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Bisher sind Spenden für die Hochwasserhilfe eingegangen in Höhe von

€ 59.916,71

An Soforthilfen wurden ausgezahlt

€ 67.000,00

(Stand: 27.09.2021)



Sonderspendenaktion für Soldatinnen und Soldaten, die von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind!


Viele Bundeswehrangehörige und auch Ehemalige sind von der Hochwasserkatastrophe betroffen und haben innerhalb weniger Stunden hohe Schäden an ihren Häusern und Wohnungen bis hin zum Gesamtverlust hinnehmen müssen und stehen dem machtlos gegenüber.

Daher rufen wir dazu auf, hier durch Spenden zu unterstützen, um zumindest den finanziellen Schaden zu begrenzen.

Betroffene Soldatinnen und Soldaten können sich an ihr Mitglied des SHWBw e.V. vor Ort, an den zuständigen Sozialdienst der Bundeswehr oder aber auch an die Geschäftsstelle wenden. Die Antragsformulare für diese besondere Situation finden Sie unter der Rubrik "Antragsvordrucke" Hochwasser 2021.

Aber nicht nur Soldatinnen und Soldaten wird geholfen, sondern im Rahmen der "Aktionsgemeinschaft Hochwasserhilfe Bundeswehr", die zur Zeit initiiert wird und der wir angehören, kann von Seiten des Bundeswehrsozialwerks e.V., dem von Rohdich'scher Legatenfonds, der Soldaten und Veteranenstiftung und der Heinz-Volland-Stiftung des Deutschen Bundes-wehrverbandes als auch der Deutschen Härtefallstiftung allen Bundeswehrangehörigen und auch Ehemaligen geholfen werden. Die eingehenden Anträge werden jeweils an die zutreffende Stelle weitergeleitet!

Helfen und unterstützen auch Sie!!


Lesen Sie dazu hier auch den Spenderaufruf der Bundesministerin für Verteidigung

Frau Annegret Kramp-Karrenbauer

      Information zur Iller-Gedenkfeier: siehe Über uns

Trauer um unser Mitglied Herrn Stabsfeldwebel Mario Jens Schulz


Seit dem 14. Juli 2021 wurde Stabsfeldwebel Mario Jens Schulz nach der schweren Unwetterkatastrophe im Ahrtal vermisst. Nun wurden die Befürchtungen Gewissheit, denn er wurde unter den Opfern der Hochwasserkatastrophe identifiziert.

Stabsfeldwebel Schulz war seit vielen Jahren unser Mitglied und Repräsentant vor Ort. Zunächst seit 2013 in Bad Neuenahr, anschließend in Koblenz und die letzten Jahre hier in Bonn beim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr.

Stabsfeldwebel Schulz hat sich mit herausragendem Engagement für unseren Verein eingesetzt. So hat er den Verein bei vielen Veranstaltungen verantwortlich mit Info-Ständen oder auch Tombola-Veranstaltungen repräsentiert. An dieser Stelle seien nur die Tage der Bundeswehr an verschiedenen Standorten, der Tag der offenen Tür der Bundesministerin der Verteidigung in Berlin, die Hanse-Sail in Warnemünde sowie das Musikfest der Bundeswehr in Düsseldorf genannt.

Außerdem war er es, der den „Einsatz-Kalender“ entworfen und gegen Spenden an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. versandt hat. Viele Besucher an unseren Ständen kannten ihn als „knüpfenden Handwerker“ mit Schwielen an den Händen. Die von ihm gefertigten Accessoires (Armbänder, Schlüsselanhänger usw.) wurden dann bereitwillig gegen eine Spende für unseren Verein weitergegeben.

Wir haben mit Mario Jens Schulz einen wertvollen und verdienten Vertreter unseres Vereins und einen guten Kameraden verloren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und Angehörigen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Vorstand und Mitglieder des SHWBw e.V




Einkaufen und Gutes tun!






Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. ist ab sofort bei Amazon-Smile und dem Boost-Project als gemeinnützige Organisation angemeldet, sodass Sie mit Ihren Einkäufen Spenden generieren können.

Bei Amazon-Smile wurden seit 2016 für den Bereich Deutschland und Österreich ca. 15.000.000,00 Euro an für wohltätige Zwecke gesammelt werden. Über das Boost-Project wurden bisher ca. 1.700.000,00 Euro gespendet.

Nutzen auch Sie die Möglichkeit und wählen Sie das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr für Ihre Spende aus. Es entstehen für den Käufer keine zusätzlichen Kosten. Wir als Soldatenhilfwerk wollen keine Werbung für diese Unternehmen machen; uns allen ist aber bewusst, dass ohnehin dort eingekauft wird und so nutzen wir die Möglichkeit hieran zu partizipieren.

Denken Sie also bei Ihrem nächsten Einkauf an uns!



Spendenaufruf des Generalinspekteur


Am 02. Juni 2021 hat der Generalinspekteur der Bundeswehr, Herr General Eberhard Zorn, mit einem Schnellbrief an die Truppe zur Unterstützung des Soldatenhilfswerkes aufgerufen. Damit ist der "Startschuss" für die diesjährige Spendensammelaktionen innerhalb der Einheiten der Bundeswehr erfolgt. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Soldaten Spenden an Ihre Selbsthilfeorganisation geben, damit diese ihre Aufgaben erfüllen und unverschuldet in Not geratene Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien  unterstützen kann.

Spendenaufruf zum herunterladen: hier


Adventskonzert in Bonn

Am 29. November 2021 findet ab 19.00 Uhr das traditionelle Adventskonzert zugunsten des Soldatenhilfswerks in der Bonner Kreuzkirche statt, zu dem der Generalinspekteur der Bundeswehr, Herr General Eberhard Zorn, alle Interessierten ganz herzlich einlädt. Das Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg bietet den Gästen ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Konzert in vorweihnachtlicher Atmosphäre. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


Das Musikkorps der Bundeswehr möchte für einen unterhaltsamen und besinnlichen Abend bei den Gästen sorgen und so auf die Weihnachtszeit einstimmen.


Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. hilft seit nunmehr 64 Jahren in Not geratenen Soldaten und deren Familien mit schneller und unbürokratischer Hilfe. Insgesamt konnten im Laufe der Zeit bis heute 36.095 Fälle entschieden und mit einer Gesamtsumme von 28.209.535 Euro geholfen werden. So konnte im Jahr 2020 wieder 116 Soldaten und deren Familien mit einem Gesamtbetrag von 236.528 Euro unterstützt werden, während es im laufenden Jahr (am 31.05.2021) bislang 50 Fälle mit insgesamt 118.353 Euro sind.


Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden gebeten. Spenden auf unserem Konto sind willkommen.


Spendenkonto:

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Postbank Köln

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

BIC: PBNKDEFF

Keine Anmeldung erforderlich.

Info: 0228 9924 14939

Aktuelle Informationen und Berichte zu Spendenaktionen an denen Mitglieder des Vereins verantwortlich mitwirkten

Aktion Pfötchen - Kronkorken für Therapiehunde


Im Jahr 2019 wurde die Aktion "Pfötchen" gestartet. Ziel der Aktion ist es Unterstützung bei der Anschaffung und Ausbildung
von Therapiehunden zur gesundheitlichen Begleitung von einsatzgeschädigten Soldatinnen und Soldaten zu gewährleisten.


Um die Aktion finanziell zu unterstützen sammeln Dienststellen und Einheiten der Bundeswehr aber auch andere Organisationen sowie Einzelpersonen Kronkorken und erhalten bei der Abgabe bei Wertstoffhöfen dafür den Gegenwert in Euro.


Insgesamt sind bisher bereits über 22.000.- Euro durch diese Aktion beim Soldatenhilfwerk der Bundeswehr angekommen.


Herzlichen Dank für die Unterstützung!


