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Tolles Engagement wird belohnt!


Seit 2021 wurde durch die Kommandatur TrÜbPl Bergen / Ostenholzer Moor eine freiwillige Pfandsammlung im Standort Lohheide sowie den dem TrÜbPl zugehörigen Lagern Hörsten und Ostenholz ins Leben gerufen, an dem sich auch die jüngste Einheit des Standortes, die Sanitätsstaffel Einsatz Bergen, beteiligte. Nun konnte eine Summe von 1.300,-- Euro in Form eines symbolischen Schecks an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr übergeben werden.

Wir sagen "Danke!" an die Soldatinnen und Soldaten der Sanitätsstaffel Einsatz Bergen für ihr tolles Engagement, aber auch an alle Pfandspender und -spenderinnen, die dieses herausragende Sammelergebnis ermöglicht haben.


Text. Adolf von der Heide





Einkaufen und Gutes tun!







Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. ist ab sofort bei Amazon-Smile und dem Boost-Project als gemeinnützige Organisation angemeldet, sodass Sie mit Ihren Einkäufen Spenden generieren können.

Bei Amazon-Smile konnten seit 2016 für den Bereich Deutschland und Österreich ca. 15.000.000,00 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt werden. Über das Boost-Project wurden bisher ca. 1.700.000,00 Euro gespendet.

Nutzen auch Sie die Möglichkeit und wählen Sie das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr für Ihre Spende aus. Es entstehen für den Käufer keine zusätzlichen Kosten. Wir als Soldatenhilfwerk wollen keine Werbung für diese Unternehmen machen; uns allen ist aber bewusst, dass ohnehin dort eingekauft wird und so nutzen wir die Möglichkeit hieran zu partizipieren.

Denken Sie also bei Ihrem nächsten Einkauf an uns!


Text: Adolf von der Heide

Spendenaufruf des Generalinspekteur


Am 02. Juni 2022 hat der Generalinspekteur der Bundeswehr, Herr General Eberhard Zorn, mit einem Schnellbrief an die Truppe zur Unterstützung des Soldatenhilfswerkes aufgerufen. Damit ist der "Startschuss" für die diesjährige Spendensammelaktionen innerhalb der Einheiten der Bundeswehr erfolgt. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Soldaten Spenden an Ihre Selbsthilfeorganisation geben, damit diese ihre Aufgaben erfüllen und unverschuldet in Not geratene Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien  unterstützen kann.

Spendenaufruf zum herunterladen: hier


Aktuelle Informationen und Berichte zu Spendenaktionen, an denen Mitglieder des Vereins verantwortlich mitwirkten:

Sportgeräte für einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten


Während der vergangenen drei Wochen hat die Maßnahme "Sporttherapie nach Einsatzschädigung" für im Einsatz verwundete Soldatinnen und Soldaten an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf stattgefunden.


Dank der Unterstützung durch das Soldatenhilfswerk der Bundesswehr e.V. konnten erneut hochwertige Sportpakete an die Teilnehmenden überreicht werden. Diese dienen dazu, die Erfolge in der Rehabilitation auch am Heimatstandort und zuhause zu verstetigen.



Foto (v.l.n.r): Herr OTL Wesseler - Leiter Grp Sporttherapie nach Einsatzschädigung, Herr Hptm Kroner - Lehrgangsteilnehmer, Herr OStFw Mahrhold - Leiter SportFGrpBw Warendorf und Vertreter des Soldatenhilfswerks der  Bundeswehr e.V. am Standort.


Foto: Dietmar Mahrhold

Aktion Pfötchen - Kronkorken für Therapiehunde


Im Jahr 2019 wurde die Aktion "Pfötchen" gestartet. Ziel der Aktion ist es Unterstützung bei der Anschaffung und Ausbildung von Therapiehunden zur gesundheitlichen Begleitung von einsatzgeschädigten Soldatinnen und Soldaten zu gewährleisten.


Um die Aktion finanziell zu unterstützen sammeln Dienststellen und Einheiten der Bundeswehr aber auch andere Organisationen sowie Einzelpersonen Kronkorken und erhalten bei der Abgabe bei Wertstoffhöfen dafür den Gegenwert in Euro.


Insgesamt sind bisher bereits über 22.000.- Euro durch diese Aktion beim Soldatenhilfwerk der Bundeswehr e.V. angekommen.


Herzlichen Dank für die Unterstützung!


Lesen Sie hier weiter auf der Homepage der Aktion Pfötchen.


65. Jahrestag des Illerunglücks

 

Am 3. Juni jährte sich das Illerunglück, bei dem im Jahr 1957 fünfzehn junge Wehrpflichtige ihr Leben verloren, zum 65. Mal. Aus diesem Anlass hatten der Vorsitzende des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V., General Eberhard Zorn, und der Oberbürgermeister der Stadt Kempten, Herr Thomas Kiechle, zu einer Gedenkfeier an der Unglücksstelle an der Iller und zum anschließenden Empfang im Kemptener Rathaus eingeladen. Dieser Einladung folgten wiederum zahlreiche Gäste, unter anderem auch – und dies gab der Veranstaltung eine besondere Bedeutung – mehrere Überlebende des damaligen Unglücks.


