Nachdem sich die Aktion Erbsensuppe im vergangenen Advent auf dem Brucker Christkindlmarkt wieder großer Beliebtheit erfreute, zeigte sich dies auch in der enormen Spendenbereitschaft der Besucher: Es konnte eine Rekordsumme von 30.060,80€ erreicht werden.
Das Geld wurde dieses Jahr zu gleichen Teilen unter den fünf Spendenorganisationen aufgeteilt. Dabei handelt es sich um das Bundeswehr-Sozialwerk, das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr, den Verein Krebskranken Kindern helfen im Landkreis Fürstenfeldbruck, die Brucker Tafel sowie den Verein Frauen helfen Frauen Fürstenfeldbruck.
Bei der Spendenübergabe im Rathaus am vergangenen Mittwoch, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Christian Götz und dem Standortältesten Brigadegeneral Gero von Fritschen, berichteten die Vertreter, wofür das Geld genutzt werden soll. So erklärte unter anderem Andreas Eißner, 1. Vorsitzender des Krebskranken Kindern helfen im Landkreis Fürstenfeldbruck e.V., dass damit ein Besuch im Freizeitpark für die betreuten Kinder und ihre Familien finanziert werden soll. Andrea Pfleger, Geschäftsleiterin des Vereins Frauen helfen Frauen Fürstenfeldbruck e.V., freut sich, dass unter anderem Möbel für das Frauenhaus mit dem Geld beschafft werden können.
Neben der Großzügigkeit der Christkindlmarktbesucher wäre das alles nicht möglich gewesen ohne die tatkräftige Unterstützung der vielen Freiwilligen, die an jedem Wochenende im Advent die begehrte Suppe ausgaben. 53 Helfer, darunter zivile Angehörige des Fliegerhorstes, aktive Soldaten und Reservisten, ließen insgesamt ca. 6.000 Portionen über den Tresen gehen. Nicht zu vergessen ist auch das Personal der Truppenküche, das extra am Wochenende früh aufstand, um die Erbsensuppe täglich frisch zu kochen. Der Oberbürgermeister und der Standortälteste hatten ebenfalls selbst eine Schicht auf dem Christkindlmarkt übernommen und mit angepackt. Gemeinsam war man sich einig: Die Aktion Erbsensuppe gehört zur Stadt Fürstenfeldbruck und wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. (Text: Pressemitteilung Standortältester Fürstenfeldbruck; Foto: Norbert Kreidt)



