Adventskonzert der Schule Informationstechnik der Bundeswehr für den guten Zweck

Ein beeindruckendes Konzert. Eine großartige Kollekte. Ein unvergesslicher Abend.

Zwölf Musikstücke standen auf dem Programm und bescherten den Gästen ein überwältigendes Klangerlebnis in der bis auf den letzten Platz besetzten Tutzinger Pfarrkirche St. Joseph. Das Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Hauptmann Rudolf Piehlmayer spielte auf und stellte sein großartiges Können eindrucksvoll unter Beweis. Dabei teilte der neue Leiter seine mehr als 40 Musiker auf verschiedene Standorte im Kirchenschiff auf.

Eingangs erklang die Toccata I und II von Aurelio Bonelli doppelchörig, mit zwei Bläserquintetten unter den Fensterbögen. Gefolgt von dem ergreifenden Stück „For the Ukrainian Victims“, dass der Altsaxophonist Oberfeldwebel Alexander Berezhny selbst komponiert hatte. Es erinnerte alle Besucher an die traurige Realität des Ukraine-Krieges und die unendlichen Leiden der Zivilbevölkerung wie auch der Soldaten, gerade jetzt in Eis und Schnee.

Bei der Weihnachtsmusik für ein Bläserquintett von Hans Mielen hatten die Gäste eine Berglandschaft vor Augen, die Murnauer Bläserweise und die Varnbühler Weihnachtsweise verzauberten mit lupenreinen Klängen. Das Alphorn-Trio, am Hintereingang der Kirche aufgestellt, erfüllte mit seinen gewaltigen Klängen das Kirchenschiff. Gefolgt von den himmlischen Tönen des Halleluja Chorus von Georg Friedrich Händel, einem Klassiker, perfekt gespielt vom Blechbläser Quintett von der Empore herab.

Die Ouvertüre aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck schließlich versetzte die Kirche in Schwingung – und das Publikum in Begeisterung. Das abschließende Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ ließ vollends weihnachtliche Stimmung aufkommen. Den langanhaltenden Applaus hatte sich das Gebirgsmusikkorps redlich verdient. Für den Gastgeber, Herrn Brigadegeneral Rainer Simon, ein überzeugender Beleg, dass die Bundeswehr weit mehr kann „als nur in den Schlagzeilen zu stehen“.

Hunderte restlos glückliche Besucher ließen es sich nicht nehmen, großzügig für den guten Zweck zu spenden. Die Kollekte zählte insgesamt mehr als 3.730 Euro. Ein respektables Ergebnis, das zu gleichen Teilen dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. und der Pfarrgemeinde St. Joseph zu Gute kommen wird.

Die Spende für das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr wurde dann noch aufgerundet, sodass insgesamt ein Betrag von € 1.900,00 überwiesen werden konnte.

Wir, das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr, sagen ganz herzlichen Dank für diese großartige Spende!