Am 3. Juni wurde traditionell der Opfer des Illerunglücks von 1957 gedacht. Wie im Vorjahr auch fand die Gedenkfeier in der St. Magdalena-Kapelle in Hirschdorf statt. Aufgrund der noch laufenden Brückenbauarbeiten am Illerdenkmal, war auch dieses Jahr die wunderschöne Dorfkapelle der Ausrichtungsort der Gedenkfeier. Neben einer Vielzahl von hochrangigen Militärs und zivilen Behördenvertretern, waren auch dieses Jahr die Überlebenden Herr Blessing und Herr Rink sowie der Zeitzeuge, Oberst a.D. Reinig vor Ort. Eröffnet wurde die Gedenkfeier vom Kommandeur der Luftlande-/Lufttransportschule, Oberstleutnant Markus Daniel, der die Gäste begrüßte und über die damaligen Geschehnisse berichtete. Für das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr sprach anschließend die stellvertretende Vorsitzende, Generalstabsarzt Dr. Almut Nolte. Sie erinnerte an die einzelnen Opfer und die Lehren die man aus dem Unglück gezogen hat. Zum Abschluss Ihrer Rede gedachte Sie der Opfer mit einer Gedenkminute. Anschließend sprach der neue Oberbürgermeister der Stadt Kempten, Christian Schoch, der seit dem 1. Mai 2026 im Amt ist. In seiner emotionalen Rede ging der Oberbürgermeister insbesondere auf die Opfer und ihre Familien ein. Letzte Rednerin war die Militärpfarrerin aus Altenstadt, Frau Sandra Gassert, die mit einer kurzen Predigt und einem Gebet der Opfer gedachte. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Kranzniederlegung und eine Trompeterin spielte das Lied vom guten Kameraden, ein Gänsehautmoment. So ging eine würdevolle Gedenkfeier zu Ende, die wieder dazu beigetragen hat, das Gedenken an die 15 verunglückten Kameraden ehrenvoll zu wahren.