Lesen Sie hier weiter auf der Homepage der Aktion Pfötchen.

Iller-Unglück jährt sich zum 64. Mal


Am 3. Juni 2021 jährte sich das Iller-Unglück bereits zum 64. Mal und aus diesem Anlass fand, wie alljährlich, wiederum eine Gedenkfeier statt. Am 3. Juni 1957 sind 15 junge Soldaten, die seinerzeit dem ersten Wehrpflichtigenjahrgang angehörten, in der Iller bei Hirschdorf ertrunken. Obwohl die Iller damals Hochwasser führte, entschied der als Zugführer eingeteilte Stabsoberjäger, entgegen eines Verbots des Bataillonskommandeurs, mit den ihm anvertrauten insgesamt 29 Rekruten die Iller auf dem Rückmarsch zur Kaserne zu durchqueren. Am Ende des Tages überlebten nur 14 Soldaten dieses für die Familien der Verstorbenen und auch für die damals noch junge Bundeswehr tragische Ereignis.


An der Gedenkfeier konnten, bedingt durch die Corona-Pandemie, nur sehr wenige Gäste teilnehmen. Oberstleutnant Maximilian Linder, Inspektionschef der X. Inspektion der Luftlande- und Lufttransportschule Altenstadt, begrüßte zunächst die Gäste und erinnerte in seiner kurzen Ansprache noch einmal an die Geschehnisse vom 3. Juni 1957 und gedachte der Verstorbenen. Unter den Gästen konnte er unter anderem auch einen Zeitzeugen, Herrn Oberst a.D. Manfried Reinig, begrüßen. Auch heute noch ist die damalige Tragödie in den Köpfen der Bevölkerung der Region verhaftet und die Anteilnahme ist nach wie vor groß.


Auch der für die Region zuständige katholische Militärpfarrer, Herr Stefan Bauhofer, rief dieses schreckliche Ereignis noch einmal in Erinnerung.


Aus den damals gesammelten Spenden für die Hinterbliebenen der verunglückten Soldaten entstand zunächst ein Hilfsfond, der dann den Grundstein für das bereits im Oktober 1957 gegründete Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. bildete.


Für die Stadt Kempten war der 2. Bürgermeister, Herr Klaus Knoll, mit zwei weiteren Stadtverordneten vor Ort anwesend. Für das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. nahm der Geschäftsführer, Oberstleutnant a.D. Hans-Joachim Dostert, an der Gedenkfeier teil. Aber auch unser Ehrenmitglied und ehemaliger Geschäftsführer, Oberstleutnant a.D. Hans-Michael Ketterle, ließ es sich nicht nehmen der diesjährigen Gedenkfeier beizuwohnen.


In anschließenden Gesprächen sprachen alle Beteiligten die Hoffnung aus, dass die 65. Gedenkfeier im Jahr 2022 wieder in einem dem Anlass angemessenen Rahmen stattfinden kann.

(Text: Adolf von der Heide)

63. Mitgliederversammlung (2021)
des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr e.V. (SHWBw e.V.)

beendet

 

Die 63. Mitgliederversammlung des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr e.V. musste auch im Jahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie in schriftlicher Form stattfinden. Dazu wurden die insgesamt 193 Mitglieder angeschrieben und zusätzlich wurden die notwendigen Unterlagen für die anstehenden Abstimmungen übersandt.


Erfreulich war die Tatsache, dass sich insgesamt 144 Mitglieder an der Abstimmung beteiligt haben. Damit war die Mitgliederversammlung beschlussfähig, da die notwendige Mehrheit von über 50 % erreicht wurde.


In seinem Bericht gedachte der Vorsitzende, Herr General Eberhard Zorn, unserem Mitglied, Herrn Stabsfeldwebel Marco Dennelöhr, der leider an seiner Blutkrebserkrankung verstorben ist.


