei einem Verkehrsunfall tödlich.


Der zuständige Sozialdienst beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk und bat um eine finanzielle Unterstützung für die Familie.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Familie mit einer Soforthilfe in Höhe von 3.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Fahrkosten zu Therapiemaßnahmen (104/2019)

Herr Hauptfeldwebel X ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem Eigenheim.

Der 3-jährige Sohn des Soldaten ist schwerstbehindert und auf einen Rollstuhl angewiesen. Um den Jungen mit seinem Rollstuhl und umfangreiches Equipment zu diversen Therapiemaßnahmen und Ärzten transportieren zu können hat die Familie ein Spezial-Kfz beschafft.


Für die Fahrten zu Ärzten und Therapiemaßnahmen fallen hohe Kosten an, die nicht erstattet werden.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag des Sozialdienstes beraten und entschieden, den Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Erneute Krebserkrankung (132/2019)

Hauptmann X lebte mit seiner Ehefrau und seinen zwei Kindern zusammen. Aufgrund einer erneut aufgetretenen Krebserkrankung verstarb der Soldat und Familienvater im September 2019.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. hat auf Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr entschieden, die Familie mit einer Soforthilfe in Höhe von 4.500.- Euro zu unterstützen um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Kosten zu mildern.


  • Erkrankung und Tod der Ehefrau (17/2020)

Im Februar 2020 verstarb die Ehefrau des Herrn Hauptfeldwebel X. Die Verstorbene hinterließ ihren Ehemann und zwei Kindern (3 und 6 Jahre).


Der zuständige Sozialdienst beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum hat sich in dieser traurigen Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und eine finanzielle Unterstützung für den Soldaten und seine Familie beantragt, um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Kosten und erforderlichen Veränderungen zu mildern.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Familie mit einer Soforthilfe in Höhe von 5.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.