Bereits am Vorabend trafen sich Überlebende des Unglücks mit dem geschäftsführenden Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. im Hotel „Bayrischer Hof“ in Kempten. Das SHWBw e.V. hatte Überlebende aus Anlass des besonderen Jahrestages zu dieser Veranstaltung eingeladen. Bei einem Umtrunk wurden Erinnerungen ausgetauscht und der Ablauf wurde von den Zeitzeugen noch einmal aus deren Sicht geschildert. Herr Horst Thomas, einer der Überlebenden, der der Einladung mit seiner Ehefrau gefolgt war, hatte zudem umfangreiches Informationsmaterial über die Berichterstattung in den Medien dabei und stellte dieses dankenswerterweise dem Verein zur Verfügung. Er machte auch darauf aufmerksam, dass nicht alles, was seinerzeit in der Presse berichtet wurde, den Gegebenheiten vor Ort entsprach und stellte das ein oder andere Detail noch einmal aus seiner Sicht dar. Insgesamt ein informativer und gelungener Abend.


An der eigentlichen Gedenkfeier an der Unglücksstelle an der Iller nahmen nahezu einhundert Gäste teil. Organisiert wurde diese Veranstaltung durch die Luftlande-/Lufttransportschule aus Altenstadt. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Nach Aufstellung der Ehrenwache, des Trompeters und der Ehrenformation, verlas General Zorn in seiner Rede die Namen der damals bei dem Unglück verstorbenen Soldaten und schloss in sein Gedenken auch die Kameradinnen und Kameraden, die in Einsätzen der Bundeswehr ihr Leben ließen, ausdrücklich mit ein. Im weiteren hob er noch einmal die damals schnell einsetzende Hilfsbereitschaft und Solidarität hervor und dankte zudem den Besitzern des Grundstückes, der Familie Frei aus Kempten, die dieses dem Verein kostenlos zur Verfügung stellen. In der anschließenden Rede des Oberbürgermeisters der Stadt Kempten, Herrn Thomas Kiechle, sprach dieser insbesondere von der Verantwortung die Vorgesetzte zu tragen haben und mahnte hier einen verantwortungsvollen Umgang an. Er dankte darüber hinaus allen Soldaten und Soldatinnen für ihren Dienst und damit für den Einsatz für den Erhalt des Friedens.


Im Anschluss an die Gedenkfeier an der Iller, die mit der Kranzlegung und drei Böllerschüssen beendet wurde, ging es dann zum Empfang in das Kemptener Rathaus. General Zorn dankte hier noch einmal ausdrücklich der Stadt Kempten und all denen, die dafür sorgen, dass das Ehrenmal gepflegt und erhalten wird. Oberbürgermeister Kiechle bedauerte in seiner Ansprache, dass Kempten kein Bundeswehrstandort mehr ist und hob die Verbundenheit mit den Streitkräften hervor. Oberst a.D. Manfred Reinig, zum Unglückszeitpunkt 22 Jahre alt, Stabsoberjäger und Zugführer in der 4. Kompanie des Luftlande-Jägerbataillons 19 erinnerte in seiner Rede noch einmal an die Geschehnisse des 3. Juni 1957; aber auch an die die Zeit der Suche nach den Toten. Der letzte Tote wurde erst drei Wochen nach dem Unglück gefunden. Für ihn und seine Soldaten, die an dieser Suche beteiligt waren, war dies ein sehr belastende Zeit, die ihn bis heute nicht loslässt, sodass es für ihn auch heute noch nicht einfach ist, an den Ort des Unglücks zu kommen.


An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Veranstaltung beteiligt waren. Insbesondere danken wir der Stadt Kempten und den Angehörigen der Luftlande-/Lufttransportschule aus Altenstadt und hoffen, dass diese Unterstützung auch in den Folgejahren zur Verfügung steht.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Überlebenden, die an der Veranstaltung teilgenommen haben:

  • Herr Bernhard Blessing
  • Herr Otto-Ludwig Gewinner
  • Herr Herbert Kreß
  • Herr Horst Thomas und
  • Herr Kurt Rink.

In diesen Dank eingeschlossen sind die Familienangehörigen, die die Anreise und den Aufenthalt der Überlebenden des Illerunglücks unterstützt haben.


Bericht und Fotos: Adolf von der Heide


Texte zu den Fotos:

1. Herr Oberstlt a.D. Dostert, Geschäftsführer SHWBw e.V. bei der Begrüßung der Überlebenden und deren Angehörigen im Hotel Bayrischer Hof

2. General Zorn im Gespräch mit Überlebenden an der Unglücksstelle an der Iller vor der Gedenkfeier

3. Oberbürgermeister Thomas Kiechle (Mitte) im Gespräch mit General Eberhard Zorn beim anschließenden Empfang im Rathaus; links: Oberst a.D. Manfred Reinig