General Zorn stellte positiv heraus, dass das Spendenaufkommen in 2020 an die Vorjahre heranreichte und dankte in diesem Zusammenhang den Mitgliedern an den rund 130 Standorten der Bundeswehr für deren Engagement und Einsatz, ohne den dieses Ergebnis nicht möglich gewesen wäre.


Im Anschluss folgten die Berichte des Geschäftsführers, des Schatzmeisters und des Schriftführers und der Kassenprüfer, die Sie im Einzelnen dem Protokoll der Mitgliederversammlung entnehmen können. Allerdings sei an dieser Stelle erwähnt, dass das SHWBw e.V. im Jahr 2020 wiederum in Not geratenen Soldaten und Soldatinnen bzw. deren Angehörige mit mehr als € 236.000,00 unterstützen konnte.


Im Zuge der Mitgliederversammlung wurde auch der Geschäftsführende Vorstand gewählt. So wurde der Geschäftsführer, Herr Oberstleutnant a.D. Hans-Joachim Dostert, ebenso wie der Schatzmeister, Herr Oberstleutnant a.D. Karlheinz Mergner, in seinem Amt bestätigt. Neu ins Amt gewählt wurde der Schriftführer, Herr Oberstleutnant a.D. Adolf von der Heide, der damit die Nachfolge von Oberstleutnant a.D. Jörg Weidemann, der dieses Amt seit 2014 innehatte, antritt.


Oberstleutnant a.D. Jörg Weidemann wurde von den Mitgliedern aufgrund seiner besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr e.V. gewählt und mittlerweile hat Herr General Zorn diese Auszeichnung bereits in einer kleinen Feierstunde vollzogen. Oberstleutnant a.D. Weidemann war von 2007 – 2014 als Mitglied des Vereins und im Anschluss als Schriftführer im Geschäftsführenden Vorstand tätig. Damit blickt er auf insgesamt fast 14 Jahre aktive und überaus erfolgreiche Mitarbeit im SHWBw e.V. zurück.


In ihrem Amt bestätigt wurden auch die Kassenprüfer, die damit auch in Zukunft tätig sein werden. An dieser Stelle geht der Dank an


  • Herrn Oberstabsfeldwebel a.D. Uwe Karsten,
  • Herrn Oberstabsfeldwebel Wilhelm Mießeler und
  • Herrn Stabsfeldwebel a.D. Frank Schulz


für die geleistete Arbeit, aber auch für die Bereitschaft, sich erneut für dieses Amt zur Verfügung zu stellen.


Darüber hinaus wurden auch die Mitgliedschaften der ordentlichen Mitglieder verlängert und zusätzlich neue Mitglieder aufgenommen.


Folgende Mitglieder wurden verabschiedet


  • Herr Oberstabsfeldwebel Michael Aschoff
  • Herr Hauptmann a.D. Karsten Belz
  • Herr Stabsfeldwebel Uwe Bernd Häberle
  • Frau Hauptfeldwebel Sabrina Kürschner
  • Herr Oberstabsfeldwebel Dirk Pfeiffer
  • Herr Oberstabsfeldwebel Volker Albert Pietrek
  • Herr Oberstabsfeldwebel Michael Uehlein und
  • Herr Oberstabsfeldwebel a.D. Andreas Wente.


An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für die geleistete Arbeit und für die Zukunft alles erdenklich Gute. Als Dank und Anerkennung erhalten diese Soldaten und Soldatinnen eine Dank-Urkunde.


In seinem Schlusswort dankte General Zorn nochmals den Mitgliedern für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Zeitraum, ohne deren Engagement eine so umfangreiche Hilfe der in Not geratenen Soldaten und Soldatinnen sowie deren Familien und Angehörigen nicht möglich wäre.


Gleichzeitig hoffen wir, dass in 2022 die Mitgliederversammlung wieder in Präsenzform stattfinden kann. Einladungen hierzu ergehen zeitgerecht.


Text: Adolf von der Heide

Kooperationsvereinbarung zwischen Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. und Deutsche Härtefallstiftung


Bonn. Am 21. Oktober 2019 haben der Vorsitzende des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V., General Eberhard Zorn und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, die engere Zusammenarbeit zwischen dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. und der Deutschen Härtefallstiftung mit einer Kooperationsvereinbarung besiegelt.

Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung hob der Generalinspekteur der Bundeswehr, Herr General Zorn die Bedeutung gemeinsamer Aktivitäten hervor, um in Not geratenen Menschen noch schneller und unbürokratischer zu helfen. Beide Organisationen blicken auf eine langjährige, gute Zusammenarbeit zurück.

So wurde im Jahr 2012 die Härtefallstiftung unter der Trägerschaft des Soldatenhilfswerks gegründet. Die Arbeit für die Menschen in der Bundeswehr sowie deren Angehörige und Hinterbliebene soll nun noch effizienter gestaltet werden.

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„Trauma - wenn Kinder mitleiden“,

unter diesem Thema stand auch in diesem Jahr ein einwöchiges Projekt der AG 3 des Netzwerkes der Hilfe. Insgesamt sechs Familien von im Dienst traumatisierten Soldaten nahmen daran vom 1. bis 6. September 2019 in Berlin-Schwanenwerder teil.

Nachdem der erste Pilotdurchgang im Jahr 2018 auf durchweg positive Resonanz gestoßen war, hatten sich die Mitglieder der AG 3 des Netzwerks der Hilfe darauf verständigt, auch in diesem Jahr die Finanzierung der Kinder- und Jugendfreizeit zu übernehmen und damit eine konkrete Maßnahme speziell für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern anzubieten.
Auch das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.  hat dieses Projekt unterstützt.

Bei nahezu perfekten äußeren Rahmenbedingungen in und um die Evangelische Bildungsstätte auf Schwanenwerder erwartete die Familien, die aus ganz Deutschland nach Berlin angereist waren, ein vielseitiges Programm.

Unter der Gesamtleitung von Herrn Militärdekan Christian Fischer hat ein insgesamt zwölfköpfiges Betreuerteam ein vielfältiges Angebot für Familien gestaltet.

Im Fokus standen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Belastungen. Ihnen wurden unter fachkundiger Leitung u.a. Stabilisierungs- und Stärkungsübungen angeboten, die durch altersgerechte spielerische Angebote aufgelockert waren.

Parallel dazu haben die Eltern, ebenfalls unter fachkundiger Leitung, u.a. die Themen PTBS Symptome und deren mögliche Folgen für Kinder, konkrete Problemstellungen in den Familien und Umgangsmöglichkeiten damit, sowie persönliche Ressourcen und deren Nutzung/Stärkung erarbeitet. Schwerpunkt für die Wahrnehmung der familiären Situation bildete dabei die Perspektive der Kinder. Konkrete Angebote zur individuellen Krisenbewältigung wurden vorgestellt und ergänzend weitere Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Neben den inhaltlich aber auch emotional sehr fordernden Themenblöcken rundeten verschiedene gemeinsame Familienerlebnisse das vielfältige Angebot ab.

Bei schönstem - aber nicht windstillem - Wetter galt es beispielsweise, einen selbstzubauenden Getränkekistenstapel zu erklimmen. Eine Floßfahrt auf der Havel/ dem Wannsee mit zwei großen Flößen, auf denen abends noch fleißig gegrillt wurde, bildete dann einen schönen Abschluss einer für alle Teilnehmenden sehr anstrengenden Woche.

Die Rückmeldung der Teilnehmenden war auch in diesem Jahr wieder sehr positiv; eine Fortsetzung des Angebots wurde erbeten.

 

Alle Teilnehmenden, seien es die Familien aber auch die Betreuer, danken den Mitgliedern der AG 3 im Netzwerk der Hilfe für das Ermöglichen dieser Maßnahme. Über eine Fortführung dieses nun zweimal durchgeführten Projekts im Jahr 2020 und darüber hinaus werden die Mitglieder der AG 3 im November 2019 entscheiden.